Schemot

Schemot
("Namen")

Diese Parascha - der Überblick

Bisher (Buch BeReschit) sind die Anfänge der Weltgeschichte und die Vorbereitungen für die Volkwerdung der Nachkommen Awrahams geschildert worden. Die Parascha Schemot ist die große Eröffnung der gewaltigen Geschichte des hebräischen Volkes, die den weiteren Verlauf der Weltereignisse noch erheblich beeinflussen wird. “Schemot”, das Wort mit dem der Text der Parascha beginnt, bedeutet “Namen”. “Schem” (Singular) ist nicht nur ein Name, sondern eine Berufung, ein Charakter und eine Geschichte. Es werden die Namen der Söhne Ja’akows aufgelistet, der Name Mosche’s (moschech = ziehen, herausziehen – daher ist “Mosche” = der Herausgezogene), sein Sohn Gerschom (“ger” = der Fremde) und schließlich der Name des HERRN – ich werde sein der ich sein werde (אהיה אשר אהיה). Nachdem HaSchem im ersten Buch der Tora, BeReschit, das Universum erschuf, macht Er sich nun im zweiten Buch, Schemot, durch die bewegenden Ereignisse mit Seinem Volk einen Namen unter den Völkern der Erde und stellt sich vor – als ein gerechter G-tt, mit welchem nicht zu spielen ist.

Die Geschichte beginnt mit dem harschen Erlass gegen die Israeliten, der jahrzehntelanges Leid und Sklaverei bedeutet. Mosche wird geboren und im ägyptischen Königspalast erzogen. Nachdem er einen Ägypter tötet, muss er fliehen und heiratet in Midjan. HaSchem erscheint ihm in einem brennenden Busch und verlangt von ihm, nach Ägypten zurückzukehren um das Volk aus der Knechtschaft zu befreien.

Tag 1

Am Anfang des Buches Schemot werden die Namen der Söhne Ja’akows aufgelistet, denn mit ihnen beginnt die große Geschichte des Volkes Israel. Ihre Nachkommen wachsen zahlenmäßig und nach einigen Generationen bevölkern die Bnej Israel das Land in solch gewaltigem Maße, dass sie dem neue König Ramses II zu zahlreich und somit gefährlich erscheinen. Er setzt Aufseher über sie ein und sie müssen in schwerer Arbeit die Städte Pitom und Ramses für ihn bauen. Er befiehlt sogar den Hebammen der hebräischen Frauen, alle männlichen Neugeborenen direkt nach der Geburt zu töten. Die Hebammen aber fürchten HaSchem und führen diesen Befehl nicht aus.

Tag 1 - 1:1-17 (17 p'sukim)

Der Sklavendienst Jisraels in Ägypten

1 Und dies sind die Namen der Söhne Jisraels, die nach Ägypten gekommen waren; sie kamen mit Jaakow, jeder mit seinem Haus:

2 Reuven, Schim’on, Levi und Jehuda;

3 Issaschar, Sewulun und Benjamin;

4 Dan und Naphtali, Gad und Ascher.

5 Und die ganze Nachkommenschaft Jaakows betrug damals 70 Seelen. Joseph aber war schon [vorher] in Ägypten.

6 Und Joseph starb und alle seine Brüder und jene ganze Generation.

7 Aber die Kinder Jisraels waren fruchtbar, regten und mehrten sich und wurden so zahlreich, dass das Land von ihnen voll wurde.

8 Da kam ein neuer König auf über Ägypten, der nichts von Joseph wusste.

9 Der sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Kinder Jisraels ist zahlreicher und stärker als wir.

10 Wohlan, lasst uns kluge Maßnahmen gegen sie ergreifen, dass sie nicht zu viele werden; sie könnten sonst, wenn sich ein Krieg erhebt, womöglich zu unseren Feinden übergehen und gegen uns kämpfen und aus dem Land ziehen!

11 Darum setzte man Sklaventreiber über sie, um sie durch Lasten zu bedrücken; und sie bauten dem Paro die Vorratsstädte Pitom und Ramses.

12 Je mehr sie aber [das Volk] bedrückten, desto zahlreicher wurde es, und desto mehr breitete es sich aus, sodass ihnen vor den Kindern Jisraels graute.

13 Darum zwangen die Ägypter die Kinder Jisraels mit Gewalt zum Dienst,

14 und sie machten ihnen das Leben bitter mit harter Zwangsarbeit an Lehm und Ziegeln und mit allerlei Feldarbeit, lauter Arbeiten, zu denen man sie mit Gewalt zwang.

15 Und der König von Ägypten redete mit den hebräischen Hebammen, von denen die eine Schiphra, die andere Pua hieß,

16 und er sprach: Wenn ihr die Hebräerinnen entbindet, so seht auf der Stelle nach; wenn es ein Sohn ist, so tötet ihn, ist es aber eine Tochter, so lasst sie leben!

