Бо (“Войди”)

Бо
("Войди")

Tag 1 - 10:1-11 (11 p'sukim)

Die achte Plage: Heuschrecken

1 Da sprach der Herr zu Mose: Geh zum Pharao, denn ich habe sein Herz und das Herz seiner Knechte verstockt, damit ich diese meine Zeichen unter ihnen tue,

und damit du vor den Ohren deiner Kinder und Kindeskinder verkündigst, was ich in Ägypten gewirkt und wie ich meine Zeichen unter ihnen vollführt habe, damit ihr erkennt, dass ich der Herr bin.

So gingen Mose und Aaron zum Pharao und sprachen zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Wie lange willst du dich noch weigern, dich vor mir zu demütigen? Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient!

Wenn du dich aber [weiterhin] weigerst, mein Volk ziehen zu lassen, siehe, so lasse ich morgen Heuschrecken in dein Gebiet kommen.

Und sie sollen die Fläche des Landes so bedecken, dass man die Erde nicht sehen kann, und sie sollen den Überrest auffressen, der gerettet worden und von dem Hagel übrig geblieben ist, und sie sollen alle eure grünenden Bäume auf dem Feld kahl fressen.

Und sie sollen dein Haus und die Häuser aller deiner Knechte und die Häuser aller Ägypter anfüllen, wie es deine Väter und Vorväter nie gesehen haben, seitdem sie im Land sind, bis zu diesem Tag! Und er wandte sich um und ging vom Pharao hinweg.

Da sprachen die Knechte des Pharao zu ihm: Wie lange soll uns dieser zum Fallstrick sein? Lass die Leute ziehen, damit sie dem Herrn, ihrem Gott, dienen; merkst du noch nicht, dass Ägypten zugrunde geht?

Da holte man Mose und Aaron wieder zum Pharao; der sprach zu ihnen: Geht hin, dient dem Herrn, eurem Gott! Wer aber soll denn hingehen?

Und Mose sprach: Wir wollen mit unseren Jungen und Alten, mit unseren Söhnen und Töchtern, mit unseren Schafen und Rindern ziehen; denn wir haben ein Fest des Herrn!

10 Da sprach er zu ihnen: Der Herr sei ebenso mit euch, wie ich euch samt euren Kindern ziehen lasse! Seht da, ihr habt Böses im Sinn!

11 Nicht so, sondern ihr Männer geht hin und dient dem Herrn; denn das habt ihr auch verlangt! Und man jagte sie weg vom Pharao.

Tag 2 - 10:12-23 (12 p'sukim)

12 Da sprach der Herr zu Mose: Strecke deine Hand aus über das Land Ägypten, damit die Heuschrecken über das Land Ägypten kommen und alles Gewächs im Land auffressen samt allem, was vom Hagel übrig geblieben ist!

13 Da streckte Mose seinen Stab über das Land Ägypten aus, und der Herr ließ einen Ostwind über das Land wehen den ganzen Tag und die ganze Nacht; und am Morgen führte der Ostwind die Heuschrecken her.

14 Und die Heuschrecken kamen über das ganze Land Ägypten und ließen sich nieder im ganzen Gebiet von Ägypten, so überaus viele, dass etwas Derartiges zuvor niemals gewesen ist, noch künftig sein wird.

15 Denn sie bedeckten die Fläche des ganzen Landes und verfinsterten das Land. Und sie fraßen alle Bodengewächse und alle Baumfrüchte, die vom Hagel übrig geblieben waren, und ließen nichts Grünes übrig an den Bäumen und an den Feldgewächsen im ganzen Land Ägypten.

16 Da ließ der Pharao Mose und Aaron schnell rufen und sprach: Ich habe mich versündigt an dem Herrn, eurem Gott, und an euch!

17 Und nun vergib mir meine Sünde nur noch dieses Mal, und betet zum Herrn, eurem Gott, dass er nur diesen Tod von mir abwende!

18 Und er ging hinaus vom Pharao und betete zum Herrn.

19 Da wendete der Herr den Wind um, dass er sehr stark aus dem Westen wehte und die Heuschrecken aufhob und sie ins Schilfmeer warf, sodass an allen Orten Ägyptens nicht eine übrig blieb.

20 Aber der Herr verstockte das Herz des Pharao, sodass er die Kinder Israels nicht ziehen ließ.

Die neunte Plage: Finsternis

21 Und der Herr sprach zu Mose: Strecke deine Hand aus zum Himmel, damit es im Land Ägypten so finster wird, dass man die Finsternis greifen kann!

22 Da streckte Mose seine Hand zum Himmel aus. Und es kam eine dichte Finsternis im ganzen Land Ägypten, drei Tage lang,

23 sodass während drei Tagen niemand den anderen sehen konnte, noch jemand von seinem Platz aufstehen konnte. Aber alle Kinder Israels hatten Licht in ihren Wohnungen.

Tag 3 - 10:24 - 11:3 (9 p'sukim)

24 Da ließ der Pharao Mose rufen und sprach: Geht hin, dient dem Herrn; nur eure Schafe und Rinder sollen hierbleiben; lasst auch eure Kinder mit euch ziehen!

25 Mose sprach: Du musst auch Schlachtopfer und Brandopfer in unsere Hände geben, dass wir sie dem Herrn, unserem Gott, darbringen können;

26 aber auch unser eigenes Vieh soll mit uns gehen, und nicht eine Klaue darf zurückbleiben; denn davon müssen wir nehmen, um dem Herrn, unserem Gott, zu dienen. Auch wissen wir nicht, womit wir dem Herrndienen sollen, bis wir dorthin kommen!

27 Aber der Herr verstockte das Herz des Pharao, sodass er sie nicht ziehen lassen wollte.

28 Und der Pharao sprach zu ihm: Geh hinweg von mir und hüte dich, dass du nicht mehr vor mein Angesicht kommst; an dem Tag, da du vor mein Angesicht kommst, sollst du sterben!

29 Und Mose antwortete: Du hast recht geredet; ich werde dein Angesicht nicht mehr wiedersehen!

Ankündigung der letzten Plage

1 Und der Herr sprach zu Mose: Ich will noch eine Plage über den Pharao und über Ägypten bringen; danach wird er euch fortziehen lassen; und wenn er euch ziehen lässt, so wird er euch sogar ganz und gar fortjagen.

2 So rede nun zu dem Volk, dass jeder Mann von seinem Nächsten und jede Frau von ihrer Nachbarin silberne und goldene Geräte fordern soll.

3 Und der Herr gab dem Volk Gunst bei den Ägyptern; auch war Mose ein sehr großer Mann im Land Ägypten in den Augen der Knechte des Pharao und in den Augen des Volkes.

Tag 4 - 11:4 - 12:20 (27 p'sukim)

Und Mose sprach: So spricht der Herr: Um Mitternacht will ich mitten durch Ägypten gehen,

und alle Erstgeburt im Land Ägypten soll sterben — von dem Erstgeborenen des Pharao, der auf seinem Thron sitzt, bis zum Erstgeborenen der Magd, die hinter der Handmühle sitzt; auch alle Erstgeburt unter dem Vieh.

Und es wird ein großes Geschrei sein im ganzen Land Ägypten, wie es niemals gewesen ist, noch sein wird.

Aber bei allen Kindern Israels soll kein Hund die Zunge regen, weder gegen Menschen noch gegen das Vieh, damit ihr erkennt, dass der Herreinen Unterschied macht zwischen Ägypten und Israel.

Dann werden alle diese deine Knechte zu mir herabkommen und mir zu Füßen fallen und sagen: Ziehe aus, du und das ganze Volk hinter dir her! Danach werde ich ausziehen! — Und er ging vom Pharao hinweg mit grimmigem Zorn.

Der Herr aber hatte zu Mose gesagt: Der Pharao wird nicht auf euch hören, damit meine Wunder zahlreich werden im Land Ägypten.

10 So hatten Mose und Aaron alle diese Wunder vor dem Pharao getan; aber der Herr verstockte das Herz des Pharao, sodass er die Kinder Israels nicht aus seinem Land ziehen ließ.

Das Passah — Die Verschonung Israels vor dem Gericht

1 Und der Herr redete zu Mose und Aaron im Land Ägypten und sprach:

Dieser Monat soll euch der Anfang der Monate sein, er soll für euch der erste Monat des Jahres sein.

Redet zu der ganzen Gemeinde Israels und sprecht: Am zehnten Tag dieses Monats nehme sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jedes Haus;

wenn aber das Haus zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbarn, der am nächsten bei seinem Haus wohnt, nach der Zahl der Seelen; dabei sollt ihr die Anzahl für das Lamm berechnen, je nachdem jeder zu essen vermag.

Dieses Lamm aber soll makellos sein, männlich und einjährig. Von den Schafen oder Ziegen sollt ihr es nehmen,

und ihr sollt es aufbewahren bis zum vierzehnten Tag dieses Monats. Und die ganze Versammlung der Gemeinde Israels soll es zur Abendzeit schächten.

Und sie sollen von dem Blut nehmen und damit beide Türpfosten und die Oberschwellen der Häuser bestreichen, in denen sie essen.

Und sie sollen das Fleisch in derselben Nacht essen: am Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.

Ihr sollt nichts davon roh essen, auch nicht im Wasser gekocht, sondern am Feuer gebraten, sein Haupt samt seinen Schenkeln und den inneren Teilen;

10 und ihr sollt nichts davon übrig lassen bis zum anderen Morgen. Wenn aber etwas davon übrig bleibt bis zum Morgen, so sollt ihr es mit Feuer verbrennen.

11 So sollt ihr es aber essen: eure Lenden umgürtet, eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen, und in Eile sollt ihr es essen; es ist das Passah des Herrn.

12 Denn ich will in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Land Ägypten schlagen, vom Menschen bis zum Vieh, und ich will an allen Göttern der Ägypter ein Strafgericht vollziehen, ich, der Herr.

13 Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich verschonend an euch vorübergehen; und es wird euch keine Plage zu eurem Verderben treffen, wenn ich das Land Ägypten schlagen werde.

Die Einsetzung des Passahfestes

14 Und dieser Tag soll euch zum Gedenken sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des Herrn bei euren [künftigen] Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.

15 Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen; darum sollt ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern hinwegtun. Denn wer gesäuertes Brot isst vom ersten Tag an bis zum siebten Tag, dessen Seele soll ausgerottet werden aus Israel!

16 Und ihr sollt am ersten Tag eine heilige Versammlung halten, ebenso am siebten Tag eine heilige Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr an diesen [Tagen] tun; nur was jeder zur Speise nötig hat, das allein darf von euch zubereitet werden.

