Das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an

(1.Mose 8:21)

BibelwortSteht unser Bibelwort nicht in krassem Gegensatz zu den Aussagen vieler Philosophen und Humanisten? Immer wieder liest man in Todesanzeigen Aussagen wie diese: „Er glaubte an das Gute/den guten Kern im Menschen.“

Es ist sicherlich hilfreich, wenn wir unseren Freunden Vertrauen schenken und ihnen grundsätzlich gutgemeinte Absichten unterstellen.

So heißt es: Das Gute in uns muss nur recht gefördert werden. Lasst uns ein höheres Bildungsniveau anstreben und einen allgemein hohen Wohlstand schaffen! Wenn die äußeren Umstände verbessert werden, wird der Mensch eines Tages ein Niveau erreicht haben, mit dem selbst Gott zufrieden sein kann. Das Paradies auf Erden! Ist das wirklich so?

Gott urteilt anders: Er sieht uns von unse¬rem Zustand, von unserem Ursprung her. Von Natur aus gleichen wir einer Quelle, die aus einem vergifteten Boden entspringt. Soviel reinen Wassers auch durch sie fließen mag, der unreine Zustand der Quelle vergiftet es immer wieder. Seit dem Tag, da der Mensch im Paradies bewusst gegen Gott sündigte, herrscht die Sünde über ihn. Das Sich-Rechtfertigen eines sündigen Menschen gleicht einem Dunkelhäutigen, der sich verzweifelt pudert, um ein Weißer zu werden.

Ein Glück, dass Gott einen Ausweg aus diesem Zustand geschaffen hat: Er sandte seinen reinen und sündlosen Sohn vom Himmel. Jeschua HaMaschiach kümmerte sich um unser Grundproblem: unseren absolut nicht guten Kern. Er lud unseren verdorbenen Zustand, unsere Sünde auf sich und trat damit unter das vernichtende Gericht Gottes am Kreuz auf Golgatha. Er starb und wurde begraben. Dann aber ist er vom Tode auferstanden und hat alle, die sich ihm anvertrauen, zu neuen Menschen ge¬macht, die heilig sind und sich Kind Gottes nennen dürfen.

Vertraust Du noch auf „das Gute im Menschen“ – natürlich vor allem bei Dir selbst? Schau Dich nur um: jeder gegen jeden – kein Indiz für einen „guten Kern“. Aber:“ ..wenn jemand in Meschiach ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (2.Kor 5,17)

Wolfgang Kern

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