17 Aber die Hebammen fürchteten G-tt und taten nicht, was ihnen der König von Ägypten befohlen hatte, sondern sie ließen die Knaben leben.

Tag 2

Daraufhin gibt befiehlt der Par’o seinem Volk, alle männlichen Neugeborenen in den Nil zu werfen. Während diesen Begebenheiten heiratet Amram, ein Mann aus dem Stamm Lewi, Jochewed, auch eine Frau aus dem Stamm Lewi. Sie gebiert einen Jungen, den sie aber versteckt. Nach drei Monaten kann sie ihn nicht länger verbergen und setzt ihn aus Verzweiflung in einen Korb auf dem Nil aus – und vertraut HaSchem dass Er auf ihren Sohn aufpassen wird. Die Schwester des Jungen, Mirjam, beobachtet, wie die Tochter des Par’os den Korb mit dem Jungen entdeckt und aus dem Wasser herauszieht. Die beiden kommen ins Gespräch und Mirjam darf eine hebräische Hebamme für das Kind finden. Si holt die Mutter selbst. Als der Junge älter wird, adoptiert Par’os Tochter den Jungen als ihren Sohn und nennt ihn Mosche.

Tag 2 - 1:18 - 2:10 (15 p'sukim)

18 Da ließ der König von Ägypten die Hebammen rufen und fragte sie: Warum tut ihr das, dass ihr die Knaben leben lasst?

19 Da antworteten die Hebammen dem Paro: Nun, die hebräischen Frauen sind nicht wie die ägyptischen; sie sind lebhafter; ehe die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie geboren!

20 Und G-tt segnete die Hebammen; das Volk aber vermehrte sich und nahm gewaltig zu.

21 Und es geschah, weil die Hebammen G-tt fürchteten, baute er ihnen Häuser.

22 Da gebot der Paro seinem ganzen Volk und sprach: Werft alle Söhne, die [ihnen] geboren werden, in den Nil; aber alle Töchter lasst leben!

Mosche’s Geburt und Bewahrung

1 Und ein Mann aus dem Haus Levi ging hin und nahm eine Tochter Levis zur Frau.

2 Und die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und als sie sah, dass er schön war, verbarg sie ihn drei Monate lang.

3 Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, nahm sie ein Kästchenaus Schilfrohr und bestrich es mit Asphalt und Pech und legte das Kind hinein; und sie legte es in das Schilf am Ufer des Nils.

4 Aber seine Schwester stellte sich in einiger Entfernung auf, um zu erfahren, wie es ihm ergehen würde.

5 Da kam die Tochter des Paro herab, um im Nil zu baden, und ihre Jungfrauen gingen an das Ufer des Nils; und als sie das Kästchen mitten im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und ließ es holen.

6 Und als sie es öffnete, sah sie das Kind. Und siehe, es war ein weinendes Knäblein! Da erbarmte sie sich über es und sprach: Es ist eines der hebräischen Kinder!

7 Da sprach seine Schwester zu der Tochter des Paro: Soll ich hingehen und eine hebräische Amme rufen, damit sie dir das Kindlein stillt?

8 Und die Tochter des Paro sprach zu ihr: Geh hin! Da ging die Jungfrau hin und rief die Mutter des Kindes.

9 Da sprach die Tochter des Paro zu ihr: Nimm das Kindlein mit und stille es mir; ich will dir deinen Lohn geben! Da nahm die Frau das Kind zu sich und stillte es.

10 Und als das Kind groß geworden war, da brachte sie es der Tochter des Paro, und es wurde ihr Sohn, und sie gab ihm den Namen Mosche. Denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.

Tag 3

Mosche wächst und beobachtet sein Volk bei der harten Arbeit. Einmal, als er sieht, dass ein Ägypter einen Hebräer tötet, greift er ein und tötet diesen Ägypter. Am nächsten Tag will er einen Streit zwischen zwei Hebräern lösen. Dabei sickert durch, dass seine Tat vom Vortag bekannt geworden ist. Natürlich hört auch der Par’o davon und verurteilt Mosche zum Tode. Mosche flüchtet in das Land Midjan und heiratet Zippora, die Tochter des Priesters von Midjan, Reu’el. Sie gebiert ihm einen Sohn, welchen er Gerschom nennt. Der Par’o in Mitzrajim ist unterdessen gestorben, aber die Israeliten leiden immer noch unter der Sklaverei und ihr Schreien und Klagen steigt auf zu HaSchem. Er erinnert sich an den Bund mit Awraham, Jitzchak und Ja’akow.

