Noach (“ruhen”)

9 Dies sind die Nachkommen Noahs: Noah war ein gerechter Mann, untadelig in seinen Zeiten; mit Gott wandelte Noah.
10 Und Noah zeugte drei Söhne: Schem, Ham und Jefet.
11 Die Erde aber wurde verderbt vor Gott, und voll ward die Erde von Gewalttat.
12 Und Gott sah die Erde, und sieh, sie war verderbt, denn alles Fleisch hatte seinen Wandel verderbt auf der Erde.
13 Da sprach Gott zu Noah: «Das Ende alles Fleisches ist vor mich gekommen, denn die Erde ist ihretwegen voll von Gewalttat; so will ich sie verderben samt der Erde.
14 Mache dir eine Arche aus Zypressenholz, in Balkenwerk mache die Arche, und verstreiche sie innen und außen mit Pech.
15 Und so sollst du sie machen: Dreihundert Ellen sei die Länge der Arche, fünfzig Ellen ihre Breite und dreißig Ellen ihre Höhe.
16 Eine Dachluke sollst du der Arche machen und nach der Elle sollst du sie fertigstellen. Und die Tür der Arche sollst du an ihrer Seite anbringen; in ein unteres, ein zweites und ein drittes Stockwerk sollst du sie ausbauen.
17 Ich aber, sieh, ich bringe die Flut, Wasser, über die Erde, zu verderben alles Fleisch, darin Lebensodem ist, unter dem Himmel, alles, was auf Erden ist, soll vergehen.
18 Aber ich will meinen Bund mit dir errichten, und du sollst in die Arche gehen, du, deine Söhne, dein Weib und die Frauen deiner Söhne mit dir.
19 Und von allem Lebendigen, von allem Fleisch, sollst du je zwei von allem in die Arche bringen, um sie mit dir am Leben zu erhalten; männlich und weiblich sollen sie sein.
20 Vom Vogelvolk nach seiner Art und vom Vieh nach seiner Art, von allem Gewürm der Erde nach seiner Art, sollen je zwei von allem zu dir kommen, sie am Leben zu erhalten.
21 Du aber nimm dir von jeder Speise, die gegessen wird, und schaffe es zu dir hinein, daß es dir und ihnen zur Nahrung diene.»
22 Und Noah tat es; ganz so, wie Gott es ihm geboten, so tat er.

1 Dann sprach der Ewige zu Noah: «Geh, du und dein ganzes Haus, in die Arche, denn dich habe ich gerecht vor mir befunden in diesem Geschlecht.
2 Von allem reinen Vieh sollst du dir je sieben Paare nehmen, ein Männchen und sein Weibchen; von dem Vieh aber, das nicht rein ist, je zwei, ein Männchen und sein Weibchen.
3 Auch vom Vogelvolk des Himmels je sieben, männlich und weiblich, Samen am Leben zu erhalten auf der ganzen Erde.
4 Denn nach sieben Tagen noch, da lasse ich es regnen auf die Erde, vierzig Tage und vierzig Nächte, und tilge alles Bestehende, das ich geschaffen, hinweg von der Fläche des Erdbodens.»
5 Da tat Noah ganz so, wie der Ewige ihm geboten.
6 Noah aber war sechshundert Jahre alt, als die Flut, Wasser, über die Erde kam.
7 Da gingen Noah und seine Söhne und sein Weib und die Frauen seiner Söhne mit ihm in die Arche vor den Wassern der Flut.
8 Von dem reinen Vieh und von dem Vieh, das nicht rein ist, sowie vom Vogelvolk und von allem, was sich auf der Erde regt,
9 kamen je zwei zu Noah in die Arche, männlich und weiblich, wie Gott Noah geboten.
10 Es war nun nach den sieben Tagen, da kamen die Wasser der Flut über die Erde.
11 Im sechshundertsten Lebensjahr Noahs, im zweiten Monat, am siebzehnten Tag des Monats – an diesem Tag brachen alle Quellen der großen Tiefe auf, und die Luken des Himmels öffneten sich.
12 Und der Regen war auf der Erde vierzig Tage und vierzig Nächte.
13 An eben diesem Tag kam Noah, und Schem und Ham und Jefet, die Söhne Noahs, und das Weib Noahs und die drei Frauen seiner Söhne mit ihnen in die Arche.
14 Sie und alles Getier nach seiner Art und alles Vieh nach seiner Art und alles Gerege, das sich auf der Erde regt, nach seiner Art, und alles Vogelvolk nach seiner Art, alle Vögel jeglichen Gefieders.
15 Und sie kamen zu Noah in die Arche, je zwei von allem Fleisch, darin Lebensodem war.
16 Und die da kamen, Männchen und Weibchen kamen sie, von allem Fleisch, wie ihm Gott geboten hatte. Dann schloß der Ewige hinter ihm zu.
17 Und die Flut war vierzig Tage auf der Erde, und die Wasser wuchsen und hoben die Arche, daß sie hoch über die Erde hinausstieg.
18 Und die Wasser wurden stärker und schwollen sehr auf der Erde, und die Arche fuhr dahin auf der Wasserfläche.
19 Und die Wasser wurden gewaltig stark und stiegen auf der Erde, daß alle die hohen Berge bedeckt wurden, die unter dem ganzen Himmel sind.
20 Fünfzehn Ellen droben hin schwollen die Wasser, daß die Berge bedeckt waren.
21 Da verging alles Fleisch, das sich auf Erden regte, unter dem Vogelvolk und dem Vieh und Getier, sowie allem Gewimmel, das auf Erden wimmelt, und auch alle Menschen.
22 Alles, was Lebensodem in seinem Antlitz trug, von allem, was auf dem Trockenen lebte, starb dahin.
23 So tilgte er alles Bestehende, das auf dem Erdboden lebte, vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und dem Vogelvolk des Himmels. Die wurden von der Erde vertilgt, und übrig blieb nur Noah und was mit ihm in der Arche war.
24 Und die Wasser waren stark auf der Erde hundertfünfzig Tage.

