Virtuelle Welt

Vor einer nicht gerade langen Zeit, vor 50 oder 60 Jahren, unterschied die Intelligenz zwischen „Physikern“ und „Lyrikern“. Jeder von ihnen „schöpfte“ auf seinem Gebiet, wollte etwas besonderes erschaffen. Nachher haben sie sich in ihren vom Rauch bewölkten Küchen gestritten, wessen Schöpfung zu dem Homo sapiens besser paßt.

Diese Streitigkeiten führten zu neuen Ideen. Die Ideen wurden zur Realität. Der Komputer ist eine dieser Ideen der Physiker, die zur Realitäten wurde. Als es viele Komputer gab, haben die Physiker sie zu einem Komputernetz vereint. Und als es viele Komputernetze gab, kam das Internet zustande. Und in diesem Moment ging die Initiative der Küchenstreitigkeiten zu den Lyrikern über. Sie hielten es für sehr wichtig, das Internet mit Informationen zu füllen, die einen Homo sapiens noch weiter in seiner Entwicklung bringen würde.

Und tatsächlich können wir heute alle erdenklichen Informationen im Internet finden; von einer praktisch vollendeten Doktorarbeit, die man nur auf schönem Papier auszudrucken braucht, bis auf die genaue Konstruktionsbeschreibung des „ Todesgürtels“ eines terroristischen Selbstmörders; man muß ihn nur anziehen und…

Was ist geschehen? Warum wurde aus solch einer guten Idee wie das Internet ein banales Abbild der heutigen, verworfenen Welt? Kann es denn sein, dass die netten und ein wenig naiven Physiker und Lyriker sich da getäuscht haben? Nein, sie haben sich nicht getäuscht. Sie schöpften einfach nur für einen Homo sapiens – einen Menschen, und vergassen dabei, daß der Mensch von seiner Natur aus sündig ist und dementsprechend auch die Welt, in der dieser Mensch lebt, genau so sündig ist. Die „virtuelle Welt“ des Internets wurde zum Abbild der heutigen Welt, in der wir leben, und diese virtuelle Welt erbt praktisch alles.

Und was sollen wir, Gläubige tun? Den Komputer nicht einschalten? Nicht ins Internet gehen, um nicht versucht zu werden? Aber dann, nach der obenerwähnten Logik, müßten wir uns zu Hause einsperren, nicht rausgehen und all unsere Zeit mit dem Bibellesen verbringen. Und was ist mit Gottes Gebot: „ Geht hin und predigt das Wort…?“ Und Gott sei Dank, daß wir uns nicht einsperren, sondern die gute Nachricht der Rettung verbreiten. Und das Internet hilft uns nur dabei. Heute kann man im Internet eine Unmenge an Webseiten finden, die über einen lebendigen Glauben an Gott, Seiner Gnade und Seiner Liebe berichten. Und unsere Gemeinde ist keine Ausnahme.

Wenn Sie die Möglichkeit haben das Internet zu benutzen, wählen Sie www.beithesed.org und entdecken Sie unsere Seite mit sehr vielen Informationen und unseren Koordinaten. Schauen Sie nach, lesen Sie, aber vergessen Sie nicht, daß die „virtuelle Welt“ nicht im Stande ist, lebendige Kommunikation zu ersetzen, und wir hoffen, daß, nachdem Sie unsere Gemeinde „ Beit Hesed“ im Internet besucht haben, Sie auch zu unseren Gottesdiensten in der realen Welt kommen.

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