Tag 3 - 2:11-25 (15 p'sukim)

Mosche’s Flucht nach Midjian

11 Es geschah aber zu der Zeit, als Mose erwachsen geworden war, da ging er hinaus zu seinen Brüdern und sah ihre Lasten; und er sah, dass ein Ägypter einen Hebräer schlug, einen seiner Brüder.

12 Da schaute er sich nach allen Seiten um, und als er sah, dass kein Mensch anwesend war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sand.

13 Am zweiten Tag ging er auch hinaus, und siehe, zwei hebräische Männer stritten miteinander, und er sprach zu dem Schuldigen: Warum schlägst du deinen Nächsten?

14 Er aber sprach: Wer hat dich zum Obersten und Richter über uns gesetzt? Willst du mich auch töten, wie du den Ägypter getötet hast? Da fürchtete sich Mosche und sprach: Wahrlich, die Sache ist bekannt geworden!

15 Und es kam vor den Paro, und der trachtete danach, Mose umzubringen. Aber Mosche floh vor dem Paro und hielt sich im Land Midjian auf. Und er setzte sich an einen Brunnen.

16 Aber der Priester in Midjian hatte sieben Töchter; die kamen, um Wasser zu schöpfen, und füllten die Tränkrinnen, um die Schafe ihres Vaters zu tränken.

17 Da kamen Hirten und jagten sie fort. Aber Mosche erhob sich und kam ihnen zu Hilfe und tränkte ihre Schafe.

18 Und als sie zu ihrem Vater Reguel kamen, sprach er: Warum seid ihr heute so bald wiedergekommen?

19 Sie sprachen: Ein ägyptischer Mann hat uns aus der Hand der Hirten gerettet, und er schöpfte uns auch Wasser genug und tränkte die Schafe!

20 Er sprach zu seinen Töchtern: Und wo ist er? Warum habt ihr den Mann dort gelassen? Ruft ihn her, dass er [mit uns] Brot isst!

21 Und Mosche willigte ein, bei dem Mann zu bleiben; und der gab Mosche seine Tochter Zippora zur Frau.

22 Und sie gebar einen Sohn, dem gab er den Namen Gerschom; denn er sprach: Ich bin ein Fremdling geworden in einem fremden Land!

23 Aber viele Tage danach geschah es, dass der König von Ägypten starb. Und die Kinder Jisraels seufzten über ihre Knechtschaft und schrien. Und ihr Geschrei über ihre Knechtschaft kam vor G-tt.

24 Und G-tt erhörte ihr Wehklagen, und G-tt gedachte an seinen Bund mit Awraham, Jitzchak und Jaakow.

25 Und G-tt sah auf die Kinder Jisraels, und G-tt nahm sich ihrer an.

Tag 4

Moscheh hütet die Schafe seines Schwiegervaters Jitro in der Nähe des Berges Chorew. Ein Engel des HERRN erscheint ihm in einem brennenden, aber nicht verbrennenden Dornbusch. Mosche nähert sich, um sich das Phänomen anzuschauen. Plötzlich spricht HaSchem zu ihm, er solle sich nicht nähern, sondern seine Schuhe ausziehen, da der Boden heilig ist. Mosche gehorcht und verdeckt sein Gesicht aus Furcht. HaSchem spricht von den Leiden der Israeliten in Ägypten und beruft Mosche, das Volk aus Mitzrajim herauszuführen.

Tag 4 - 3:1-15 (15 p'sukim)

Der brennende Busch. Mosche’s Berufung

1 Mosche aber hütete die Schafe Jithros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midjian. Und er trieb die Schafe über die Wüste hinaus und kam an den Berg G-ttes, den Horew.

2 Da erschien ihm der Engel des Herrn in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch. Und als er hinsah, siehe, da brannte der Dornbusch im Feuer, und der Dornbusch wurde doch nicht verzehrt.

3 Da sprach Mosche: Ich will doch hinzutreten und diese große Erscheinung ansehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt!

4 Als aber der Herr sah, dass er hinzutrat, um zu schauen, rief ihm G-tt mitten aus dem Dornbusch zu und sprach: Mosche, Mosche! Er antwortete: Hier bin ich!

5 Da sprach Er: Tritt nicht näher heran! Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliges Land!

6 Und Er sprach: Ich bin der G-tt deines Vaters, der Gott Awrahams, der Gott Jitzchaks und der Gott Jaakows! Da verbarg Mosche sein Angesicht; denn er fürchtete sich, G-tt anzuschauen.

7 Und der Herr sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten sehr wohl gesehen, und Ich habe ihr Geschrei gehört über die, welche sie antreiben; ja, Ich kenne ihre Schmerzen.

8 Und Ich bin herabgekommen, um sie zu erretten aus der Hand der Ägypter und sie aus diesem Land zu führen in ein gutes und weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließt, an den Ort der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Pheresiter, Hewiter und Jebusiter.