1 Da gedachte Gott Noahs und all des Getiers und allen Viehs, das mit ihm in der Arche war, und er ließ einen Wind über die Erde wehen, daß die Wasser zur Ruhe kamen.
2 Und abgedämmt wurden die Quellen der Tiefe und die Luken des Himmels, und dem Regen vom Himmel ward Einhalt getan.
3 Da verliefen sich die Wasser allmählich von der Erde, und nach Verlauf von hundertfünfzig Tagen hatten die Wasser abgenommen.
4 So kam die Arche im siebenten Monat, am siebzehnten Tag des Monats, auf dem Gebirge Ararat zur Ruhe.
5 Die Wasser aber nahmen immer mehr ab, bis zum zehnten Monat; im Zehnten, am Ersten des Monats, wurden die Spitzen der Berge sichtbar.
6 Es war nun nach Verlauf von vierzig Tagen, da öffnete Noah das Fenster der Arche, das er gemacht hatte,
7 und er schickte den Raben aus. Der aber flog hinaus, hin und wieder, bis das Wasser von der Erde getrocknet war.
8 Dann schickte er die Taube von sich fort, um zu sehen, ob das Wasser über dem Erdboden abgenommen hätte.
9 Aber die Taube fand keinen Ruheplatz für ihren Fuß, und kehrte zu ihm in die Arche zurück; denn Wasser war auf der ganzen Erde. Da streckte er seine Hand aus, ergriff sie und holte sie zu sich in die Arche.
10 Und er wartete noch sieben weitere Tage, dann schickte er die Taube abermals aus der Arche.
11 Da kam die Taube zu ihm zur Abendzeit, und sieh da, ein frisches Ölblatt war in ihrem Mund. Da erkannte Noah, daß das Wasser über dem Erdboden abgenommen hatte.
12 Nun wartete er nochmals sieben weitere Tage und schickte dann die Taube aus; sie kam aber nicht mehr zu ihm zurück.
13 Es war nun im sechshundertundersten Jahr Noahs, am ersten Tag des ersten Monats, da war das Wasser über der Erde ausgetrocknet. Da nahm Noah die Decke der Arche ab, und sieh, die Fläche des Erdbodens war trocken geworden.
14 Und im zweiten Monat, am siebenundzwanzigsten Tag des Monats, war die Erde ausgetrocknet.
15 Da redete Gott zu Noah und sprach:
16 «Geh aus der Arche, du und dein Weib, deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir.
17 Alles Getier, das bei dir ist, von allem Fleisch, beim Vogelvolk, beim Vieh und allem Gerege, das sich auf der Erde regt, laß hinausgehn mit dir, daß sie auf Erden wimmeln und fruchten und sich mehren auf Erden.»
18 Da ging Noah hinaus, und seine Söhne und sein Weib und die Frauen seiner Söhne mit ihm.
19 Alles Getier, alles Gerege und alles Vogelvolk, alles, was sich auf Erden regt, nach ihren Gesippen gingen sie aus der Arche.
20 Da baute Noah dem Ewigen einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allem reinen Vogelvolk und brachte Hochopfer dar auf dem Altar.
21 Da roch der Ewige den Duft der Befriedigung, und der Ewige sprach zu seinem Herzen: «Nicht will ich fortan den Boden verfluchen um des Menschen willen, denn des Menschenherzens Gebilde ist böse von Jugend auf; und nicht will ich fortan alles Lebendige schlagen, wie ich getan.
22 Fortan, Alle Tage der Erde, Sollen Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht Nimmer aufhören.