17 Und haltet das Fest der ungesäuerten Brote! Denn eben an diesem Tag habe ich eure Heerscharen aus dem Land Ägypten herausgeführt; darum sollt ihr diesen Tag als ewige Ordnung einhalten bei euren [künftigen] Geschlechtern.

18 Am vierzehnten Tag des ersten Monats, am Abend, sollt ihr ungesäuertes Brot essen bis zum einundzwanzigsten Tag des Monats, am Abend.

19 Sieben Tage lang darf sich kein Sauerteig in euren Häusern finden. Denn wer gesäuertes Brot isst, dessen Seele soll ausgerottet werden aus der Gemeinde Israels, er sei ein Fremdling oder ein Einheimischer im Land.

20 So esst kein gesäuertes Brot; überall, wo ihr wohnt, sollt ihr ungesäuertes Brot essen!

Tag 5 - 12:21-28 (8 p'sukim)

21 Und Mose rief alle Ältesten in Israel zu sich und sprach zu ihnen: Macht euch auf und nehmt euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!

22 Und nehmt ein Büschel Ysop und taucht es in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch soll zu seiner Haustür hinausgehen bis zum Morgen!

23 Denn der Herr wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut sehen wird an der Oberschwelle und an den beiden Türpfosten, so wird er, der Herr, an der Tür verschonend vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, um zu schlagen.

24 Und ihr sollt diese Verordnung einhalten als eine Satzung, die dir und deinen Kindern auf ewig gilt!

25 Und nun, wenn ihr in das Land kommt, das euch der Herr geben wird, wie er geredet hat, so bewahrt diesen Dienst.

26 Und wenn dann eure Kinder zu euch sagen: Was habt ihr da für einen Dienst?,

27 so sollt ihr sagen: Es ist das Passah-Opfer des Herrn, der an den Häusern der Kinder Israels verschonend vorüberging in Ägypten, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser errettete! — Da neigte sich das Volk und betete an.

28 Und die Kinder Israels gingen hin und machten es so; wie der Herr es Mose und Aaron geboten hatte, genau so machten sie es.

Tag 6 - 12:29-51 (23 p'sukim)

Die zehnte Plage: Der Tod aller Erstgeburt in Ägypten. Der Auszug Israels

29 Und es geschah um Mitternacht, da schlug der Herr alle Erstgeburt im Land Ägypten, von dem erstgeborenen Sohn des Pharao, der auf seinem Thron saß, bis zum erstgeborenen Sohn des Gefangenen, der im Gefängnis war, auch alle Erstgeburt des Viehs.

30 Da stand der Pharao auf in derselben Nacht, er und alle seine Knechte und alle Ägypter; und es war ein großes Geschrei in Ägypten, denn es gab kein Haus, in dem nicht ein Toter war.

31 Und er rief Mose und Aaron zu sich in der Nacht und sprach: Macht euch auf und zieht weg von meinem Volk, ihr und die Kinder Israels, und geht hin, dient dem Herrn, wie ihr gesagt habt!

32 Nehmt auch eure Schafe und eure Rinder mit euch, wie ihr gesagt habt, und geht hin und segnet auch mich!

33 Und die Ägypter drängten das Volk sehr, um sie so schnell wie möglich aus dem Land zu treiben, denn sie sprachen: Wir sind alle des Todes!

34 Und das Volk trug seinen Teig, ehe er gesäuert war, ihre Backschüsseln in ihre Mäntel gebunden, auf ihren Schultern.

35 Und die Kinder Israels handelten nach dem Wort Moses und forderten von den Ägyptern silberne und goldene Geräte und Kleider.

36 Dazu gab der Herr dem Volk bei den Ägyptern Gunst, dass sie ihr Begehren erfüllten; und so beraubten sie Ägypten.

37 So zogen die Kinder Israels aus von Ramses nach Sukkot, etwa 600 000 Mann Fußvolk, ungerechnet die Frauen und Kinder.

38 Es zog aber auch viel Mischvolk mit ihnen, und Schafe und Rinder und sehr viel Vieh.

39 Und sie machten aus dem Teig, den sie aus Ägypten gebracht hatten, ungesäuerte Brotfladen; denn er war nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten vertrieben worden waren und sich nicht aufhalten konnten; und sie hatten sich sonst keine Wegzehrung zubereitet.

40 Die Zeit aber, welche die Kinder Israels in Ägypten gewohnt hatten, betrug 430 Jahre.

41 Und es geschah, als die 430 Jahre verflossen waren, ja, es geschah an eben diesem Tag, da zog das ganze Heer des Herrn aus dem Land Ägypten.

42 Es ist eine Nacht, die dem Herrn gewissenhaft eingehalten werden soll, weil er sie aus dem Land Ägypten herausgeführt hat. Das ist diese Nacht, die dem Herrn gewissenhaft eingehalten werden soll, für alle Kinder Israels, für ihre [künftigen] Geschlechter.

Verordnungen zum Passah

43 Und der Herr sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Ordnung des Passah: Kein Fremdling darf davon essen.

44 Jeder um Geld erkaufte Knecht eines Mannes aber kann davon essen, sobald du ihn beschnitten hast.

45 Ein Bewohner ohne Bürgerrecht und ein Mietling darf nicht davon essen.

46 In einem Haus soll man es essen. Ihr sollt von dem Fleisch nichts vor das Haus hinaustragen, und kein Knochen soll ihm zerbrochen werden.

47 Die ganze Gemeinde Israels soll es feiern.

48 Und wenn sich bei dir ein Fremdling aufhält und dem Herrn das Passah feiern will, so soll alles Männliche bei ihm beschnitten werden, und dann erst darf er hinzutreten, um es zu feiern; und er soll sein wie ein Einheimischer des Landes, denn kein Unbeschnittener darf davon essen.

49 Ein und dasselbe Gesetz soll für den Einheimischen und für den Fremdling gelten, der unter euch wohnt.

50 Und alle Kinder Israels machten es genau so, wie es der Herr dem Mose und Aaron geboten hatte, genau so machten sie es.

51 Und es geschah an eben diesem Tag, da führte der Herr die Kinder Israels nach ihren Heerscharen aus dem Land Ägypten.

Schabbat - 13:1-16 (16 p'sukim)

Heiligung der Erstgeburt Israels. Das Fest der ungesäuerten Brote

1 Und der Herr redete zu Mose und sprach:

Heilige mir alle Erstgeburt! Alles, was, den Mutterschoß als Erstes durchbricht von den Kindern Israels, vom Menschen und vom Vieh, das gehört mir!

Da sprach Mose zu dem Volk: Gedenkt an diesen Tag, an dem ihr aus Ägypten gezogen seid, aus dem Haus der Knechtschaft, dass der Herreuch mit mächtiger Hand von dort herausgeführt hat: Darum sollt ihr nichts Gesäuertes essen!

Heute seid ihr ausgezogen, im Monat Abib.

Wenn dich nun der Herr in das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Hewiter und Jebusiter bringen wird, wie er es deinen Vätern geschworen hat, um dir ein Land zu geben, in dem Milch und Honig fließt, so sollst du diesen Dienst in diesem Monat bewahren.

Sieben Tage lang sollst du ungesäuertes [Brot] essen, und am siebten Tag ist ein Fest des Herrn.

Man soll diese sieben Tage lang ungesäuertes [Brot] essen, und kein gesäuertes [Brot] soll bei dir gesehen werden; und kein Sauerteig soll gesehen werden in deinem ganzen Gebiet.

Und du sollst [das] deinem Sohn an jenem Tag erklären und sagen: Es ist um deswillen, was der Herr an mir getan hat, als ich aus Ägypten zog.

Und es soll dir wie ein Zeichen sein in deiner Hand und ein Erinnerungszeichen vor deinen Augen, damit das Gesetz des Herrn in deinem Mund sei, weil der Herr dich mit mächtiger Hand aus Ägypten herausgeführt hat.

10 Darum sollst du diese Ordnung einhalten, zur bestimmten Zeit, Jahr für Jahr.

11 Wenn dich nun der Herr in das Land der Kanaaniter bringt, wie er es dir und deinen Vätern geschworen hat, und es dir gibt,

12 so sollst du alles, was den Mutterschoß als Erstes durchbricht, für den Herrn aussondern, auch jeden ersten Wurf vom Vieh, den du bekommst; alles, was männlich ist, soll dem Herrn gehören.

13 Aber jede Erstgeburt des Esels sollst du mit einem Lamm auslösen; wenn du es aber nicht auslöst, so brich ihm das Genick. Ebenso sollst du alle Erstgeburt des Menschen unter seinen Söhnen auslösen.

14 Und wenn dich künftig dein Sohn fragen wird: Was bedeutet das?, so sollst du ihm sagen: Der Herr hat uns mit mächtiger Hand aus Ägypten herausgeführt, aus dem Haus der Knechtschaft.

15 Denn es geschah, als der Pharao sich hartnäckig weigerte, uns freizulassen, da erschlug der Herr alle Erstgeburt im Land Ägypten, von der Erstgeburt der Menschen bis zur Erstgeburt des Viehs: Darum opfere ich dem Herrn alles Männliche, das als Erstes den Mutterschoß durchbricht; alle Erstgeburt meiner Söhne aber löse ich aus.

16 Und das soll dir wie ein Zeichen in deiner Hand sein und wie ein Erinnerungszeichen vor deinen Augen, dass uns der Herr mit mächtiger Hand aus Ägypten herausgeführt hat.

13 Dies ist das Wort, das der Herr zu dem Propheten Jeremia gesprochen hat, dass Nebukadnezar, der König von Babel, kommen werde, um das Land Ägypten zu schlagen:

14 Macht es bekannt in Ägypten und lasst es hören in Migdol, ja, lasst es hören in Noph und Tachpanches! Sprecht: Stelle dich auf und rüste dich; denn das Schwert frisst rings um dich her!

15 Warum sind deine Starken gefallen? Sie hielten nicht stand, weil der Herr sie niederstieß!

16 Er ließ viele straucheln; einer fiel über den anderen, sodass sie sprachen: Kommt, lasst uns wieder zu unserem Volk und in unser Vaterland ziehen vor dem grausamen Schwert!

17 Man nannte dort den Pharao, den König von Ägypten, einen Kriegslärmer, der die Frist hat verstreichen lassen.

18 So wahr ich lebe, spricht der König, dessen Name Herr der Heerscharen ist: So gewiss wie der Tabor unter den Bergen und wie der Karmel am Meer ist, so wird er kommen!

19 Packe deine Wandersachen, du Bewohnerin, Tochter Ägypten; denn Noph wird zur Ruine werden, verbrannt und menschenleer!

