Alles was wir haben kommt von Ihm

In dem Buch des Propheten Daniel lesen wir in 4:1:

“Ich, Nebukadnezar, da ich gute Ruhe hatte in meinem Hause und es wohl stand auf meiner Burg”.Könnt ihr euch vorstellen, wer zu uns durch die Heilige Schrift spricht?

Ich möchte euch fragen, wie bezeichnet man einen Menschen, der in ein fremdes Haus einbricht, den Hausherren töten und alle Kostbarkeiten mitnimmt? Mörder oder Verbrecher. Ihn als mächtig zu bezeichnen fällt schwer. Doch sobald so ein Mensch in mehrere Häuser einer ganzen Stadt oder Nation einbricht, wird er plötzlich, aus unverständlichen Gründen, als mächtiger Zar bezeichnet. Kommt euch das nicht seltsam vor?

Und hier Nebukadnezar, hat so gut wie die ganze zivilisierte Welt, zu dem Zeitpunkt bestohlen, Blutbäder so groß wie tausend Flüsse veranstaltet, hat Gottes Tempel und eine große Anzahl an Juden-Gottes Volk bestohlen. Unserer Meinung nach lebte er in Wohlstand.

Weiter lesen wir, dass in ihm kein Gefühl von Wohlbefinden war, da er etwas geträumt hatte, dass ihm keine Ruhe gab.

“Und ich sah ein Gesicht auf meinem Bette, und siehe, ein heiliger Wächter fuhr vom Himmel herab; der rief überlaut und sprach also: Haut den Baum um und behaut ihm die Äste und streift ihm das Laub ab und zerstreut seine Früchte, dass die Tiere, so unter ihm liegen, weglaufen und die Vögel von seinen Zweigen fliehen. Doch lasst den Stock mit seinen Wurzeln in der Erde bleiben; er aber soll in eisernen und ehernen Ketten auf dem Felde im Grase und unter dem Tau des Himmels liegen und nass werden und soll sich weiden mit den Tieren von den Kräutern der Erde. Und das menschliche Herz soll von ihm genommen und ein viehisches Herz ihm gegeben werden, bis dass sieben Zeiten über ihn um sind ”

Daniel 4:10-13

Keiner von seinen Traumdeutern kann dieses Traumrätsel lösen. Dann ruft er den Daniel herbei. Daniel erfährt von Gott in seinen Gebeten, den Sinn dieses Traumes: Zar Nebukadnezar ist dieser Baum, der gefehlt werden muss. Im Nachhinein wird er leben und aussehen wie ein wildes Tier, jedoch den Verstand eines Menschen wird im entnommen. “Darum, Herr König, lass dir meinen Rat gefallen und mache dich los von deinen Sünden durch Gerechtigkeit und ledig von deiner Missetat durch Wohltat an den Armen, so wird dein Glück lange währen”(Dan.4:24).

Das heißt es war eine Krankheit, über die “Diagnose” der Krankheit wurde berichtet und eine “Arzneimittel” war ebenfalls gegeben. Den weiteren Verlauf und die Reaktion des Zaren, wird in der Heiligen Schrift nicht erwähnt, doch wir lesen:

“Dies alles widerfuhr dem König Nebukadnezar. Denn nach zwölf Monaten, da der König auf der königlichen Burg zu Babel ging, hob er an und sprach: Das ist die große Babel, die ich erbaut habe zum königlichen Hause durch meine große Macht, zu Ehren meiner Herrlichkeit. Ehe der König diese Worte ausgeredet hatte, fiel eine Stimme von Himmel: Dir, König Nebukadnezar, wird gesagt: dein Königreich soll dir genommen werden und man wird dich von den Leuten verstoßen, und sollst bei den Tieren, so auf dem Felde gehen, bleiben; Gras wird man dich essen lassen wie Ochsen, bis über dir sieben Zeiten um sind, auf dass du erkennst, dass der Höchste Gewalt hat über der Menschen Königreiche und gibt sie, wem er will”

Daniel 4:25-29

Tatsächlich bleibt die Geschichte über das Leben des Nebukadnezar ab einem bestimmten Zeitpunkt für 7 Jahre still. Die einzige Quelle, aus der wir erfahren war geschah ist die Heilige Schrift. Plötzlich ist sein ganzes Königreich in die Hände seines Sohnes übergegangen und dies ohne gesehene Gründe, im Bezug auf die damaligen historischen Verhältnissen. Doch wir kennen den Grund.

“Nach dieser Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen auf den Himmel und kam wieder zur Vernunft und lobte den Höchsten. Ich pries und ehrte den, der ewiglich lebt, des Gewalt ewig ist und des Reich für und für währt”

Daniel 4:31

Des weiteren:

“Darum lobe ich, Nebukadnezar, und ehre und preise den König des Himmels; denn all sein Tun ist Wahrheit, und seine Wege sind recht, und wer stolz ist, den kann er demütigen”

Daniel 4:34

Durch das ständige und erneute Lesen dieser Geschichte, wünsche ich uns allen, sich immer daran zu erinnern, dass das alles, was wir haben, von Ihm kommt. Diese Gaben haben wir mit einem bestimmten Ziel bekommen – um Ihn zu preisen!

Dimitry Siroy

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