1 Dann segnete Gott Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: «Fruchtet und mehrt euch und füllet die Erde!
2 Und eure Furcht und euer Schrecken sei auf allem Getier der Erde und auf allem Vogelvolk des Himmels, auf allem, was sich auf dem Erdboden regt, und auf allen Fischen des Meeres; in eure Hand sind sie gegeben.
3 Alles Gerege, das da lebt, euch sei es zur Nahrung; wie das grüne Kraut gebe ich euch alles.
4 Doch Fleisch mit seinem Leben, seinem Blut, das sollt ihr nicht essen.
5 Euer Blut aber, für euer Leben, will ich fordern; von jedem Tier will ich es fordern und von der Hand des Menschen, von der Hand des Mannes für seinen Bruder will ich des Menschen Leben fordern.
6 Wer Blut des Menschen vergießt, Durch Menschen sei des Blut vergossen; – denn im Bild Gottes hat er den Menschen gemacht -.
7 Ihr aber fruchtet und mehrt euch, wimmelt auf der Erde und mehrt euch auf ihr!»
8 Und Gott sprach zu Noah und zu seinen Söhnen bei ihm:
9 «Ich aber, sieh, ich errichte meinen Bund mit euch und mit eurem Samen nach euch
10 und mit allem lebenden Wesen, das bei euch ist, vom Vogelvolk, vom Vieh und allem Getier der Erde bei euch, von allen, die aus der Arche gekommen aus allem Getier der Erde.
11 Und ich errichte meinen Bund mit euch, daß nie wieder alles Fleisch vertilgt werde von den Wassern der Flut, und daß nie wieder eine Flut werde, die Erde zu verderben.»
12 Und Gott sprach: «Dies ist das Zeichen des Bundes, das ich setze zwischen mir und euch und allen lebenden Wesen, die bei euch sind, für ewige Geschlechter.
13 Meinen Bogen habe ich ins Gewölk gesetzt, und er soll Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde.
14 Und es wird sein, wenn ich Gewölk balle über der Erde, so werde der Bogen sichtbar im Gewölk;
15 dann gedenke ich meines Bundes, der zwischen mir besteht und euch und allem lebenden Wesen von allem Fleisch, daß nie wieder die Wasser zur Flut werden, um alles Fleisch zu verderben.
16 So wird der Bogen im Gewölk sein, daß ich ihn sehe, um des ewigen Bundes zu gedenken zwischen Gott und allem lebenden Wesen von allem Fleisch, das auf Erden ist.»
17 Und Gott sprach zu Noah: «Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich errichte zwischen mir und allem Fleisch, das auf Erden ist.»
18 Es waren aber die Söhne Noahs, die aus der Arche kamen: Schem und Ham und Jefet; Ham aber war der Vater Kenaans.
19 Diese drei sind die Söhne Noahs, und von ihnen aus zerstreute sich alles Land.
20 Und Noah begann als Mann des Ackers und pflanzte Weinland.
21 Und er trank von dem Wein und wurde berauscht, und er entblößte sich in seinem Zelt.
22 Da sah Ham, der Vater Kenaans, die Blöße seines Vaters und erzählte es seinen beiden Brüdern draußen.
23 Da nahmen Schem und Jefet das Gewand und legten es beide auf ihre Schultern und kamen rücklings und deckten die Blöße ihres Vaters; ihr Gesicht aber war rückgewandt, daß sie die Blöße ihres Vaters nicht sahen.
24 Als nun Noah von seinem Wein erwachte, erfuhr er, was sein jüngster Sohn ihm getan.
25 Da sprach er: «Verflucht Kenaan! Ein Knecht der Knechte sei er seinen Brüdern!»
26 Und er sprach: «Gepriesen sei der Ewige, Gott Schems, Und Kenaan sei ihnen Knecht!
27 Gott kehre ein zu Jefet Und wohne in den Zelten Schems, Und Kenaan sei ihnen Knecht!»
28 Und Noah lebte nach der Flut dreihundertfünfzig Jahre.
29 Und alle Tage Noahs waren neunhundertfünfzig Jahre; dann starb er.

1 Und dies sind die Nachkommen der Söhne Noahs, Schem, Ham und Jefet; und es wurden ihnen Söhne geboren nach der Flut.
2 Die Söhne Jefets: Gomer, Magog, Madai, Jawan, Tubal, Meschech und Tiras.
3 Die Söhne Gomers: Aschkenas, Rifat und Togarma.
4 Und die Söhne Jawans: Elischa, Tarschisch, Kittäer und Dodanäer.
5 Von diesen schieden sich die Seelande der Völker in ihren Ländern, jedes nach seiner Sprache, nach ihren Geschlechtern, in ihren Völkerschaften.
6 Und die Söhne Hams: Kusch, Mizraim , Put und Kenaan.
7 Die Söhne Kuschs: Seba, Hawila, Sabta, Ra’ma und Sabtecha; und die Söhne Ra’mas: Scheba und Dedan.
8 Und Kusch zeugte Nimrod; er war der erste Held auf Erden.
9 Er war ein Held der Jagd vor dem Ewigen; daher sagt man: «Gleich Nimrod, ein Held der Jagd vor dem Ewigen.»
10 Und das Erste seines Reiches war: Babel, Erech, Akkad und Kalne im Land Schin’ar.
11 Aus jenem Land zog er nach Aschschur und baute Ninewe und Rehobot-Ir und Kelah,
12 und Resen, zwischen Ninewe und Kelah; das ist die große Stadt.
13 Mizraim aber zeugte die Ludier, die Anamier, die Lehabiter, die Naftuhiter,
14 die Patrusäer, die Kasluhäer, von denen die Pelischtäer ausgingen, und die Kaftoriter.
15 Und Kenaan zeugte Zidon, seinen Erstgeborenen, und Het,
16 und den Jebusi, den Emori, und den Girgaschi,
17 und den Hiwwi, den Arki, und den Sini,
18 und den Arwadi, den Zemari und den Hamati. Nachher aber breiteten sich die Geschlechter der Kenaanäer aus.
19 Und das Gebiet der Kenaanäer war von Zidon hin gegen Gerar bis Asa, hin gegen Sedom, Amora, Adma und Zebojim bis Lescha.
20 Dies sind die Söhne Hams, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Sprachen, in ihren Ländern, in ihren Völkerschaften.
21 Und Schem, auch ihm wurden Söhne geboren, dem Vater aller Söhne Ebers, dem älteren Bruder Jefets.
22 Die Söhne Schems: Elam, Aschschur, Ar-pa-chschad, Lud und Aram.
23 Und die Söhne Arams: Uz, Hul, Geter und Masch.
24 Ar-pa-chschad aber zeugte Schelah, und Schelah zeugte Eber.
25 Eber aber wurden zwei Söhne geboren. Der Name des einen war Peleg, denn in seinen Tagen teilte sich die Erde; und der Name seines Bruders war Joktan.
26 Und Joktan zeugte Almodad, Schelef, Hazarmawet und Jerah,
27 und Hadoram, Usal und Dikla,
28 und Obal, Abimael, und Scheba,
29 und Ofir, Hawila und Jobab; alle diese sind Söhne Joktans.
30 Und es war ihr Wohnsitz von Mescha hin gegen Sefar zum Gebirge des Ostens.
31 Dies sind die Söhne Schems nach ihren Geschlechtern, nach ihren Sprachen, in ihren Ländern, nach ihren Völkerschaften.
32 Dies sind die Geschlechter der Söhne Noahs nach ihren Nachkommen in ihren Völkerschaften; und von diesen schieden sich die Völker auf der Erde nach der Flut.