20 Ägypten ist eine wunderschöne junge Kuh; eine Bremse aus dem Norden kommt, sie kommt!

21 Auch die Söldner in seiner Mitte, gemästeten Jungstieren gleich, ja, auch sie haben sich umgewandt, sind allesamt geflohen, hielten nicht stand; denn der Tag ihres Verderbens ist über sie gekommen, die Zeit ihrer Heimsuchung.

22 Man hört etwas wegziehen wie das Rascheln einer Schlange! Ja, sie kommen mit Heeresmacht und fallen mit Äxten über sie her wie Holzhauer;

23 sie hauen den Wald [Ägyptens] um — spricht der Herr —, wenn er auch undurchdringlich ist; denn sie sind zahlreicher als Heuschrecken, sie sind unzählbar.

24 Die Tochter Ägypten ist zuschanden geworden; sie ist in die Hand des Volkes aus dem Norden gegeben.

25 Der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, hat gesprochen: Siehe, ich suche den Amon von No heim, dazu den Pharao und [ganz] Ägypten, samt seinen Göttern und Königen, den Pharao und die, welche sich auf ihn verlassen;

26 und ich gebe sie in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten, und zwar in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, und in die Hand seiner Knechte. — Danach aber soll es wieder bewohnt werden wie in den Tagen der Vorzeit, spricht der Herr.

27 Du aber, mein Knecht Jakob, fürchte dich nicht, und du, Israel, erschrick nicht! Denn siehe, ich rette dich aus einem fernen Land und deine Nachkommen aus dem Land ihrer Gefangenschaft; und Jakob wird heimkehren, ruhig und sicher wohnen, und niemand wird ihn aufschrecken.

28 Fürchte du dich nicht, mein Knecht Jakob, spricht der Herr; denn ich bin mit dir; denn ich will allen Völkern, unter die ich dich verstoßen habe, ein Ende machen; dir aber werde ich nicht ein Ende machen, sondern dich nach dem Recht züchtigen; doch ganz ungestraft kann ich dich nicht lassen.

Das letzte Passahmahl

7 Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, an dem man das Passah schlachten musste.

8 Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin, bereitet uns das Passah, damit wir es essen können!

9 Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, dass wir es bereiten?

10 Und er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt hineinkommt, so wird euch ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt; dem folgt in das Haus, wo er hineingeht,

11 und sprecht zu dem Hausherrn: Der Meister lässt dir sagen: Wo ist das Gastzimmer, in dem ich mit meinen Jüngern das Passah essen kann?

12 Und jener wird euch einen großen, mit Polstern ausgelegten Obersaal zeigen; dort bereitet es zu!

13 Sie gingen hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah.

14 Und als die Stunde kam, setzte er sich zu Tisch und die zwölf Apostel mit ihm.

15 Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide.

16 Denn ich sage euch: Ich werde künftig nicht mehr davon essen, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes.

17 Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmt diesen und teilt ihn unter euch!

18 Denn ich sage euch: Ich werde nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken, bis das Reich Gottes gekommen ist.

Die Einsetzung des Mahles des Herrn

19 Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis!

20 Desgleichen [nahm er] auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

Jesus sagt den Verrat voraus

21 Doch siehe, die Hand dessen, der mich verrät, ist mit mir auf dem Tisch.

22 Und der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie es bestimmt ist; aber wehe dem Menschen, durch den er verraten wird!

23 Und sie fingen an, sich untereinander zu befragen, welcher von ihnen es wohl wäre, der dies tun würde.

Vom Herrschen und vom Dienen

24 Es entstand aber auch ein Streit unter ihnen, wer von ihnen als der Größte zu gelten habe.

25 Er aber sagte zu ihnen: Die Könige der Heidenvölker herrschen über sie, und ihre Gewalthaber nennt man Wohltäter.

26 Ihr aber sollt nicht so sein; sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste, und der Führende wie der Dienende.

27 Denn wer ist größer: der, welcher zu Tisch sitzt, oder der Dienende? Ist es nicht der, welcher zu Tisch sitzt? Ich aber bin mitten unter euch wie der Dienende.

28 Ihr aber seid die, welche bei mir ausgeharrt haben in meinen Anfechtungen.

29 Und so übergebe ich euch ein Königtum, wie es mir mein Vater übergeben hat,

30 sodass ihr an meinem Tisch in meinem Reich essen und trinken und auf Thronen sitzen sollt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.

20 Wenn ihr nun am selben Ort zusammenkommt, so geschieht das doch nicht, um das Mahl des Herrn zu essen;

21 denn jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, sodass der eine hungrig, der andere betrunken ist.

22 Habt ihr denn keine Häuser, wo ihr essen und trinken könnt? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, welche nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch etwa loben? Dafür lobe ich [euch] nicht!

23 Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, nämlich dass der Herr Jesus in der Nacht, als er verraten wurde, Brot nahm,

24 und dankte, es brach und sprach: Nehmt, esst! Das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; dies tut zu meinem Gedächtnis!

25 Desgleichen auch den Kelch, nach dem Mahl, indem er sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; dies tut, sooft ihr ihn trinkt, zu meinem Gedächtnis!

26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

27 Wer also unwürdig dieses Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, der ist schuldig am Leib und Blut des Herrn.

28 Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken;

29 denn wer unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich selbst ein Gericht, weil er den Leib des Herrn nicht unterscheidet.

30 Deshalb sind unter euch viele Schwache und Kranke, und eine beträchtliche Zahl sind entschlafen.

31 Denn wenn wir uns selbst richteten, würden wir nicht gerichtet werden;

32 wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verurteilt werden.

33 Darum, meine Brüder, wenn ihr zum Essen zusammenkommt, so wartet aufeinander!

34 Wenn aber jemand hungrig ist, so esse er daheim, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt. Das Übrige will ich anordnen, sobald ich komme.

Бо
("Войди")

Tag 1 - 35:1-20 (20 p'sukim)

1 Und Mosche versammelte die ganze Gemeinde der Kinder Jisraël und sprach zu ihnen: «Dies sind die Dinge, die der Ewige zu tun befohlen:

2 Sechs Tage soll Arbeit verrichtet werden, am siebenten Tag aber sei euch ein Heiliges, ein Sabbat vollkommener Ruhe, dem Ewigen; jeder, der an ihm Arbeit verrichtet, soll getötet werden.

3 Ihr sollt kein Feuer anzünden in allen euren Wohnsitzen am Sabbattag.»

4 Und Mosche sprach zu der ganzen Gemeinde der Kinder Jisraël: «Dies ist es, was der Ewige befohlen hat:

5 Bringt von euch eine Hebegabe für den Ewigen! Jeder Edelmütige möge sie bringen, die Hebegabe für den Ewigen: Gold und Silber und Kupfer,

6 und blauen und roten Purpur und Karmesin, Byssus und Ziegenhaare,

7 und rotgegerbte Widderfelle, Tahaschfelle und Akazienholz,

8 und Öl zur Beleuchtung und Gewürze zum Salböl und zum Räucherwerk der Spezereien,

9 und Schohamsteine und Steine zum Einsetzen für das Efod und für den Brustschild.

10 Und alle Verständigen unter euch sollen kommen und verfertigen alles, was der Ewige befohlen hat:

11 Die Wohnung, ihr Zelt und ihre Decke, ihre Spangen und ihre Bretter, ihre Querhölzer, ihre Säulen und Sockel.

12 Die Lade und ihre Stangen, die Kapporet und den Verhang des Vorhangs,

13 den Tisch und seine Stangen und alle seine Geräte und die Vorlegebrote.

14 Und den Leuchter zur Beleuchtung und seine Geräte und seine Lampen und das Öl der Beleuchtung;

15 und den Räucheraltar und seine Stangen, das Salböl und das Räucherwerk der Spezereien, sowie den Vorhang des Eingangs, für den Eingang der Wohnung,

16 und den Hochopferaltar und das kupferne Gitter dazu, seine Stangen und alle seine Geräte, das Becken und sein Gestell;

17 die Umhänge des Hofes, seine Säulen und seine Sockel und den Vorhang des Hoftores,

18 die Pflöcke der Wohnung und die Pflöcke des Hofes und ihre Seile;

19 die Werkkleider für den Dienst im Heiligtum, die heiligen Gewänder für Aharon, den Priester, und die Kleider seiner Söhne für den Priesterdienst.»

20 Da ging die ganze Gemeinde der Kinder Jisraël von Mosche hinweg.

Tag 2 - 35:21-29 (9 p'sukim)

21 Und sie kamen – ein jeder, den sein Herz bewegte, und jeder, den sein Sinn adelte – sie brachten die Hebegabe des Ewigen zum Werk des Erscheinungszeltes, und für alle Arbeit an ihm und für die heiligen Gewänder.

22 Und es kamen die Männer samt den Frauen, jeder Edelmütige, sie brachten Spangen und Reife, Fingerringe und Schmuckperlen, allerlei goldenes Gerät, sowie ein jeder, der eine Schwingungsgabe an Gold dem Ewigen weihte.

23 Und jeder, bei dem sich blauer und roter Purpur vorfand, sowie Karmesin und Byssus und Ziegenhaare und rotgegerbte Widderfelle und Tahaschfelle, der brachte es.

24 Jeder, der eine Hebegabe an Silber und Kupfer zu bringen hatte, der brachte die Hebegabe für den Ewigen, und jeder, bei dem sich Akazienholz für irgendeine Arbeit des Werkes vorfand, der brachte es.

25 Und alle verständigen Frauen spannen mit ihren Händen und brachten das Gesponnene, den blauen und roten Purpur und den Karmesin und den Byssus.

26 Und alle Frauen, die ihr Herz in Verständigkeit dazu bewegte, spannen die Ziegenhaare.

27 Und die Fürsten brachten die Schohamsteine und die Steine zum Einsetzen für das Efod und für den Brustschild,

28 und auch das Gewürz und das Öl, zur Beleuchtung und zum Salböl und zum Räucherwerk der Spezereien.

29 Jeder Mann und jedes Weib, die ihr Herz adelte, beizutragen zu dem ganzen Werk, das der Ewige durch Mosche auszuführen befohlen – als Edelmutsgabe brachten es die Kinder Jisraël für den Ewigen.

Tag 3 - 35:30-36:7 (13 p'sukim)

30 Und Mosche sprach zu den Kindern Jisraël: «Seht, der Ewige hat mit Namen berufen Bezal’el, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamm Jehuda.