9 Und nun siehe, das Geschrei der Kinder Jisraels ist vor mich gekommen, und ich habe auch ihre Bedrängnis gesehen, wie die Ägypter sie bedrücken.

10 So geh nun hin! Denn Ich will dich zu dem Paro senden, damit du mein Volk, die Kinder Jisraels, aus Ägypten führst!

11 Mosche aber sprach zu G-tt: Wer bin ich, dass ich zum Paro gehen und dass ich die Kinder Jisraels aus Ägypten führen sollte?

12 Da sprach Er: Ich will mit dir sein; und dies soll dir das Zeichen sein, dass Ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus Ägypten geführt hast, werdet ihr an diesem Berg G-tt dienen!

G-ttes Selbstoffenbarung und Auftrag an Mosche

13 Und Mosche sprach zu G-tt: Siehe, wenn ich zu den Kindern Jisraels komme und zu ihnen sage: Der G-tt eurer Väter hat mich zu euch gesandt!, und sie mich fragen werden: Was ist Sein Name? — was soll ich ihnen sagen?

14 G-chtt sprach zu Mose: »Ich bin, der Ich bin!« Und Er sprach: So sollst du zu den Kindern Jisraels sagen: »Ich bin«, der hat mich zu euch gesandt.

15 Und weiter sprach G-tt zu Mosche: So sollst du zu den Kindern Jisraels sagen: Der Herr, der G-tt eurer Väter, der Gott Awrahams, der Gott Jitzchaks und der Gott Jaakows, hat mich zu euch gesandt; das ist Mein Name ewiglich, ja, das ist der Name, mit dem ihr an Mich gedenken solltvon Geschlecht zu Geschlecht.

Tag 5

Mosche zweifelt jedoch, ob die Hebräer überhaupt auf ihn hören werden. Da gibt ihm HaSchem zwei Zeichen, die Er vorführen soll, damit dem Volk klar wird, dass HaSchem, der G-tt Awrahams, Itzchaks und Ja’akows Mosche zu ihnen geschickt hat. Auch gibt er ihm andere Zeichen, die Mosche vor den Bnei Jisrael vollführen soll, wenn sie ihm nicht glauben. Mosche entgegnet dann, dass er kein guter Redner sei, worauf HaSchem ihm seinen Bruder Aharon als Sprecher zur Seite stellt.

Tag 5 - 3:16 - 4:17 (24 p'sukim)

16 Geh hin und versammle die Ältesten von Jisrael und sprich zu ihnen: Der Herr, der G-tt eurer Väter, der G-tt Awrahams, Jitzchaks und Jaakows, ist mir erschienen und hat gesagt: Ich habe genau achtgegeben auf euch und auf das, was euch in Ägypten geschehen ist,

17 und Ich habe gesagt: Ich will euch aus dem Elend Ägyptens herausführen in das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Pheresiter, Hewiter und Jebusiter, in das Land, in dem Milch und Honig fließt.

18 Und wenn sie auf dich hören, so sollst du und die Ältesten von Jisrael zum König von Ägypten hineingehen und zu ihm sagen: Der Herr, der G-tt der Hebräer, ist uns begegnet. So lass uns nun drei Tagereisen weit in die Wüste gehen, damit wir dem Herrn, unserem G-tt, Opfer darbringen!

19 Aber Ich weiß, dass euch der König von Ägypten nicht ziehen lassen wird, auch nicht durch eine starke Hand.

20 Aber Ich werde meine Hand ausstrecken und Ägypten schlagen mit allen Meinen Wundertaten, die Ich in seiner Mitte tun will; danach wird er euch ziehen lassen.

21 Und Ich will diesem Volk Gunst verschaffen bei den Ägyptern, sodass ihr nicht leer ausziehen müsst, wenn ihr auszieht;

22 sondern die Frau eines jeden [von euch] soll von ihrer Nachbarin und Hausgenossin silberne und goldene Geräte und Kleider fordern; die sollt ihr euren Söhnen und Töchtern geben und Ägypten berauben.

Mosche’s Widerstreben gegen G-ttes Auftrag

1 Und Mosche antwortete und sprach: Aber siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf mich hören, sondern sagen: Der Herr ist dir nicht erschienen!

2 Da sprach der Herr zu ihm: Was hast du in deiner Hand? Er antwortete: Einen Stab!

3 Da sprach Er: Wirf ihn auf die Erde! Und er warf ihn auf die Erde; da wurde er zu einer Schlange. Und Mosche floh vor ihr.

4 Aber der Herr sprach zu Mosche: »Strecke deine Hand aus und ergreife sie beim Schwanz!« Da streckte er seine Hand aus und ergriff sie. Und sie wurde zum Stab in seiner Hand.