1 Es war aber allererden nur eine Sprache und einerlei Reden.
2 Nun war es, als sie von Osten aufbrachen, da fanden sie eine Ebene im Land Schin’ar und blieben dort.
3 Da sprachen sie einer zum andern: «Wohlan, wir wollen Ziegel formen und zu Brandstein brennen!» So diente ihnen der Ziegel als Baustein, und das Erdpech diente ihnen als Mörtel.
4 Und sie sprachen: «Wohlan, wir wollen uns eine Stadt bauen und einen Turm, mit seiner Spitze bis in den Himmel, und wollen uns einen Namen machen, daß wir uns nicht zerstreuen über die ganze Erde.»
5 Da stieg der Ewige herab, um die Stadt und den Turm zu sehen, den die Menschenkinder bauten.
6 Da sprach der Ewige: «Sieh, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle, und dies ist der Anfang ihres Tuns; fortan würde ihnen nichts zu kühn sein, was sie zu tun ertrachten.
7 Wohlan, wir wollen hinabsteigen und ihre Sprache dort wirren, daß einer des andern Sprache nicht mehr verstehe.»
8 So zerstreute sie der Ewige von dort über die ganze Erde, daß sie abließen, die Stadt zu bauen.
9 Darum nannte man sie Babel, denn dort wirrte der Ewige die Sprache aller Erde, und von dort zerstreute sie der Ewige über alle Erde.
10 Dies sind die Nachkommen Schems: Schem war hundert Jahre alt, da zeugte er Ar-pa-chschad, zwei Jahre nach der Flut.
11 Dann lebte Schem, nachdem er Ar-pa-chschad gezeugt hatte, fünfhundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter.
12 Und Ar-pa-chschad lebte fünfunddreißig Jahre, da zeugte er Schelah.
13 Dann lebte Ar-pa-chschad, nachdem er Schelah gezeugt hatte, vierhundertdrei Jahre und zeugte Söhne und Töchter.
14 Und Schelah lebte dreißig Jahre, da zeugte er Eber.
15 Dann lebte Schelah, nachdem er Eber gezeugt hatte, vierhundertdrei Jahre und zeugte Söhne und Töchter.
16 Und Eber lebte vierunddreißig Jahre, da zeugte er Peleg.
17 Dann lebte Eber, nachdem er Peleg gezeugt hatte, vierhundertdreißig Jahre und zeugte Söhne und Töchter.
18 Und Peleg lebte dreißig Jahre, da zeugte er Rëu.
19 Dann lebte Peleg, nachdem er Rëu gezeugt hatte, zweihundertneun Jahre und zeugte Söhne und Töchter.
20 Und Rëu lebte zweiunddreißig Jahre, da zeugte er Serug.
21 Dann lebte Rëu, nachdem er Serug gezeugt hatte, zweihundertsieben Jahre und zeugte Söhne und Töchter.
22 Und Serug lebte dreißig Jahre, da zeugte er Nahor.
23 Dann lebte Serug, nachdem er Nahor gezeugt hatte, zweihundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter.
24 Und Nahor lebte neunundzwanzig Jahre, da zeugte er Terah.
25 Dann lebte Nahor, nachdem er Terah gezeugt hatte, hundertneunzehn Jahre und zeugte Söhne und Töchter.
26 Und Terah lebte siebzig Jahre, da zeugte er Abram, Nahor und Haran.
27 Und dies sind die Nachkommen Terahs: Terah zeugte Abram, Nahor und Haran, und Haran zeugte Lot.
28 Und Haran starb angesichts seines Vaters Terah in seinem Geburtsland, in Ur der Kasdäer.
29 Dann nahmen Abram und Nahor sich Frauen; Abrams Weib hieß Sarai und Nahors Weib hieß Milka, die Tochter Harans, des Vaters der Milka und der Jiska.
30 Sarai aber war unfruchtbar; sie hatte kein Kind.
31 Dann nahm Terah seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn Harans, seines Sohnes Sohn, und seine Schwiegertochter Sarai, das Weib seines Sohnes Abram, und sie zogen mit ihnen aus Ur der Kasdäer, um nach dem Land Kenaan zu ziehen; und sie kamen bis Haran und blieben dort.
32 Und die Tage Terahs waren zweihundertfünf Jahre; dann starb Terah in Haran.

1 So wurden vollendet der Himmel und die Erde und ihr ganzes Heer.

2 Und Gott vollendete am siebenten Tag sein Werk, das er gemacht, und er ruhte am siebenten Tag von all seinem Werk, das er gemacht.

3 Da segnete Gott den siebenten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott zu wirken geschaffen.

4 Dies ist die Entstehung des Himmels und der Erde, da sie erschaffen wurden. An dem Tag, da der Ewige, Gott, Erde und Himmel machte,

5 da war noch alles Gesträuch des Feldes nicht auf der Erde, und sproßte alles Kraut des Feldes noch nicht, denn der Ewige, Gott, hatte nicht regnen lassen auf die Erde, und ein Mensch war nicht da, um den Erdboden zu bebauen.

6 Aber ein Quellstrom stieg auf von der Erde und tränkte die ganze Fläche des Erdbodens.

7 Da bildete der Ewige, Gott, den Menschen aus Staub vom Erdboden und hauchte Lebensodem in sein Antlitz; so ward der Mensch ein lebend Wesen.