31 Und er hat ihn erfüllt mit göttlichem Geist, mit Weisheit, mit Einsicht und mit Wissen und aller Fertigkeit,

32 Sinnreiches zu ersinnen, zu arbeiten in Gold und Silber und Kupfer,

33 sowie im Schnitt von Steinen zum Einsetzen und im Schnitt von Holz, allerlei sinnreiches Werk herzustellen.

34 Auch zu unterweisen hat er ihm ins Herz gelegt, ihm und Oholiab, dem Sohn Ahisamachs, aus dem Stamm Dan.

35 Er hat sie mit Weisheit des Herzens erfüllt, jede Arbeit eines Schneidekünstlers und eines Wirkers und Stickers in blauem und rotem Purpur und in Karmesin und in Byssus, sowie eines Webers auszuführen, die allerlei Arbeit ausführen und Sinnreiches ersinnen.

1 So mache es denn Bezal’el und Oholiab und alle Verständigen, in welche der Ewige Weisheit und Einsicht gelegt hat, daß sie alle Arbeiten des heiligen Werkes auszuführen verstanden, für alles, was der Ewige befohlen hat.»

2 Da berief Mosche Bezal’el und Oholiab und jeden verständigen Mann, in dessen Herz der Ewige Weisheit gelegt hatte, jeden, den sein Herz bewegte, hinzutreten an die Arbeit, um sie auszuführen.

3 Und sie nahmen von Mosche alle Hebegabe, die die Kinder Jisraël zur Arbeit des heiligen Werkes gebracht hatten, um es zu verfertigen. Diese aber brachten ihm noch Edelmutsgaben Morgen für Morgen.

4 Da kamen alle Künstler, die alle Arbeit des Heiligtums ausführten, jeder von seiner Arbeit, die sie ausführten,

5 und sprachen zu Mosche: «Das Volk bringt mehr, als für die Arbeit an dem Werk erforderlich ist, das der Ewige auszuführen befohlen hat.»

6 Da befahl Mosche, und man ließ einen Ruf durch das Lager ergehen, besagend: «Weder Mann noch Weib sollen noch Arbeit verrichten für die Hebegabe des Heiligtums.» So wehrte man dem Volk, weiter zu bringen.

7 Und die Arbeit war genug für das ganze Werk, um es auszuführen, und noch darüber.

Tag 4 - 36:8-19 (12 p'sukim)

8 So machten denn alle Verständigen unter den Werkarbeitern die Wohnung aus zehn Behängen von gezwirntem Byssus, von blauem und rotem Purpur und von Karmesin, mit Kerubim von Kunstweberarbeit machte man sie.

9 Die Länge eines Behanges war achtundzwanzig Ellen, und die Breite eines Behanges vier Ellen; einerlei Maß hatten alle Behänge.

10 Und man heftete fünf Behänge aneinander und heftete wieder fünf Behänge aneinander.

11 Dann brachte man purpurblaue Schleifen am Saum des einen Behanges, am Ende, an der Heftung, an; ebenso machte man es am Saum des äußersten Behanges der andern Heftung.

12 Fünfzig Schleifen brachte man an dem einen Behang an, und fünfzig Schleifen brachte man am Rand des Behanges an, der zu der andern Heftung gehört, einander gegenüber waren die Schleifen.

13 Dann fertigte man fünfzig goldene Spangen an und heftete die Behänge mittelst der Spangen aneinander, so daß die Wohnung eins wurde.

14 Und man verfertigte Behänge aus Ziegenhaar zu einem Zelt über der Wohnung; elf solcher Behänge fertigte man an.

15 Die Länge eines Behanges war dreißig Ellen, und vier Ellen die Breite eines Behanges, einerlei Maß hatten die elf Behänge.

16 Und man heftete die fünf Behänge besonders zusammen und die sechs Behänge besonders.

17 Dann brachte man fünfzig Schleifen an am Saum des äußersten Behanges an der Heftung, und fünfzig Schleifen brachte man an am Saum des Behanges der andern Heftung.

18 Dann fertigte man fünfzig kupferne Spangen an, um das Zelt zusammenzufügen, daß es eins werde.

19 Und man fertigte eine Decke für das Zelt an aus rotgegerbten Widderfellen, und darüber eine Decke aus Tahaschfellen.

Tag 5 - 36:20-37:16 (35 p'sukim)

20 Und man fertigte die Bretter zur Wohnung an aus Akazienholz, aufrecht stehend;

21 zehn Ellen war die Länge eines Brettes und eineinhalb Ellen die Breite eines Brettes.

22 Zwei Zapfen waren an einem Brett, untereinander verbunden; so machte man es an allen Brettern der Wohnung.

23 Und von den Brettern zur Wohnung fertigte man zwanzig an für die Südseite, gegen Mittag.

24 Und vierzig silberne Sockel brachte man unter den zwanzig Brettern an, zwei Sockel unter einem Brett für seine beiden Zapfen, und zwei Sockel unter je einem Brett für seine beiden Zapfen.

25 Und für die andere Seite der Wohnung, für die Nordseite, fertigte man zwanzig Bretter an.

26 Und dazu vierzig silberne Sockel, zwei Sockel unter einem Brett, und zwei Sockel unter je einem Brett.

27 Und für die Hinterwand der Wohnung, nach Westen hin, fertigte man sechs Bretter an.

28 Und zwei Bretter fertigte man an für die Winkel der Wohnung an der Hinterwand.

29 Diese paßten unten genau zusammen, und oben liefen sie zusammen in den einen Ring aus. So machte man es bei beiden, an den beiden Winkeln.

30 So waren es acht Bretter und ihre silbernen Sockel, sechzehn Sockel, je zwei Sockel unter je einem Brett.

31 Dann verfertigte man Querhölzer aus Akazienholz, fünf für die Bretter der einen Seite der Wohnung

32 und fünf Querhölzer für die Bretter der andern Seite der Wohnung und fünf Querhölzer für die Bretter der Hinterwand der Wohnung nach Westen hin.

33 Und das mittlere Querholz fertigte man an, daß es innerhalb der Bretter von einem Ende bis zum andern quer durchlief.

34 Und die Bretter überzog man mit Gold, und die Ringe dazu verfertigte man aus Gold, als Behälter für die Querhölzer, und auch die Querhölzer überzog man mit Gold.

35 Dann fertigte man den Verhang aus blauem und rotem Purpur, aus Karmesin und gezwirntem Byssus an, in Kunstweberarbeit fertigte man ihn an, mit Kerubim.

36 Und man fertigte für ihn vier Säulen aus Akazienholz an und überzog sie mit Gold; auch ihre Haken waren aus Gold; und man goß für sie vier silberne Sockel.

37 Dann fertigte man einen Vorhang für den Eingang des Zeltes an aus blauem und rotem Purpur, aus Karmesin und gezwirntem Byssus, Buntwirkerarbeit.

38 Dazu fünf Säulen und ihre Haken; und man überzog ihre Köpfe und ihre Ringe mit Gold, ihre fünf Sockel aber waren aus Kupfer.

1 Und Bezal’el machte die Lade aus Akazienholz, zweieinhalb Ellen lang und eineinhalb Ellen breit und eineinhalb Ellen hoch.

2 Und er überzog sie mit reinem Gold von innen und von außen und machte daran einen goldenen Kranz ringsum.

3 Und er goß für sie vier goldene Ringe an ihre vier Ecken, zwei Ringe auf der einen Seite und zwei Ringe auf der andern Seite.

4 Und er fertigte Stangen an aus Akazienholz und überzog sie mit Gold.

5 Und er brachte die Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade, die Lade zu tragen.

6 Dann machte er eine Kapporet aus reinem Gold, zweieinhalb Ellen lang und eineinhalb Ellen breit.

7 Und er machte zwei Kerubim aus Gold, in getriebener Arbeit fertigte er sie an, an den beiden Enden der Kapporet,

8 einen Kerub an dem einen Ende und einen Kerub an dem andern Ende; aus der Kapporet arbeitete er die Kerubim heraus, an ihren beiden Enden.

9 Und die Kerubim breiteten ihre Flügel oben aus, daß sie mit ihren Flügeln über der Kapporet verstellten, und ihre Gesichter waren einander zugewendet, gegen die Kapporet waren die Gesichter der Kerubim gerichtet.

10 Dann machte er den Tisch aus Akazienholz, zwei Ellen lang, eine Elle breit und eineinhalb Ellen hoch.

11 Und er überzog ihn mit reinem Gold und fertigte ihm einen goldenen Kranz an ringsum.

12 Dann brachte er daran eine handbreite Leiste an ringsum, und einen goldenen Kranz machte er um seine Leiste ringsherum.

13 Und er goß für ihn vier goldene Ringe und setzte die Ringe an die vier Ecken seiner vier Füße.

14 Dicht an der Leiste waren die Ringe als Behälter für die Stangen, um den Tisch zu tragen.

15 Und er machte die Stangen aus Akazienholz und überzog sie mit Gold, um den Tisch zu tragen.

16 Dann verfertigte er die Geräte, die auf dem Tisch sein sollten, seine Schüsseln und seine Schalen, seine Becher und seine Tassen, mit denen dargegossen wird, aus reinem Gold.

Tag 6 - 37:17-29 (13 p'sukim)

17 Und er fertigte den Leuchter aus reinem Gold an, in getriebener Arbeit machte er den Leuchter, seinen Fuß und seinen Schaft; seine Kelche, seine Knäufe und seine Blumen waren aus ihm.

18 Und sechs Röhren gingen von seinen Seiten aus, drei Röhren des Leuchters von der einen Seite und drei Röhren des Leuchters von der andern Seite.

19 Drei mandelförmige Kelche an der einen Röhre: Knauf und Blume, und drei mandelförmige Kelche an der andern Röhre: Knauf und Blume, so an den sechs Röhren, die von dem Leuchter ausgingen.

20 Und an dem Leuchter selbst vier mandelförmige Kelche, ihre Knäufe und Blumen.

21 Und ein Knauf unter den beiden Röhren, aus ihm, und wieder ein Knauf unter beiden Röhren, aus ihm, und noch ein Knauf unter den beiden Röhren, aus ihm, an den sechs Röhren, die von ihm ausgingen.

22 Ihre Knäufe und ihre Röhrchen waren aus ihm gearbeitet; das Ganze aus einem Stück getrieben, von reinem Gold.

23 Und er verfertigte seine sieben Lampen, und seine Scheren und Pfännchen aus reinem Gold.

24 Aus einer Scheibe reinen Goldes verfertigte er ihn und alle seine Geräte.

25 Dann machte er den Altar des Räucherwerks aus Akazienholz, eine Elle lang und eine Elle breit, geviert, und zwei Ellen hoch; aus ihm waren seine Hörner gearbeitet.