5 »Darum werden sie glauben, dass der Herr dir erschienen ist, der G-tt ihrer Väter, der G-tt Awrahams, der G-tt Jitzchaks und der G-tt Jaakows.«

6 Und der Herr sprach weiter zu ihm: »Stecke doch deine Hand in deinen Gewandbausch!« Da steckte er seine Hand in seinen Gewandbausch; und als er sie herauszog, siehe, da war seine Hand aussätzig wie Schnee.

7 Und Er sprach: »Stecke deine Hand wieder in deinen Gewandbausch!« Und er steckte seine Hand wieder in seinen Gewandbausch; und als er sie aus seinem Gewandbausch herauszog, siehe, da war sie wieder geworden wie sein [übriges] Fleisch.

8 »Wenn sie dir nun nicht glauben und nicht auf die Botschaft des ersten Zeichens hören, so werden sie doch der Botschaft des zweiten Zeichens glauben.

9 Wenn sie aber auch diesen beiden Zeichen nicht glauben und nicht auf deine Stimme hören, so nimm Wasser aus dem Nil und gieße es auf das trockene Land; so wird das Wasser, das du aus dem Nil genommen hast, auf dem trockenen Land zu Blut werden.«

10 Mosche aber sprach zum Herrn: Ach Mein Herr, ich bin kein Mann, der reden kann; ich bin es von jeher nicht gewesen, und bin es auch jetzt nicht, seitdem du mit deinem Knecht geredet hast; denn ich habe einen schwerfälligen Mund und eine schwere Zunge!

11 Da sprach der Herr zu ihm: »Wer hat dem Menschen den Mund gemacht? Oder wer macht ihn stumm oder taub oder sehend oder blind? Bin Ich es nicht, der Herr?

12 So geh nun hin: Ich will mit deinem Mund sein und dich lehren, was du sagen sollst!«

13 Da erwiderte Mosche: Ach, Herr! Sende doch, wen du senden willst!

14 Da wurde der Herr sehr zornig über Mosche und sprach: »Weiß ich denn nicht, dass dein Bruder Aharon, der Levit, gut reden kann? Und siehe, er zieht dir entgegen, und wenn er dich sieht, so wird er sich von Herzen freuen.

15 Du sollst zu ihm reden und ihm die Worte in den Mund legen; so will ich mit deinem Mund und mit seinem Mund sein und euch lehren, was ihr tun sollt.

16 Und er soll für dich zum Volk reden, und so wird er dein Mund sein, und du sollst für ihn an G-ttes Stelle sein.

17 Und nimm diesen Stab in deine Hand, mit dem du die Zeichen tun sollst!«

Tag 6

Dann macht sich Mosche mit seiner Familie auf und reist nach Ägypten. Dort soll er den Par’o herauasfordern und von ihm fordern, dass er die Bnej Jisrael aus Mitzrajim hinausziehen lässt. Auf dem Weg nach Mitzrajim trifft Mosche seinen Bruder Aharon und berichtet ihm von HaSchem’s Auftrag an sie beide. In Mitzrajim angekommen, versammelt Mosche die Ältesten der Bnej Jisrael und vollführt die Zeichen HaSchem’s und das Volk glaubt ihm.

Tag 6 - 4:18-31 (14 p'sukim)

Mosche kehrt nach Ägypten zurück

18 Da ging Mosche hin und kam zurück zu Jethro, seinem Schwiegervater, und sprach zu ihm: Lass mich doch gehen und zu meinen Brüdern zurückkehren, die in Ägypten sind, und sehen, ob sie noch leben! Und Jithro sprach zu Mosche: Geh hin in Frieden!

19 Und der Herr sprach zu Mosche in Midjian: Geh nach Ägypten zurück; denn die Leute sind alle tot, die nach deinem Leben trachteten!

20 So nahm Mochse seine Frau und seine Söhne und ließ sie auf einem Esel reiten und zog wieder in das Land Ägypten. Mosche nahm auch den Stab Gottes in seine Hand.

21 Und der Herr sprach zu Mosche: Wenn du wieder nach Ägypten kommst, so achte darauf, dass du vor dem Paro all die Wunder tust, die ich in deine Hand gegeben habe. Ich aber will sein Herz verstocken, dass er das Volk nicht ziehen lassen wird.

22 Und du sollst zum Paro sagen: So spricht der Herr: »Jisrael ist Mein erstgeborener Sohn;

23 darum sage Ich dir: Lass Meinen Sohn ziehen, damit er Mir dient; wenn du dich aber weigern wirst, ihn ziehen zu lassen, siehe, so werde Ich deinen eigenen erstgeborenen Sohn umbringen!«

24 Es geschah aber, als er unterwegs in der Herberge war, da trat ihm der Herr entgegen und wollte ihn töten.

25 Da nahm Zippora einen scharfen Stein und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut und warf sie ihm vor die Füße und sprach: Fürwahr, du bist mir ein Blutbräutigam!