8 Und der Ewige, Gott, pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten und setzte dorthin den Menschen, den er gebildet.

9 Und der Ewige, Gott, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume sprießen, lustsam anzusehn und gut zu essen, und auch den Baum des Lebens im Garten drinnen und den Baum des Wissens um Gut und Böse.

10 Und ein Strom geht aus von Eden, um den Garten zu tränken; und von da aus teilt er sich und wird zu vier Ausläufen.

11 Der Name des einen ist Pischon, er ist es, der das ganze Land Hawila umfließt, wo es das Gold gibt.

12 Das Gold jenes Landes aber ist gut; dort ist auch das Bdelliumharz und der Schohamstein.

13 Und der Name des zweiten Stromes ist Gihon; er ist es, der das ganze Land Kusch umfließt.

14 Und der Name des dritten Stromes ist Hiddekel, er ist es, der östlich von Aschschur fließt; der vierte Strom aber ist der Perat.

15 Dann nahm der Ewige, Gott, den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn bebaue und bewache.

16 Und der Ewige, Gott, gebot dem Menschen und sprach: «Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen;

17 aber vom Baum des Wissens um Gut und Böse, von dem sollst du nicht essen, denn an dem Tag, da du davon ißt, mußt du sterben.»

18 Und der Ewige, Gott, sprach: «Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei, ich will ihm eine Hilfe machen, ihm zur Seite.»

19 Und der Ewige, Gott, bildete aus der Erde alles Getier des Feldes und alles Vogelvolk des Himmels, und brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde, und ganz, wie der Mensch es nenne, das lebende Wesen, so sollte dessen Name sein.

20 Da benannte der Mensch Namen für alles Vieh und für das Vogelvolk des Himmels und alles Getier des Feldes; doch für den Menschen fand er keine Hilfe, ihm zur Seite.

21 Da ließ der Ewige, Gott, Betäubung auf den Menschen fallen, daß er schlief; dann nahm er eine von seinen Rippen und umschloß statt ihrer mit Fleisch.

22 Und der Ewige, Gott, baute die Rippe, die er von dem Menschen genommen, zu einem Weib und brachte es zu dem Menschen.

23 Da sprach der Mensch: «Diesmal ist das Bein von meinem Bein Und Fleisch von meinem Fleisch; Die soll Ischscha heißen, Denn vom Isch ward die genommen.»

24 Darum läßt der Mann Vater und Mutter und hangt seinem Weib an, daß sie zu einem Leib werden.

25 Sie waren aber beide nackt, der Mensch und sein Weib, und sie schämten sich nicht.

1 Die Schlange aber war schlauer als alles Getier des Feldes, das der Ewige, Gott, gemacht hatte, und sie sprach zum Weib: «Hat Gott wohl gar gesagt: Eßt nicht von allen Bäumen des Gartens?»

2 Da sprach das Weib zur Schlange: «Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen,

3 doch von der Frucht des Baumes, der mitten im Garten steht, hat Gott gesagt: Davon sollt ihr nicht essen und ihn nicht berühren, sonst müßt ihr sterben.»

4 Da sprach die Schlange zum Weib: «Nimmermehr werdet ihr sterben.

5 Sondern: Gott weiß, daß am Tag, da ihr davon eßt, euch die Augen aufgehn, und ihr werdet wie Gottwesen, wissend um Gut und Böse.»

6 Da sah das Weib, daß der Baum gut zum Essen, und daß er Reiz für die Augen und lustsam anzusehen; so nahm sie von seiner Frucht und aß, und gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß.

7 Da gingen ihnen beiden die Augen auf, und sie wußten, daß sie nackt waren. Und sie nähten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.

8 Da hörten sie den Hall des Ewigen, Gottes, der beim Tageswind im Garten sich erging; da verbarg sich der Mensch und sein Weib vor dem Ewigen, Gott, unter den Bäumen des Gartens.

9 Aber der Ewige, Gott, rief dem Menschen zu und sprach: «Wo bist du?»

10 Und der sprach: «Deinen Hall habe ich im Garten gehört, da scheute ich mich, weil ich nackt bin; und ich verbarg mich.»

11 Da sprach er: «Wer hat es dir gesagt, daß du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten nicht zu essen?»

12 Da sprach der Mensch: «Das Weib, das du mir zugesellt, sie gab mir von dem Baum, und ich aß.»

13 Da sprach der Ewige, Gott, zu dem Weib: «Was hast du da getan?» Da sprach das Weib: «Die Schlange hat mich verführt, und ich aß.»

14 Da sprach der Ewige, Gott, zur Schlange: «Weil du das getan, Bist du verflucht vor allem Vieh Und vor allem Getier des Feldes! Auf deinem Bauche sollst du kriechen, Und Staub sollst du fressen Alle Tage deines Lebens.

15 Und Feindschaft setze ich Zwischen dir und dem Weib Und zwischen deinem Samen und ihrem; Lauert er dir zu Häupten, Lauerst du ihm zur Ferse.»

16 Zum Weib sprach er: «Viel weite ich dein Schmerzen Und dein Schwangern: In Schmerz gebärst du Kinder. Zu deinem Gatten kehrt dein Hunger, Und er wird dich beherrschen.»

17 Und zum Menschen sprach er: «Weil du auf deines Weibes Stimme gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir geboten: Iß nicht davon, ist verflucht der Boden um deinetwillen; In Mühsal sollst du von ihm essen Alle Tage deines Lebens.