26 Und er überzog ihn mit reinem Gold, seine Platte, seine Wände ringsum und seine Hörner, und machte ihm einen goldenen Kranz ringsum.

27 Und zwei goldene Ringe machte er daran, unterhalb seines Kranzes an seinen beiden Flanken, an seinen beiden Seiten, als Behälter für die Stangen, um ihn daran zu tragen.

28 Und er verfertigte die Stangen aus Akazienholz und überzog sie mit Gold.

29 Dann stellte er das Salböl her, heilig, und das Räucherwerk der Spezereien, rein, nach Art des Salbenmischers.

Schabbat - 38:1-20 (20 p'sukim)

1 Und er machte den Hochopferaltar aus Akazienholz, fünf Ellen lang und fünf Ellen breit, geviert, und drei Ellen hoch.

2 Und er machte seine Hörner an seinen vier Ecken, aus ihm waren seine Hörner gearbeitet, und er überzog ihn mit Kupfer.

3 Und er verfertigte alle Geräte des Altars, die Töpfe und die Schaufeln und die Sprengbecken, die Gabeln und die Pfannen; alle seine Geräte verfertigte er aus Kupfer.

4 Und er brachte an dem Altar ein netzartiges Gitter aus Kupfer an, unterhalb seiner Umrandung, von unten bis zu seiner halben Höhe.

5 Und er goß vier Ringe an die vier Ecken des kupfernen Gitters als Behälter für die Stangen.

6 Die Stangen aber verfertigte er aus Akazienholz und überzog sie mit Kupfer.

7 Und er steckte die Stangen in die Ringe an den Seiten des Altars, um ihn daran zu tragen, als Hohlgefüge aus Tafeln machte er ihn.

8 Und er ließ das Becken aus Kupfer und sein Gestell aus Kupfer anfertigen durch die sich scharenden Herrenfrauen, die sich am Eingang des Erscheinungszeltes zusammenscharten.

9 Dann machte er den Hof; auf der Südseite, gegen Mittag, waren die Umhänge des Hofes aus gezwirntem Byssus, hundert Ellen lang,

10 dazu zwanzig Säulen mit ihren zwanzig kupfernen Sockeln, die Haken der Säulen und ihre Ringe aus Silber.

11 Und auf der Nordseite hundert Ellen lang, dazu zwanzig Säulen mit ihren zwanzig kupfernen Sockeln; die Haken der Säulen und ihre Ringe aus Silber.

12 Und auf der Westseite waren die Umhänge fünfzig Ellen, dazu zehn Säulen mit ihren zehn Sockeln; die Haken der Säulen und ihre Ringe aus Silber.

13 Und auf der Ostseite, gegen Sonnenaufgang, fünfzig Ellen.

14 Fünfzehn Ellen Umhänge waren auf der einen Flanke, dazu drei Säulen mit ihren drei Sockeln,

15 und auf der andern Flanke – hier und dort vom Hoftor – fünfzehn Ellen Umhänge, dazu drei Säulen mit ihren drei Sockeln.

16 Alle Umhänge des Hofes ringsum waren aus gezwirntem Byssus.

17 Und die Sockel zu den Säulen waren aus Kupfer, die Haken der Säulen und ihre Ringe aus Silber, und der Überzug ihrer Köpfe aus Silber, und sie selbst waren silbern beringt, alle Säulen des Hofes.

18 Und der Vorhang des Tores zum Hof war Buntwirkerarbeit aus blauem und rotem Purpur und Karmesin und gezwirntem Byssus, und zwanzig Ellen die Länge und die Höhe, der Breite nach fünf Ellen, entsprechend den Umhängen des Hofes;

19 dazu vier Säulen mit ihren vier kupfernen Sockeln, ihre Haken aus Silber, und der Überzug ihrer Köpfe und ihre Ringe aus Silber.

20 Und alle Pflöcke zur Wohnung und zum Hof ringsum waren aus Kupfer.

13 Dann sandte der König Schelomo und ließ Hiram von Zor holen.

14 Sohn einer Witfrau aus dem Stamm Naftali war er, und sein Vater war ein Mann aus Zor, ein Erzschmied, und er war voll von Wissen, Einsicht und Verständnis, jegliche Arbeit in Erz zu machen; und er kam zum König Schelomo und machte all seine Arbeit.

15 Und er formte die beiden Säulen aus Erz, achtzehn Ellen die Höhe der einen Säule, und ein Faden von zwölf Ellen ummißt die zweite Säule.

16 Und zwei Krönungen machte er, auf die Spitzen der Säulen zu setzen, gegossen aus Erz, fünf Ellen die Höhe der einen Krönung und fünf Ellen die Höhe der zweiten Krönung.

17 Gitter in Gitterarbeit, Schnüre in Kettenarbeit für die Krönungen, die auf die Spitze der Säulen kamen, sieben für die eine Krönung und sieben für die zweite Krönung.

18 Und er fertigte die Säulen an: Zwei Reihen (von Granaten) ringsum auf dem einen Gitter, um die Krönungen an der Spitze mit den Granaten zu bedecken, und ebenso machte er es für die zweite Krönung.

19 Und die Krönungen an der Spitze der Säulen waren wie Blumen gemacht, in der Halle, vier Ellen.

20 Und die Krönungen auf den beiden Säulen waren auch oberhalb, gleichlaufend der Ausbauchung, die nach der Seite des Gitters ging. Und der Granaten waren zweihundert, in Reihen ringsum, (und so auch) auf der zweiten Krönung.

21 Und er stellte die Säulen für die Halle des Tempels auf: Er stellte die rechte Säule auf und nannte sie Jachin, und stellte die linke Säule auf und nannte sie Boas.

22 Und zuoberst der Säulen war es wie Blumen gemacht. Dann war die Arbeit der Säulen beendet.

23 Und er machte das «Meer», gegossen, zehn Ellen von Rand zu Rand kreisrund, und fünf Ellen hoch, und eine Schnur von dreißig Ellen ummißt es ringsum.

24 Und Knospen unterhalb seines Randes ringsum umgaben es, zehn Ellen, umschlangen das Meer ringsum, in zwei Reihen waren die Knospen, mitgegossen bei seinem Guß.

25 Es stand auf zwölf Rindern; drei nach Norden gewendet, drei nach Westen gewendet, drei nach Süden gewendet und drei nach Osten gewendet; und das Meer auf ihnen obenauf, all ihre Hinterteile aber einwärts.

26 Und seine Dicke war eine Handbreite und sein Rand wie ein Becherrand gemacht, als Blumenblüte; zweitausend Bat faßte es.

27 Und er machte die (Fahr-)Gestelle zehn von Erz, vier Ellen die Länge des einen Gestells, vier Ellen die Breite und drei Ellen die Höhe.

28 Und dies war die Machart der Gestelle: Fülleisten hatten sie, und Fülleisten zwischen den Eckleisten.

29 Und auf den Fülleisten zwischen den Eckleisten waren Löwen, Rinder und Kerubim, und auf den Eckleisten oben war ein Untersatz, und unterhalb der Löwen und der Rinder Kränze, als Gehänge gemacht.

30 Und vier Räder von Erz hatte jedes Gestell und Achsen von Erz, und ihre vier Fußecken hatten Schulterwände, unterhalb des Beckens waren so die Schulterwände gegossen, zu jeder Seite Kränze.

31 Und ihre Mundöffnung war innerhalb der Krönung und obenauf eine Elle, und ihre Öffnung war rund, als Untersatz gemacht, eine und eine halbe Elle; und auch an ihrer Öffnung waren Ausschlagungen, ihre Fülleisten aber waren viereckig, nicht rund.

32 Und die vier Räder waren unterhalb der Fülleisten, und die Seitenleisten der Räder waren an dem Gestell, und die Höhe jedes Rades war eine und eine halbe Elle.

33 Und die Räder waren gleich der Arbeit eines Wagenrades gearbeitet, ihre Seitenleisten, ihre Felgen, ihre Speichen und ihre Naben, alles gegossen.

34 Und vier Schulterwände an den vier Winkeln jedes Gestells, aus dem Gestell waren seine Schulterwände.

35 Und am Oberstück des Gestells war eine halbe Elle hoch kreisrund, und an dem Oberstück des Gestells waren ihre Seitenleisten und Fülleisten aus ihm.

36 Und er grub ein auf den Brettern, ihren Seitenleisten und auf ihren Fülleisten Kerubim, Löwen und Palmen nach dem Freiraum eines jeden und Kränze ringsum.

37 Derart machte er die zehn Gestelle, einerlei Guß, einerlei Maß, einerlei Schnitt für sie alle.

38 Und er machte zehn Becken von Erz, vierzig Bat faßte jedes Becken, vier Ellen jedes Becken, je ein Becken auf je ein Gestell für die zehn Gestelle.

39 Und er tat von den Gestellen fünf an die Flanke des Hauses rechts und fünf an die Flanke des Hauses links; und das Meer tat er von der rechten Flanke des Hauses nach Osten zu, nahe der Südseite.

40 Und Hiram machte die Becken und die Schaufeln und die Sprengbecken. So war Hiram damit fertig, das ganze Werk zu machen, das er dem König Schelomo im Haus des Ewigen gemacht.

41 Säulen zwei und Kugeln der Krönungen an der Spitze der Säulen zwei, die Gitter zwei, die beiden Kugeln der Krönung an der Spitze der Säulen zu bedecken.

42 Und die Granaten, vierhundert, für die zwei Gitter, zwei Reihen Granaten für je ein Gitter, die beiden Kugeln der Krönungen vorn an den Säulen zu bedecken.

43 Und die Gestelle zehn, die Becken zehn auf die Gestelle.

44 Und das «Meer», eins, und die Rinder zwölf, unter dem «Meer».

45 Und die Töpfe, die Schaufeln und die Sprengbecken, und alle diese Geräte, die Hiram dem König Schelomo für das Haus des Ewigen machte, aus geglättetem Erz.

46 Im Rund des Jardens ließ sie der König gießen, bei der Schwelle von ha-Adama zwischen Sukkot und Zaretan.

47 Und Schelomo ließ alle Geräte in übergroßer Menge hinlegen, es wurde das Gewicht des Erzes nicht festgestellt.

48 Und Schelomo ließ alle Geräte machen, die zum Haus des Ewigen gehörten: Den goldenen Altar und den Tisch, auf den das Vorlegebrot kam, aus Gold.

49 Und die Leuchter, fünf zur Rechten und fünf zur Linken vor dem Innenraum, aus massigem Gold, das Blumenwerk, die Lampen und die Scheren aus Gold.