26 Da ließ Er von ihm ab. Sie sagte aber »Blutbräutigam« wegen der Beschneidung.

27 Und der Herr sprach zu Aharon: Geh hin, Mosche entgegen in die Wüste! Da ging er hin und traf ihn am Berg G-ttes und küsste ihn.

28 Und Mosche verkündete Aharon alle Worte des Herrn, der ihn gesandt hatte, auch alle Zeichen, die er ihm befohlen hatte.

29 Da gingen Mosche und Aharon hin und versammelten alle Ältesten der Kinder Jisraels.

30 Und Aharon redete alle Worte, die der Herr zu Mosche gesprochen hatte; und er tat die Zeichen vor den Augen des Volkes.

31 Da glaubte das Volk. Und als sie hörten, dass der Herr sich der Kinder Jisraels angenommen und ihr Elend angesehen habe, da neigten sie sich und beteten an.

Schabbat

Mosche und Aharon marschieren zum Par’o und fordern ihm, dass er die Bnei Jisrael ziehen lassen soll. Der Par’o aber weist sie zurück und erlegt den Bnej Jisrael sogar noch mehr Arbeit auf. Diese beschweren sich beim Par’o sowie bei Mosche und Aharon. Als Moscheh sich daraufhin bei HaSchem beklagt, erwidert Er, dass der Par’o sie durch Seine starke Hand ziehen lassen wird.

Schabbat - 5:1 - 6:1 (24 p'sukim)

Mosche und Aharon vor dem Paro

1 Danach gingen Mosche und Aharon hinein und sagten zu dem Paro: So spricht der Herr, der G-tt Israels: Lass mein Volk ziehen, damit es mir in der Wüste ein Fest hält!

2 Der Paro antwortete: Wer ist der Herr, dass ich auf seine Stimme hören sollte, um Jisrael ziehen zu lassen? Ich kenne den Herrn nicht, und ich will Jisrael auch nicht ziehen lassen!

3 Und sie sprachen: Der G-tt der Hebräer ist uns begegnet; wir wollen drei Tagereisen weit in die Wüste ziehen und dem Herrn, Unserem G-tt, Opfer darbringen, damit er uns nicht mit der Pest oder mit dem Schwert schlägt!

4 Da sprach der König von Ägypten zu ihnen: Mosche und Aharon, warum zieht ihr das Volk von ihren Pflichten ab? Geht hin an eure Lasten!

5 Weiter sprach der Paro: Siehe, es ist schon zu viel Volk im Land; und ihr wollt sie noch von ihren Lasten [ausruhen und] feiern lassen?

6 Und der Paro gab an demselben Tag den Treibern des Volkes und seinen Aufsehern Befehl und sprach:

7 Ihr sollt dem Volk kein Stroh mehr geben zum Ziegelstreichen wie gestern und vorgestern. Lasst sie selbst hingehen und sich Stroh zusammensuchen!

8 Ihr sollt ihnen aber dennoch die bestimmte Zahl Ziegel auferlegen, die sie gestern und vorgestern gemacht haben, und davon nichts nachlassen; denn sie sind faul. Darum schreien sie und sprechen: Wir wollen hingehen und unserem G-tt Opfer darbringen!

9 Schwer soll die Arbeit auf den Leuten lasten, sodass sie damit zu schaffen haben und nicht auf trügerische Worte achten!

10 Da gingen die Treiber des Volkes und seine Aufseher hinaus, redeten mit dem Volk und sprachen: So spricht der Paro: »Ich gebe euch kein Stroh mehr;

11 geht ihr selbst hin, holt euch Stroh, wo ihr es findet, aber von eurem Tagewerk wird euch nichts erlassen!«

12 Da zerstreute sich das Volk im ganzen Land Ägypten, um Stoppeln zu sammeln, damit sie gehacktes Stroh hätten.

13 Und die Treiber trieben sie an und sprachen: Erfüllt euer bestimmtes Tagewerk, wie [zuvor], als ihr noch Stroh hattet!

14 Und die Aufseher der Kinder Jisraels, welche die Treiber des Paro über sie gesetzt hatten, wurden geschlagen, und es wurde zu ihnen gesagt: Warum habt ihr weder heute noch gestern euer Maß an Ziegeln erfüllt wie zuvor?

15 Da gingen die Aufseher der Kinder Jisraels hinein und schrien zu dem Paro und sprachen: Warum behandelst du deine Knechte so?

16 Man gibt deinen Knechten kein Stroh und spricht zu uns: Macht die Ziegel! Und siehe, deine Knechte werden geschlagen; dein Volk versündigt sich!