18 Und Dorn und Distel lasse er dir sprießen, Das Kraut des Feldes sollst du essen.

19 Im Schweiß von deinem Antlitz ißt du Brot, Bis du zum Boden wiederkehrst, Denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, Und kehrst zum Staub zurück.»

20 Da nannte der Mensch sein Weib Hawwa, denn sie war die Mutter alles Lebenden .

21 Und der Ewige, Gott, machte dem Menschen und seinem Weib Röcke aus Fell und bekleidete sie.

22 Da sprach der Ewige, Gott: «Nun ist der Mensch geworden wie einer von uns, wissend um Gut und Böse; und daß er jetzt nicht seine Hand ausstreckt und auch vom Baum des Lebens nimmt und ißt und dann ewig lebt!»

23 Da jagte der Ewige, Gott, ihn hinweg aus dem Garten Eden, daß er den Erdboden bebaue, aus dem er genommen.

24 Und er vertrieb den Menschen und ließ östlich vom Garten Eden die Kerubim lagern und die Flamme des kreisenden Schwertes, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen.

1 Der Mensch aber erkannte Hawwa, sein Weib; und sie ward schwanger und gebar Kain, und sie sprach: «Ich habe einen Mann geschaffen mit dem Ewigen!»

2 Und sie gebar abermals, seinen Bruder, den Hebel. Und Hebel war ein Schafhirt, Kain aber war ein Ackerbauer.

3 Und es war nach Ablauf einer Zeit, da brachte Kain von der Frucht des Bodens dem Ewigen eine Gabe dar.

4 Und Hebel brachte, auch er, von den Erstlingen seiner Schafe und von ihren fettesten. Da wandte sich der Ewige zu Hebel und zu seiner Gabe,

5 zu Kain aber und zu seiner Gabe wandte er sich nicht. Und es verdroß Kain sehr, und sein Antlitz sank.

6 Da sprach der Ewige zu Kain: «Warum verdrießt es dich? Und warum ist dein Angesicht gesenkt?

7 Ob du das beßre Teil erhältst, 7. Ob nicht das beßre – Zur Tür hin, Sünde, kauernd, Muß doch zu dir sein Hunger, Und du wirst ihn beherrschen.»

8 Nun sprach Kain zu seinem Bruder Hebel. Es war nun, als sie auf dem Feld waren, da erhob sich Kain wider seinen Bruder Hebel und erschlug ihn.

9 Da sprach der Ewige zu Kain: «Wo ist dein Bruder Hebel?» Der aber sprach: «Ich weiß es nicht. Bin ich meines Bruders Hüter?»

10 Da sprach er: «Was hast du getan? Horch, deines Bruders Blut schreit auf zu mir Vom Ackerboden.

11 Und nun: Verflucht bist du, Fort von dem Ackerboden, Der seinen Mund geöffnet, Um deines Bruders Blut von deiner Hand zu nehmen.

12 Wenn du den Boden baust, Wird er dir fortan seine Kraft nicht geben; Und schweifend, flüchtig wirst du sein auf Erden.»

13 Da sprach Kain zum Ewigen: «Zu groß ist meine Schuld zum Tragen!

14 Hast du mich heute ja vom Ackerboden fortgetrieben, vor deinem Angesicht muß ich mich bergen, schweifend und flüchtig soll ich sein auf Erden – und so wird jeder, der mich findet, mich erschlagen.»

15 Da sprach der Ewige zu ihm: «So soll denn, wer immer Kain erschlägt, siebenfältige Rache leiden.» Und der Ewige setzte Kain ein (Wunder-)Zeichen, daß ihn nicht erschlagen wird, wer immer ihn fände.

16 Dann ging Kain hinweg von dem Angesicht des Ewigen, und ließ sich nieder im Land Nod, östlich von Eden.

17 Und Kain erkannte sein Weib, und sie ward schwanger und gebar den Hanoch. Und er baute da eine Stadt und benannte die Stadt nach dem Namen seines Sohnes Hanoch.

18 Dem Hanoch aber wurde Irad geboren. Und Irad zeugte Mehujaël, und Mehujaël zeugte Metuschaël und Metuschaël zeugte Lemech.

19 Und Lemech nahm sich zwei Frauen; der Name der einen war Ada, und der der anderen Zilla.

20 Und Ada gebar den Jabal; dieser war der Vater derer, die im Zelt und beim Vieh weilen.

21 Und der Name seines Bruders war Jubal, er wurde der Vater aller Zither- und Flötenspieler.

22 Und Zilla gebar, auch sie, den Tubal-Kain, einen Schmied, vor allen, die Erz und Eisen bearbeiteten. Und die Schwester Tubal-Kains war Naama.

23 Und Lemech sprach zu seinen Frauen: «Ada und Zilla, hört meine Stimme, Ihr Frauen Lemechs, vernehmt meinen Spruch! Denn einen Mann erschlug ich für meine Wunde, Und einen Knaben für meine Strieme.

24 Wird Kain siebenfach gerächt, So Lemech siebenundsiebzigfach.»

25 Und Adam erkannte abermals sein Weib, und sie gebar einen Sohn und nannte ihn Schet; denn: «Gott hat mir anderen Samen gesetzt statt Hebels, weil Kain ihn erschlagen.»

26 Und Schet, auch ihm wurde ein Sohn geboren, und er nannte seinen Namen Enosch. Damals fing man an, den Namen des Ewigen anzurufen.

1 Dies ist die Schrift von den Nachkommen Adams. Am Tag, da Gott den Menschen erschuf, machte er ihn in der Gestalt Gottes.

2 Männlich und weiblich schuf er sie, und er segnete sie und nannte ihren Namen «Mensch », am Tag, da sie geschaffen wurden.