50 Und die Näpfe, Messer, Sprengbecken, Löffel und Pfannen aus massigem Gold, und die Angeln für die Türen des innern Hauses, des Hochheiligen, für die Türen des Hauses zum Tempel, aus Gold.

11 Das Fundament ist bereits gelegt, und niemand kann je ein anderes legen. Dieses Fundament ist Jesus Christus.

12 Wie nun aber jemand darauf weiterbaut – ob mit Gold, Silber, Edelsteinen, Holz, Schilfrohr oder Stroh – ,

13 das wird nicht verborgen bleiben; der Tag des Gerichts wird bei jedem ans Licht bringen, welches Material er verwendet hat. Denn im Feuer des Gerichts wird das Werk jedes Einzelnen auf seine Qualität geprüft werden.

14 Wenn das, was jemand auf dem Fundament aufgebaut hat, ´die Feuerprobe` besteht, wird ´Gott` ihn belohnen.

15 Wenn es jedoch verbrennt, wird er seinen Lohn verlieren. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber nur wie einer, der im letzten Augenblick aus dem Feuer gerissen wird.

16 Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel Gottes seid und dass Gottes Geist in eurer Mitte wohnt?

17 Wer den Tempel Gottes zerstört, zerstört sich damit selbst, weil er Gottes Gericht über sich bringt. Denn Gottes Tempel ist heilig, und dieser heilige Tempel seid ihr.

18 Niemand soll sich selbst etwas vormachen! Wenn einer von euch meint, er gehöre zu den Klugen dieser Welt, muss er erst einmal begreifen, dass seine Klugheit Torheit ist; nur so wird er wirklich klug.

6 Denkt daran: Wer wenig sät, wird auch wenig ernten. Und wer reichlich sät, wird reichlich ernten.

7 Jeder soll für sich selbst entscheiden, wie viel er geben möchte, und soll den Betrag dann ohne Bedauern und ohne Widerstreben spenden. Gott liebt den, der fröhlich gibt.

8 Er hat die Macht, euch mit all seiner Gnade zu überschütten, damit ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles habt, was ihr zum Leben braucht, und damit ihr sogar noch auf die verschiedenste Weise Gutes tun könnt.

9 In der Schrift heißt es ja ´von dem, der in Ehrfurcht vor Gott lebt`: »Er teilt mit vollen Händen aus und beschenkt die Bedürftigen; das Gute, das er tut, hat für immer Bestand.«

10 Derselbe ´Gott`, der dafür sorgt, dass es dem Bauern nicht an Saat zum Aussäen fehlt und dass es Brot zu essen gibt, der wird auch euch mit Samen für die Aussaat versehen und dafür sorgen, dass sich die ausgestreute Saat vermehrt und dass das Gute, das ihr tut, Früchte trägt.

11 Er wird euch in jeder Hinsicht so reich beschenken, dass ihr jederzeit großzügig und uneigennützig geben könnt. Und wenn wir dann eure Spende überbringen, werden die, die sie empfangen, Gott danken.

Бо
("Войди")

Tag 1 - 35:1-20 (20 p'sukim)

1 Und Mosche versammelte die ganze Gemeinde der Kinder Jisraël und sprach zu ihnen: «Dies sind die Dinge, die der Ewige zu tun befohlen:

2 Sechs Tage soll Arbeit verrichtet werden, am siebenten Tag aber sei euch ein Heiliges, ein Sabbat vollkommener Ruhe, dem Ewigen; jeder, der an ihm Arbeit verrichtet, soll getötet werden.

3 Ihr sollt kein Feuer anzünden in allen euren Wohnsitzen am Sabbattag.»

4 Und Mosche sprach zu der ganzen Gemeinde der Kinder Jisraël: «Dies ist es, was der Ewige befohlen hat:

5 Bringt von euch eine Hebegabe für den Ewigen! Jeder Edelmütige möge sie bringen, die Hebegabe für den Ewigen: Gold und Silber und Kupfer,

6 und blauen und roten Purpur und Karmesin, Byssus und Ziegenhaare,

7 und rotgegerbte Widderfelle, Tahaschfelle und Akazienholz,

8 und Öl zur Beleuchtung und Gewürze zum Salböl und zum Räucherwerk der Spezereien,

9 und Schohamsteine und Steine zum Einsetzen für das Efod und für den Brustschild.

10 Und alle Verständigen unter euch sollen kommen und verfertigen alles, was der Ewige befohlen hat:

11 Die Wohnung, ihr Zelt und ihre Decke, ihre Spangen und ihre Bretter, ihre Querhölzer, ihre Säulen und Sockel.

12 Die Lade und ihre Stangen, die Kapporet und den Verhang des Vorhangs,

13 den Tisch und seine Stangen und alle seine Geräte und die Vorlegebrote.

14 Und den Leuchter zur Beleuchtung und seine Geräte und seine Lampen und das Öl der Beleuchtung;

15 und den Räucheraltar und seine Stangen, das Salböl und das Räucherwerk der Spezereien, sowie den Vorhang des Eingangs, für den Eingang der Wohnung,

16 und den Hochopferaltar und das kupferne Gitter dazu, seine Stangen und alle seine Geräte, das Becken und sein Gestell;

17 die Umhänge des Hofes, seine Säulen und seine Sockel und den Vorhang des Hoftores,

18 die Pflöcke der Wohnung und die Pflöcke des Hofes und ihre Seile;

19 die Werkkleider für den Dienst im Heiligtum, die heiligen Gewänder für Aharon, den Priester, und die Kleider seiner Söhne für den Priesterdienst.»

20 Da ging die ganze Gemeinde der Kinder Jisraël von Mosche hinweg.

Tag 2 - 35:21-29 (9 p'sukim)

21 Und sie kamen – ein jeder, den sein Herz bewegte, und jeder, den sein Sinn adelte – sie brachten die Hebegabe des Ewigen zum Werk des Erscheinungszeltes, und für alle Arbeit an ihm und für die heiligen Gewänder.

22 Und es kamen die Männer samt den Frauen, jeder Edelmütige, sie brachten Spangen und Reife, Fingerringe und Schmuckperlen, allerlei goldenes Gerät, sowie ein jeder, der eine Schwingungsgabe an Gold dem Ewigen weihte.

23 Und jeder, bei dem sich blauer und roter Purpur vorfand, sowie Karmesin und Byssus und Ziegenhaare und rotgegerbte Widderfelle und Tahaschfelle, der brachte es.

24 Jeder, der eine Hebegabe an Silber und Kupfer zu bringen hatte, der brachte die Hebegabe für den Ewigen, und jeder, bei dem sich Akazienholz für irgendeine Arbeit des Werkes vorfand, der brachte es.

25 Und alle verständigen Frauen spannen mit ihren Händen und brachten das Gesponnene, den blauen und roten Purpur und den Karmesin und den Byssus.

26 Und alle Frauen, die ihr Herz in Verständigkeit dazu bewegte, spannen die Ziegenhaare.

27 Und die Fürsten brachten die Schohamsteine und die Steine zum Einsetzen für das Efod und für den Brustschild,

28 und auch das Gewürz und das Öl, zur Beleuchtung und zum Salböl und zum Räucherwerk der Spezereien.

29 Jeder Mann und jedes Weib, die ihr Herz adelte, beizutragen zu dem ganzen Werk, das der Ewige durch Mosche auszuführen befohlen – als Edelmutsgabe brachten es die Kinder Jisraël für den Ewigen.

Tag 3 - 35:30-36:7 (13 p'sukim)

30 Und Mosche sprach zu den Kindern Jisraël: «Seht, der Ewige hat mit Namen berufen Bezal’el, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamm Jehuda.

31 Und er hat ihn erfüllt mit göttlichem Geist, mit Weisheit, mit Einsicht und mit Wissen und aller Fertigkeit,

32 Sinnreiches zu ersinnen, zu arbeiten in Gold und Silber und Kupfer,

33 sowie im Schnitt von Steinen zum Einsetzen und im Schnitt von Holz, allerlei sinnreiches Werk herzustellen.

34 Auch zu unterweisen hat er ihm ins Herz gelegt, ihm und Oholiab, dem Sohn Ahisamachs, aus dem Stamm Dan.

35 Er hat sie mit Weisheit des Herzens erfüllt, jede Arbeit eines Schneidekünstlers und eines Wirkers und Stickers in blauem und rotem Purpur und in Karmesin und in Byssus, sowie eines Webers auszuführen, die allerlei Arbeit ausführen und Sinnreiches ersinnen.

1 So mache es denn Bezal’el und Oholiab und alle Verständigen, in welche der Ewige Weisheit und Einsicht gelegt hat, daß sie alle Arbeiten des heiligen Werkes auszuführen verstanden, für alles, was der Ewige befohlen hat.»

2 Da berief Mosche Bezal’el und Oholiab und jeden verständigen Mann, in dessen Herz der Ewige Weisheit gelegt hatte, jeden, den sein Herz bewegte, hinzutreten an die Arbeit, um sie auszuführen.

3 Und sie nahmen von Mosche alle Hebegabe, die die Kinder Jisraël zur Arbeit des heiligen Werkes gebracht hatten, um es zu verfertigen. Diese aber brachten ihm noch Edelmutsgaben Morgen für Morgen.

4 Da kamen alle Künstler, die alle Arbeit des Heiligtums ausführten, jeder von seiner Arbeit, die sie ausführten,

5 und sprachen zu Mosche: «Das Volk bringt mehr, als für die Arbeit an dem Werk erforderlich ist, das der Ewige auszuführen befohlen hat.»

6 Da befahl Mosche, und man ließ einen Ruf durch das Lager ergehen, besagend: «Weder Mann noch Weib sollen noch Arbeit verrichten für die Hebegabe des Heiligtums.» So wehrte man dem Volk, weiter zu bringen.

7 Und die Arbeit war genug für das ganze Werk, um es auszuführen, und noch darüber.

Tag 4 - 36:8-19 (12 p'sukim)

8 So machten denn alle Verständigen unter den Werkarbeitern die Wohnung aus zehn Behängen von gezwirntem Byssus, von blauem und rotem Purpur und von Karmesin, mit Kerubim von Kunstweberarbeit machte man sie.

9 Die Länge eines Behanges war achtundzwanzig Ellen, und die Breite eines Behanges vier Ellen; einerlei Maß hatten alle Behänge.

10 Und man heftete fünf Behänge aneinander und heftete wieder fünf Behänge aneinander.

11 Dann brachte man purpurblaue Schleifen am Saum des einen Behanges, am Ende, an der Heftung, an; ebenso machte man es am Saum des äußersten Behanges der andern Heftung.