17 Er aber sprach: Ihr seid faul, faul seid ihr! Darum sprecht ihr: Wir wollen hingehen und dem Herrn Opfer darbringen!

18 So geht nun hin, arbeitet; Stroh soll man euch nicht geben, aber die bestimmte Anzahl Ziegel sollt ihr liefern!

19 Da sahen die Aufseher der Kinder Jisraels, dass es mit ihnen schlimm stand, weil man sagte: Ihr sollt nichts nachlassen von der Zahl der Ziegel, die ihr täglich zu liefern habt!

20 Und als sie von dem Paro hinausgingen, trafen sie Mosche und Aharon an, die dort standen und auf sie warteten.

21 Da sprachen sie zu ihnen: Der Herr sehe auf euch und richte es, dass ihr uns verhasst gemacht habt vor dem Pharao und seinen Knechten und ihnen das Schwert in die Hand gegeben habt, um uns zu töten!

22 Da wandte sich Mosche an den Herrn und sprach: Herr, warum lässt du dein Volk so schlecht behandeln? Warum hast Du mich hergesandt?

23 Denn seitdem ich hineingegangen bin zum Paro, um in Deinem Namen zu reden, hat er dieses Volk schlecht behandelt, und Du hast dein Volk gar nicht errettet!

1 Da sprach der Herr zu Mosche: Nun sollst du sehen, was Ich dem Paro tun will! Denn durch eine starke Hand gezwungen wird er sie ziehen lassen, und durch eine starke Hand gezwungen wird er sie aus seinem Land treiben.

Haftara - Teil 1

Der erste Teil der Haftara berichtet von dem wunderbaren Tag, kommen wird, an dem das große Schofar erschallen  und alle Zerstreuten Hebräer nach Israel zurückkehren werden, um HaSchem zu dienen und sich in Jeruschalajim vor ihm zu beugen. Die Parascha spricht von der ersten und die Haftara von der abschließenden Erlösung. Das ist die Zusammenfassung der Geschichte der hebräischen Nation, angefangen bei der Sklaverei und dem Auszug aus Mitzrajim und mit der Sammlung der Hebräer aus der Zerstreuung endend.

Jesaja 27:6 - 28:13 + 29:22 - 29:23

6 Jakob wird noch Wurzeln schlagen, Israel wird blühen und gedeihen und mit Früchten erfüllen die ganze Welt.

7 Hat der Herr sein Volk geschlagen, wie er ihre Schläger schlug? Hat er von ihnen so viel umgebracht, wie er das bei ihren Mördern tat?

8 Mit Maßen, durch Verbannung hast du es bestraft! Sein heftiger Atem trieb sie fort am Tag, als der Sturm von Osten kam.

9 Dadurch wird Jakobs Schuld gesühnt. Und weil seine Sünde beseitigt ist, macht er die Götzenaltäre zerschlagenen Kalksteinen gleich. Aschera-Pfähle werden verschwunden sein, und Räucheraltäre nirgends mehr stehen.

10 Leer ist dann die befestigte Stadt, ein verlassener Ort, einsam wie die Steppe. Kälber weiden dort, lagern sich und fressen ihre Büsche kahl.

11 Wenn dann die Zweige dürr geworden sind, brechen Frauen sie ab und heizen damit. Es ist ein unverständiges Volk, deshalb hat sein Schöpfer kein Erbarmen mit ihm. Er, der es gebildet hat, begnadigt es nicht.

12 Doch es kommt eine Zeit, in der Jahwe die Ähren ausklopfen wird – vom Bach Ägyptens bis zum Euphratstrom. Da wird man euch zusammenlesen, ihr Israeliten!

13 An dem Tag dröhnt das große Horn. Dann kommen die Verirrten aus Assyrien heim, und die in Ägypten Verstreuten kehren zurück. Dann beten sie Jahwe in Jerusalem auf dem heiligen Berg an.

1 Weh der stolzen Krone der Betrunkenen, dem welkenden Kranz seiner herrlichen Pracht, der Hauptstadt über dem fetten Tal, dem Stolz aller Weinseligen von Efraďm.

2 Schon hält der Herr einen Starken und Mächtigen bereit. Er kommt wie ein Hagelwetter, wie ein verheerender Sturm, wie ein Wolkenbruch mit mächtiger Wasserflut, der alles mit Wucht zu Boden reißt.

3 Zertrampeln wird er die stolze Krone der Betrunkenen von Efraďm.

4 Der welkenden Blüte seiner prächtigen Zier, der Hauptstadt über dem fetten Tal wird es gehen wie der frühen Feige vor der Ernte: Der erste, der sie erblickt, pflückt sie schnell ab und verschlingt sie sofort.

5 An dem Tag wird Jahwe, der allmächtige Gott, zu einer herrlichen Krone für den Rest seines Volks und zu einem prachtvollen Kranz.