3 Dann lebte Adam hundertdreißig Jahre, da zeugte er in seiner Gestalt, nach seinem Bild, und er nannte seinen Namen Schet.

4 Dann waren die Tage Adams, nachdem er Schet gezeugt hatte, achthundert Jahre; und er zeugte Söhne und Töchter.

5 So waren alle Tage Adams, die er lebte, neunhundertdreißig Jahre, dann starb er.

6 Und Schet lebte hundertfünf Jahre, da zeugte er Enosch.

7 Dann lebte Schet, nachdem er Enosch gezeugt hatte, achthundertsieben Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

8 So waren alle Tage Schets neunhundertzwölf Jahre, dann starb er.

9 Und Enosch lebte neunzig Jahre, da zeugte er Kenan.

10 Dann lebte Enosch, nachdem er Kenan gezeugt hatte, achthundertfünfzehn Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

11 So waren alle Tage Enoschs neunhundertfünf Jahre, dann starb er.

12 Und Kenan lebte siebzig Jahre, da zeugte er Mahalal’el.

13 Dann lebte Kenan, nachdem er Mahalal’el gezeugt hatte, achthundertvierzig Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

14 So waren alle Tage Kenans neunhundertzehn Jahre, dann starb er.

15 Und Mahalal’el lebte fünfundsechzig Jahre, da zeugte er Jered.

16 Dann lebte Mahalal’el, nachdem er Jered gezeugt hatte, achthundertdreißig Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

17 So waren alle Tage Mahalal’els achthundertfünfundneunzig Jahre, dann starb er.

18 Und Jered lebte hundertzweiundsechzig Jahre, da zeugte er Hanoch.

19 Dann lebte Jered, nachdem er Hanoch gezeugt hatte, achthundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

20 So waren alle Tage Jereds neunhundertzweiundsechzig Jahre, dann starb er.

21 Und Hanoch lebte fünfundsechzig Jahre, da zeugte er Metuschelah.

22 Dann wandelte Hanoch, nachdem er Metuschelah gezeugt hatte, mit Gott dreihundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

23 So waren alle Tage Hanochs dreihundertfünfundsechzig Jahre.

24 Und Hanoch wandelte mit Gott, und da war er nicht mehr, denn Gott hatte ihn hinweggenommen.

25 Und Metuschelah lebte hundertsiebenundachtzig Jahre, da zeugte er Lemech.

26 Dann lebte Metuschelah, nachdem er Lemech gezeugt hatte, siebenhundertzweiundachtzig Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

27 So waren alle Tage Metuschelahs neunhundertneunundsechzig Jahre, dann starb er.

28 Und Lemech lebte hundertzweiundachtzig Jahre, dann zeugte er einen Sohn.

29 Und er nannte seinen Namen Noah, besagend: «Dieser wird uns trösten bei unsrer Arbeit und der Mühsal unsrer Hände vom Ackerboden, den der Ewige verflucht hat.»

30 Dann lebte Lemech, nachdem er Noah gezeugt hatte, fünfhundertfünfundneunzig Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

31 So waren alle Tage Lemechs siebenhundertsiebenundsiebzig Jahre, dann starb er.

32 Und Noah war fünfhundert Jahre alt, da zeugte er Schem, Ham und Jefet.

1 Kindlose, juble die nicht geboren brich aus in Jubel, jauchze die nicht gekreißt denn mehr sind der Verwaisten Kinder als der Vermählten spricht der Ewige.
2 Spann weit den Raum deines Zeltes man strecke die Behänge deiner Wohnstatt spare nicht lang mache deine Stricke und deine Pflöcke ramme!
3 Denn rechts und links hin brichst du aus dein Same, er beerbt die Völker verheerte Städte werden sie besiedeln.
4 Nicht fürchte! Wirst ja nicht zuschanden. Sei nicht beschämt! Du wirst ja nicht erblassen. Denn deines Maidtums Schmach wirst du vergessen und deines Witwenstandes Schimpf nicht mehr gedenken;
5 denn Gatte ist dein Schöpfer dir der Ewige der Scharen ist sein Name und dein Erlöser ist der Heilge Jisraëls der ganzen Erde Gott ist er geheißen.
6 Denn wie ein Weib verstoßen und verstörter Seele ruft dich der Ewige wie Weib der Jugendzeit da sie verschmäht war spricht dein Gott.
7 In schwachem Schelten hab ich dich verlassen in starker Liebe hol ich dich heim.
8 In Zorneszucken barg ich mein Antlitz ein Nu vor dir; in ewger Treue lieb ich dich spricht dein Erlöser der Ewige.
9 Wie Noahs Wasser ist mir dies wo ich geschworen, daß nicht mehr die Wasser Noahs fluten ob der Erde so schwöre ich, dir nimmermehr zu zürnen noch dich zu schelten.
10 Denn mögen Berge weichen und Höhen wanken mein Treuvertrag weicht nicht von dir und meines Heils Bündnis wankt nicht spricht dein Erbarmer der Ewige.
11 Du Elende, umstürmt und nicht getröstet sieh an, ich leg in Bunterz deine Steine und gründe dich in Saphiren
12 und mach Rubine deine Zinnen und deine Toren zu Karfunkeln all dein Bereich zu edlem Stein.
13 Und alle deine Kinder sind vom Ewigen belehrt und groß ist deiner Kinder Heil.
14 Im Recht wirst du errichtet bleib ferne von Bedrückung – du hast ja nichts zu fürchten – und von Bestürzung – denn sie naht dir nicht.
15 Sieh, schürt zu Streit wer nichts wird da ohne mich wer mit dir streitet er fällt ob dir.
16 Sieh, ich, ich schuf den Schmied der bläst der Flamme Balg die Waffe fördert als sein Werk und ich, ich schuf den, der verdirbt um zu zerstören.
17 Jedwede Waffe, wider dich geformt dringt nimmer durch und jede Zunge, die mit dir zu rechten sich erhebt setzt du ins Unrecht: das ist das Erbe für des Ewgen Knechte ihr Recht von mir her ist des Ewgen Spruch.
1 Auf, all ihr Durstenden zieht hin zum Wasser und wer kein Geld hat kommt, schaffet an und eßt ja, geht, schafft Korn euch ohne Geld und ohne Zahlung Wein und Milch.
2 Was sollt ihr Silber wägen für – was kein Brot und euren Mühertrag um was nicht sättigt? Hört ihr auf mich so eßt ihr Köstliches verwöhnt an Fett sich eure Seele.
3 Neigt euer Ohr und kommt zu mir hört, und es lebe eure Seele! Ich will euch stiften ewgen Bund die Treuverheißungen Dawids, bewährt.
4 Sieh an, zum Warner für die Völker hab ich ihn bestellt zum Fürsten und Gebieter der Nationen.
5 Sieh, Volk, das du nicht kennst rufst du herbei und Volk, das dich nicht kennt es eilt zu dir um deinen Gott, den Ewigen den Heilgen Jisraëls denn er verherrlicht dich.