12 Fünfzig Schleifen brachte man an dem einen Behang an, und fünfzig Schleifen brachte man am Rand des Behanges an, der zu der andern Heftung gehört, einander gegenüber waren die Schleifen.

13 Dann fertigte man fünfzig goldene Spangen an und heftete die Behänge mittelst der Spangen aneinander, so daß die Wohnung eins wurde.

14 Und man verfertigte Behänge aus Ziegenhaar zu einem Zelt über der Wohnung; elf solcher Behänge fertigte man an.

15 Die Länge eines Behanges war dreißig Ellen, und vier Ellen die Breite eines Behanges, einerlei Maß hatten die elf Behänge.

16 Und man heftete die fünf Behänge besonders zusammen und die sechs Behänge besonders.

17 Dann brachte man fünfzig Schleifen an am Saum des äußersten Behanges an der Heftung, und fünfzig Schleifen brachte man an am Saum des Behanges der andern Heftung.

18 Dann fertigte man fünfzig kupferne Spangen an, um das Zelt zusammenzufügen, daß es eins werde.

19 Und man fertigte eine Decke für das Zelt an aus rotgegerbten Widderfellen, und darüber eine Decke aus Tahaschfellen.

Tag 5 - 36:20-37:16 (35 p'sukim)

20 Und man fertigte die Bretter zur Wohnung an aus Akazienholz, aufrecht stehend;

21 zehn Ellen war die Länge eines Brettes und eineinhalb Ellen die Breite eines Brettes.

22 Zwei Zapfen waren an einem Brett, untereinander verbunden; so machte man es an allen Brettern der Wohnung.

23 Und von den Brettern zur Wohnung fertigte man zwanzig an für die Südseite, gegen Mittag.

24 Und vierzig silberne Sockel brachte man unter den zwanzig Brettern an, zwei Sockel unter einem Brett für seine beiden Zapfen, und zwei Sockel unter je einem Brett für seine beiden Zapfen.

25 Und für die andere Seite der Wohnung, für die Nordseite, fertigte man zwanzig Bretter an.

26 Und dazu vierzig silberne Sockel, zwei Sockel unter einem Brett, und zwei Sockel unter je einem Brett.

27 Und für die Hinterwand der Wohnung, nach Westen hin, fertigte man sechs Bretter an.

28 Und zwei Bretter fertigte man an für die Winkel der Wohnung an der Hinterwand.

29 Diese paßten unten genau zusammen, und oben liefen sie zusammen in den einen Ring aus. So machte man es bei beiden, an den beiden Winkeln.

30 So waren es acht Bretter und ihre silbernen Sockel, sechzehn Sockel, je zwei Sockel unter je einem Brett.

31 Dann verfertigte man Querhölzer aus Akazienholz, fünf für die Bretter der einen Seite der Wohnung

32 und fünf Querhölzer für die Bretter der andern Seite der Wohnung und fünf Querhölzer für die Bretter der Hinterwand der Wohnung nach Westen hin.

33 Und das mittlere Querholz fertigte man an, daß es innerhalb der Bretter von einem Ende bis zum andern quer durchlief.

34 Und die Bretter überzog man mit Gold, und die Ringe dazu verfertigte man aus Gold, als Behälter für die Querhölzer, und auch die Querhölzer überzog man mit Gold.

35 Dann fertigte man den Verhang aus blauem und rotem Purpur, aus Karmesin und gezwirntem Byssus an, in Kunstweberarbeit fertigte man ihn an, mit Kerubim.

36 Und man fertigte für ihn vier Säulen aus Akazienholz an und überzog sie mit Gold; auch ihre Haken waren aus Gold; und man goß für sie vier silberne Sockel.

37 Dann fertigte man einen Vorhang für den Eingang des Zeltes an aus blauem und rotem Purpur, aus Karmesin und gezwirntem Byssus, Buntwirkerarbeit.

38 Dazu fünf Säulen und ihre Haken; und man überzog ihre Köpfe und ihre Ringe mit Gold, ihre fünf Sockel aber waren aus Kupfer.

1 Und Bezal’el machte die Lade aus Akazienholz, zweieinhalb Ellen lang und eineinhalb Ellen breit und eineinhalb Ellen hoch.

2 Und er überzog sie mit reinem Gold von innen und von außen und machte daran einen goldenen Kranz ringsum.

3 Und er goß für sie vier goldene Ringe an ihre vier Ecken, zwei Ringe auf der einen Seite und zwei Ringe auf der andern Seite.

4 Und er fertigte Stangen an aus Akazienholz und überzog sie mit Gold.

5 Und er brachte die Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade, die Lade zu tragen.

6 Dann machte er eine Kapporet aus reinem Gold, zweieinhalb Ellen lang und eineinhalb Ellen breit.

7 Und er machte zwei Kerubim aus Gold, in getriebener Arbeit fertigte er sie an, an den beiden Enden der Kapporet,

8 einen Kerub an dem einen Ende und einen Kerub an dem andern Ende; aus der Kapporet arbeitete er die Kerubim heraus, an ihren beiden Enden.

9 Und die Kerubim breiteten ihre Flügel oben aus, daß sie mit ihren Flügeln über der Kapporet verstellten, und ihre Gesichter waren einander zugewendet, gegen die Kapporet waren die Gesichter der Kerubim gerichtet.

10 Dann machte er den Tisch aus Akazienholz, zwei Ellen lang, eine Elle breit und eineinhalb Ellen hoch.

11 Und er überzog ihn mit reinem Gold und fertigte ihm einen goldenen Kranz an ringsum.

12 Dann brachte er daran eine handbreite Leiste an ringsum, und einen goldenen Kranz machte er um seine Leiste ringsherum.

13 Und er goß für ihn vier goldene Ringe und setzte die Ringe an die vier Ecken seiner vier Füße.

14 Dicht an der Leiste waren die Ringe als Behälter für die Stangen, um den Tisch zu tragen.

15 Und er machte die Stangen aus Akazienholz und überzog sie mit Gold, um den Tisch zu tragen.

16 Dann verfertigte er die Geräte, die auf dem Tisch sein sollten, seine Schüsseln und seine Schalen, seine Becher und seine Tassen, mit denen dargegossen wird, aus reinem Gold.

Tag 6 - 37:17-29 (13 p'sukim)

17 Und er fertigte den Leuchter aus reinem Gold an, in getriebener Arbeit machte er den Leuchter, seinen Fuß und seinen Schaft; seine Kelche, seine Knäufe und seine Blumen waren aus ihm.

18 Und sechs Röhren gingen von seinen Seiten aus, drei Röhren des Leuchters von der einen Seite und drei Röhren des Leuchters von der andern Seite.

19 Drei mandelförmige Kelche an der einen Röhre: Knauf und Blume, und drei mandelförmige Kelche an der andern Röhre: Knauf und Blume, so an den sechs Röhren, die von dem Leuchter ausgingen.

20 Und an dem Leuchter selbst vier mandelförmige Kelche, ihre Knäufe und Blumen.

21 Und ein Knauf unter den beiden Röhren, aus ihm, und wieder ein Knauf unter beiden Röhren, aus ihm, und noch ein Knauf unter den beiden Röhren, aus ihm, an den sechs Röhren, die von ihm ausgingen.

22 Ihre Knäufe und ihre Röhrchen waren aus ihm gearbeitet; das Ganze aus einem Stück getrieben, von reinem Gold.

23 Und er verfertigte seine sieben Lampen, und seine Scheren und Pfännchen aus reinem Gold.

24 Aus einer Scheibe reinen Goldes verfertigte er ihn und alle seine Geräte.

25 Dann machte er den Altar des Räucherwerks aus Akazienholz, eine Elle lang und eine Elle breit, geviert, und zwei Ellen hoch; aus ihm waren seine Hörner gearbeitet.

26 Und er überzog ihn mit reinem Gold, seine Platte, seine Wände ringsum und seine Hörner, und machte ihm einen goldenen Kranz ringsum.

27 Und zwei goldene Ringe machte er daran, unterhalb seines Kranzes an seinen beiden Flanken, an seinen beiden Seiten, als Behälter für die Stangen, um ihn daran zu tragen.

28 Und er verfertigte die Stangen aus Akazienholz und überzog sie mit Gold.

29 Dann stellte er das Salböl her, heilig, und das Räucherwerk der Spezereien, rein, nach Art des Salbenmischers.

Schabbat - 38:1-20 (20 p'sukim)

1 Und er machte den Hochopferaltar aus Akazienholz, fünf Ellen lang und fünf Ellen breit, geviert, und drei Ellen hoch.

2 Und er machte seine Hörner an seinen vier Ecken, aus ihm waren seine Hörner gearbeitet, und er überzog ihn mit Kupfer.

3 Und er verfertigte alle Geräte des Altars, die Töpfe und die Schaufeln und die Sprengbecken, die Gabeln und die Pfannen; alle seine Geräte verfertigte er aus Kupfer.

4 Und er brachte an dem Altar ein netzartiges Gitter aus Kupfer an, unterhalb seiner Umrandung, von unten bis zu seiner halben Höhe.

5 Und er goß vier Ringe an die vier Ecken des kupfernen Gitters als Behälter für die Stangen.

6 Die Stangen aber verfertigte er aus Akazienholz und überzog sie mit Kupfer.

7 Und er steckte die Stangen in die Ringe an den Seiten des Altars, um ihn daran zu tragen, als Hohlgefüge aus Tafeln machte er ihn.

8 Und er ließ das Becken aus Kupfer und sein Gestell aus Kupfer anfertigen durch die sich scharenden Herrenfrauen, die sich am Eingang des Erscheinungszeltes zusammenscharten.

9 Dann machte er den Hof; auf der Südseite, gegen Mittag, waren die Umhänge des Hofes aus gezwirntem Byssus, hundert Ellen lang,

10 dazu zwanzig Säulen mit ihren zwanzig kupfernen Sockeln, die Haken der Säulen und ihre Ringe aus Silber.

11 Und auf der Nordseite hundert Ellen lang, dazu zwanzig Säulen mit ihren zwanzig kupfernen Sockeln; die Haken der Säulen und ihre Ringe aus Silber.

12 Und auf der Westseite waren die Umhänge fünfzig Ellen, dazu zehn Säulen mit ihren zehn Sockeln; die Haken der Säulen und ihre Ringe aus Silber.

13 Und auf der Ostseite, gegen Sonnenaufgang, fünfzig Ellen.

14 Fünfzehn Ellen Umhänge waren auf der einen Flanke, dazu drei Säulen mit ihren drei Sockeln,

15 und auf der andern Flanke – hier und dort vom Hoftor – fünfzehn Ellen Umhänge, dazu drei Säulen mit ihren drei Sockeln.