6 Er wird zum Geist des Rechts für den, der zu Gericht sitzen muss, und zur Heldenkraft für den, der den Feind aus der Stadt vertreibt.

7 Doch auch diese hier schwanken, berauscht vom Wein, und taumeln, benebelt vom Bier: Priester und Propheten sind betrunken, schwanken vom Bier und sind benebelt vom Wein. Sie torkeln, wenn sie weissagen, und taumeln im Gericht.

8 Ihre Tische sind von Erbrochenem voll, alles ist besudelt, kein Platz ist mehr frei davon.

9 Und dann sagen sie: “Wem will der denn Einblick geben? Wem will der erzählen, was Gott will? Sind wir denn kleine Kinder, eben von der Mutterbrust entwöhnt?

10 Was soll das Zaw-la-zaw, zaw-la-zaw und kaw-la-kaw, kaw-la-kaw, hier ein wenig, dort ein wenig?”

11 Ja, durch Menschen mit stammelnden Lippen und fremden Sprachen sagt Gott sein Wort zu diesem Volk.

12 Er hatte zu ihnen gesagt: “So findet ihr Ruhe. Gönnt doch den Müden die Rast! Ich biete euch Sicherheit!” Aber sie wollten nicht hören.

13 Darum wird Jahwe sie hören lassen: “Zaw-la-zaw, zaw-la-zaw und kaw-la-kaw, kaw-la-kaw, hier ein wenig, dort ein wenig.” Nach hinten stürzen sie und brechen sich das Genick. Sie laufen den Feinden ins Netz, gefangen führt man sie fort.

22 Darum sagt Jahwe, der Abraham gerettet hat, zu den Nachkommen Jakobs: “Nun ist Jakob nicht mehr bloßgestellt, sein Gesicht wird nicht mehr bleich.

23 Denn wenn er und seine Kinder sehen, was ich in ihrer Mitte tue, geben sie meinem Namen die Ehre, machen sie Jakobs Heiligen groß und fürchten Israels Gott.

1.Korinther 3:11-18

11 Das Fundament ist bereits gelegt, und niemand kann je ein anderes legen. Dieses Fundament ist Jeschua der Messias.

12 Wie nun aber jemand darauf weiterbaut – ob mit Gold, Silber, Edelsteinen, Holz, Schilfrohr oder Stroh – ,

13 das wird nicht verborgen bleiben; der Tag des Gerichts wird bei jedem ans Licht bringen, welches Material er verwendet hat. Denn im Feuer des Gerichts wird das Werk jedes Einzelnen auf seine Qualität geprüft werden.

14 Wenn das, was jemand auf dem Fundament aufgebaut hat, ´die Feuerprobe` besteht, wird ´G-tt` ihn belohnen.

15 Wenn es jedoch verbrennt, wird er seinen Lohn verlieren. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber nur wie einer, der im letzten Augenblick aus dem Feuer gerissen wird.

16 Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel G-ttes seid und dass G-ttes Geist in eurer Mitte wohnt?

17 Wer den Tempel G-ttes zerstört, zerstört sich damit selbst, weil er G-ttes Gericht über sich bringt. Denn G-ttes Tempel ist heilig, und dieser heilige Tempel seid ihr.

18 Niemand soll sich selbst etwas vormachen! Wenn einer von euch meint, er gehöre zu den Klugen dieser Welt, muss er erst einmal begreifen, dass seine Klugheit Torheit ist; nur so wird er wirklich klug.

2.Korinther 9:6-11

6 Denkt daran: Wer wenig sät, wird auch wenig ernten. Und wer reichlich sät, wird reichlich ernten.

7 Jeder soll für sich selbst entscheiden, wie viel er geben möchte, und soll den Betrag dann ohne Bedauern und ohne Widerstreben spenden. G-tt liebt den, der fröhlich gibt.

8 Er hat die Macht, euch mit all seiner Gnade zu überschütten, damit ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles habt, was ihr zum Leben braucht, und damit ihr sogar noch auf die verschiedenste Weise Gutes tun könnt.

9 In der Schrift heißt es ja ´von dem, der in Ehrfurcht vor G-tt lebt`: »Er teilt mit vollen Händen aus und beschenkt die Bedürftigen; das Gute, das er tut, hat für immer Bestand.«

10 Derselbe ´G-tt`, der dafür sorgt, dass es dem Bauern nicht an Saat zum Aussäen fehlt und dass es Brot zu essen gibt, der wird auch euch mit Samen für die Aussaat versehen und dafür sorgen, dass sich die ausgestreute Saat vermehrt und dass das Gute, das ihr tut, Früchte trägt.

11 Er wird euch in jeder Hinsicht so reich beschenken, dass ihr jederzeit großzügig und uneigennützig geben könnt. Und wenn wir dann eure Spende überbringen, werden die, die sie empfangen, G-tt danken.

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