1 Und nun so spricht der Ewige dein Schöpfer, Jaakob dein Bildner, Jisraël: Nicht fürchte denn ich löse dich ich rufe dich bei Namen mein bist du!

2 Wenn du durch Wasser schreitest bin ich bei dir; und durch die Ströme daß sie dich nicht verfluten; gehst du durch Feuer wirst du nicht gebrannt und Flamme sengt dich nicht.

3 Denn ich, der Ewge, bin dein Gott der Heilge Jisraëls dein Retter; ich geb Mizraim hin als deine Lösung und Kusch, Seba an deiner Statt.

4 Weil teuer du in meinen Augen geehrt, und ich dich liebe so geb ich Menschen hin an deiner Statt und Völker für dein Leben.

5 Nicht fürchte! Denn mit dir bin ich. Vom Osten bring ich deinen Samen und aus dem Westen hol ich dich zusammen;

6 ich sprech zum Norden: Gib! Zum Süden: Halte nicht zurück! Laß meine Söhne kommen aus der Ferne und meine Töchter von der Erde Ende

7 allwas mit meinem Namen sich benennt. Zu meiner Ehre hab ich es geschaffen gebildet, ja gemacht.

8 Hervor das Volk blind, hats auch Augen taub, haben sie auch Ohren:

9 Die Völker alle sind versammelt vereinet die Nationen; wer unter ihnen tat dies kund ließ Früheres uns hören? Laßt ihre Zeugen sie gestellen und sich bewähren auf daß man sage: ,Wahr ists!’

10 Ihr seid mir Zeugen ist des Ewgen Spruch und Knecht mein, den ich auserwählt daß ihr erkennet und mir glaubt einseht, daß ich es bin; vor mir war nie ein Gott gebildet und nach mir wird da keiner sein.

11 Ich, ich bin es, der Ewige und außer mir kein Retter.

36 Von jenem Tag aber und der Stunde weiß niemand, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, als nur der Vater allein!
37 Denn wie es bei den Tagen Noahs war, so wird es sein bei der Ankunft des Sohnes des Menschen!
38 Denn wie sie waren in jenen Tagen vor der Überschwemmung, da sie aßen und tranken, da sie freiten und sich freien ließen, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche einging;
39 und nichts erkannten sie, bis die Überschwemmung kam und sie alle hinwegnahm, so wird auch sein die Ankunft des Sohnes des Menschen!
40 Es werden dann zwei auf dem Acker sein; einer wird angenommen, und einer wird nicht mitgenommen.
41 Zwei werden in der Mühle mahlen; eine wird angenommen, und eine wird nicht mitgenommen!»
42 «SO wacht; denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt!
43 Erkennt aber jenes andere, daß, wenn der Hausherr wüßte, in welcher Wache der Dieb kommt, er würde wachen und es nicht lassen, daß sein Haus durchwühlt werde!
44 Darum seid auch ihr bereit, weil der Sohn des Menschen zu einer Stunde kommt, wenn ihr es nicht meint!
45 Wer ist denn nun der treue und kluge Knecht, welchen der Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, ihnen die Speise zu geben, wenn es Zeit ist?
46 Glückselig ist jener Knecht, wenn sein Herr kommt und ihn finden wird also tun!

15 WELCHER ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung!

16 Denn in Ihm ist das Gesamte erschaffen worden in den Himmeln und auf der Erde, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften, es seien Fürstentümer oder Gewalten; das Gesamte ist durch Ihn und zu Ihm hin erschaffen worden.

17 Und Er ist vor allem, und das Gesamte besteht in Ihm.

1 VIELTEILIG und vielartig hat Gott vor alter Zeit zu den Vätern in den Propheten geredet;

2 am Ende dieser Tage hat Er zu uns im Sohne geredet, welchen Er zum Erben von allem eingesetzt hat, durch den Er auch die Weltzeiten gemacht hat;

3 welcher, der da ist Ausstrahlung der Herrlichkeit und Charakter Seines Wesens, der da auch trägt die Gesamtheiten mit dem Ausspruche Seiner Macht; nachdem die Reinigung der Sünden vollbracht, hat Er Sich gesetzt zur Rechten der Majestät in den Höhen.

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