16 Alle Umhänge des Hofes ringsum waren aus gezwirntem Byssus.

17 Und die Sockel zu den Säulen waren aus Kupfer, die Haken der Säulen und ihre Ringe aus Silber, und der Überzug ihrer Köpfe aus Silber, und sie selbst waren silbern beringt, alle Säulen des Hofes.

18 Und der Vorhang des Tores zum Hof war Buntwirkerarbeit aus blauem und rotem Purpur und Karmesin und gezwirntem Byssus, und zwanzig Ellen die Länge und die Höhe, der Breite nach fünf Ellen, entsprechend den Umhängen des Hofes;

19 dazu vier Säulen mit ihren vier kupfernen Sockeln, ihre Haken aus Silber, und der Überzug ihrer Köpfe und ihre Ringe aus Silber.

20 Und alle Pflöcke zur Wohnung und zum Hof ringsum waren aus Kupfer.

13 Dann sandte der König Schelomo und ließ Hiram von Zor holen.

14 Sohn einer Witfrau aus dem Stamm Naftali war er, und sein Vater war ein Mann aus Zor, ein Erzschmied, und er war voll von Wissen, Einsicht und Verständnis, jegliche Arbeit in Erz zu machen; und er kam zum König Schelomo und machte all seine Arbeit.

15 Und er formte die beiden Säulen aus Erz, achtzehn Ellen die Höhe der einen Säule, und ein Faden von zwölf Ellen ummißt die zweite Säule.

16 Und zwei Krönungen machte er, auf die Spitzen der Säulen zu setzen, gegossen aus Erz, fünf Ellen die Höhe der einen Krönung und fünf Ellen die Höhe der zweiten Krönung.

17 Gitter in Gitterarbeit, Schnüre in Kettenarbeit für die Krönungen, die auf die Spitze der Säulen kamen, sieben für die eine Krönung und sieben für die zweite Krönung.

18 Und er fertigte die Säulen an: Zwei Reihen (von Granaten) ringsum auf dem einen Gitter, um die Krönungen an der Spitze mit den Granaten zu bedecken, und ebenso machte er es für die zweite Krönung.

19 Und die Krönungen an der Spitze der Säulen waren wie Blumen gemacht, in der Halle, vier Ellen.

20 Und die Krönungen auf den beiden Säulen waren auch oberhalb, gleichlaufend der Ausbauchung, die nach der Seite des Gitters ging. Und der Granaten waren zweihundert, in Reihen ringsum, (und so auch) auf der zweiten Krönung.

21 Und er stellte die Säulen für die Halle des Tempels auf: Er stellte die rechte Säule auf und nannte sie Jachin, und stellte die linke Säule auf und nannte sie Boas.

22 Und zuoberst der Säulen war es wie Blumen gemacht. Dann war die Arbeit der Säulen beendet.

23 Und er machte das «Meer», gegossen, zehn Ellen von Rand zu Rand kreisrund, und fünf Ellen hoch, und eine Schnur von dreißig Ellen ummißt es ringsum.

24 Und Knospen unterhalb seines Randes ringsum umgaben es, zehn Ellen, umschlangen das Meer ringsum, in zwei Reihen waren die Knospen, mitgegossen bei seinem Guß.

25 Es stand auf zwölf Rindern; drei nach Norden gewendet, drei nach Westen gewendet, drei nach Süden gewendet und drei nach Osten gewendet; und das Meer auf ihnen obenauf, all ihre Hinterteile aber einwärts.

26 Und seine Dicke war eine Handbreite und sein Rand wie ein Becherrand gemacht, als Blumenblüte; zweitausend Bat faßte es.

27 Und er machte die (Fahr-)Gestelle zehn von Erz, vier Ellen die Länge des einen Gestells, vier Ellen die Breite und drei Ellen die Höhe.

28 Und dies war die Machart der Gestelle: Fülleisten hatten sie, und Fülleisten zwischen den Eckleisten.

29 Und auf den Fülleisten zwischen den Eckleisten waren Löwen, Rinder und Kerubim, und auf den Eckleisten oben war ein Untersatz, und unterhalb der Löwen und der Rinder Kränze, als Gehänge gemacht.

30 Und vier Räder von Erz hatte jedes Gestell und Achsen von Erz, und ihre vier Fußecken hatten Schulterwände, unterhalb des Beckens waren so die Schulterwände gegossen, zu jeder Seite Kränze.

31 Und ihre Mundöffnung war innerhalb der Krönung und obenauf eine Elle, und ihre Öffnung war rund, als Untersatz gemacht, eine und eine halbe Elle; und auch an ihrer Öffnung waren Ausschlagungen, ihre Fülleisten aber waren viereckig, nicht rund.

32 Und die vier Räder waren unterhalb der Fülleisten, und die Seitenleisten der Räder waren an dem Gestell, und die Höhe jedes Rades war eine und eine halbe Elle.

33 Und die Räder waren gleich der Arbeit eines Wagenrades gearbeitet, ihre Seitenleisten, ihre Felgen, ihre Speichen und ihre Naben, alles gegossen.

34 Und vier Schulterwände an den vier Winkeln jedes Gestells, aus dem Gestell waren seine Schulterwände.

35 Und am Oberstück des Gestells war eine halbe Elle hoch kreisrund, und an dem Oberstück des Gestells waren ihre Seitenleisten und Fülleisten aus ihm.

36 Und er grub ein auf den Brettern, ihren Seitenleisten und auf ihren Fülleisten Kerubim, Löwen und Palmen nach dem Freiraum eines jeden und Kränze ringsum.

37 Derart machte er die zehn Gestelle, einerlei Guß, einerlei Maß, einerlei Schnitt für sie alle.

38 Und er machte zehn Becken von Erz, vierzig Bat faßte jedes Becken, vier Ellen jedes Becken, je ein Becken auf je ein Gestell für die zehn Gestelle.

39 Und er tat von den Gestellen fünf an die Flanke des Hauses rechts und fünf an die Flanke des Hauses links; und das Meer tat er von der rechten Flanke des Hauses nach Osten zu, nahe der Südseite.

40 Und Hiram machte die Becken und die Schaufeln und die Sprengbecken. So war Hiram damit fertig, das ganze Werk zu machen, das er dem König Schelomo im Haus des Ewigen gemacht.

41 Säulen zwei und Kugeln der Krönungen an der Spitze der Säulen zwei, die Gitter zwei, die beiden Kugeln der Krönung an der Spitze der Säulen zu bedecken.

42 Und die Granaten, vierhundert, für die zwei Gitter, zwei Reihen Granaten für je ein Gitter, die beiden Kugeln der Krönungen vorn an den Säulen zu bedecken.

43 Und die Gestelle zehn, die Becken zehn auf die Gestelle.

44 Und das «Meer», eins, und die Rinder zwölf, unter dem «Meer».

45 Und die Töpfe, die Schaufeln und die Sprengbecken, und alle diese Geräte, die Hiram dem König Schelomo für das Haus des Ewigen machte, aus geglättetem Erz.

46 Im Rund des Jardens ließ sie der König gießen, bei der Schwelle von ha-Adama zwischen Sukkot und Zaretan.

47 Und Schelomo ließ alle Geräte in übergroßer Menge hinlegen, es wurde das Gewicht des Erzes nicht festgestellt.

48 Und Schelomo ließ alle Geräte machen, die zum Haus des Ewigen gehörten: Den goldenen Altar und den Tisch, auf den das Vorlegebrot kam, aus Gold.

49 Und die Leuchter, fünf zur Rechten und fünf zur Linken vor dem Innenraum, aus massigem Gold, das Blumenwerk, die Lampen und die Scheren aus Gold.

50 Und die Näpfe, Messer, Sprengbecken, Löffel und Pfannen aus massigem Gold, und die Angeln für die Türen des innern Hauses, des Hochheiligen, für die Türen des Hauses zum Tempel, aus Gold.

11 Das Fundament ist bereits gelegt, und niemand kann je ein anderes legen. Dieses Fundament ist Jesus Christus.

12 Wie nun aber jemand darauf weiterbaut – ob mit Gold, Silber, Edelsteinen, Holz, Schilfrohr oder Stroh – ,

13 das wird nicht verborgen bleiben; der Tag des Gerichts wird bei jedem ans Licht bringen, welches Material er verwendet hat. Denn im Feuer des Gerichts wird das Werk jedes Einzelnen auf seine Qualität geprüft werden.

14 Wenn das, was jemand auf dem Fundament aufgebaut hat, ´die Feuerprobe` besteht, wird ´Gott` ihn belohnen.

15 Wenn es jedoch verbrennt, wird er seinen Lohn verlieren. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber nur wie einer, der im letzten Augenblick aus dem Feuer gerissen wird.

16 Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel Gottes seid und dass Gottes Geist in eurer Mitte wohnt?

17 Wer den Tempel Gottes zerstört, zerstört sich damit selbst, weil er Gottes Gericht über sich bringt. Denn Gottes Tempel ist heilig, und dieser heilige Tempel seid ihr.

18 Niemand soll sich selbst etwas vormachen! Wenn einer von euch meint, er gehöre zu den Klugen dieser Welt, muss er erst einmal begreifen, dass seine Klugheit Torheit ist; nur so wird er wirklich klug.

6 Denkt daran: Wer wenig sät, wird auch wenig ernten. Und wer reichlich sät, wird reichlich ernten.

7 Jeder soll für sich selbst entscheiden, wie viel er geben möchte, und soll den Betrag dann ohne Bedauern und ohne Widerstreben spenden. Gott liebt den, der fröhlich gibt.

8 Er hat die Macht, euch mit all seiner Gnade zu überschütten, damit ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles habt, was ihr zum Leben braucht, und damit ihr sogar noch auf die verschiedenste Weise Gutes tun könnt.

9 In der Schrift heißt es ja ´von dem, der in Ehrfurcht vor Gott lebt`: »Er teilt mit vollen Händen aus und beschenkt die Bedürftigen; das Gute, das er tut, hat für immer Bestand.«

10 Derselbe ´Gott`, der dafür sorgt, dass es dem Bauern nicht an Saat zum Aussäen fehlt und dass es Brot zu essen gibt, der wird auch euch mit Samen für die Aussaat versehen und dafür sorgen, dass sich die ausgestreute Saat vermehrt und dass das Gute, das ihr tut, Früchte trägt.

11 Er wird euch in jeder Hinsicht so reich beschenken, dass ihr jederzeit großzügig und uneigennützig geben könnt. Und wenn wir dann eure Spende überbringen, werden die, die sie empfangen, Gott danken.

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