Höre Israel!

„Und Mose berief das ganze Israel und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Satzungen und die Rechte, die ich heute vor euren Ohren rede; und lernet sie, und achtet darauf, sie zu tun.“

(5 Buch Mose 5:1)

Die Tora, also das Deutronomium, oder noch richtiger – Wörter, also Dewarim, ist das letzte Buch Moses. In diesem Moment spricht Moses seine letzten Worte aus und steigt den Berg hinauf, um dort zu sterben.

Es werden Jahre vergehen, viele Generationen werden sich ablösen, aber die Worte, die vom großen Führer des von Gott ausgewählten Volkes gesprochen wurden, werden für immer aktuell bleiben. Leider sind es wie damals als auch heute nur wenige, die sich zur Schrift wenden und wenigstens irgendwas einzuhalten versuchen.

Probleme, die Israel umringt haben, fangen langsam an, unsere Probleme zu werden. Und nicht nur, weil dort viele unserer Verwandten oder Freunde leben, die jetzt Israelis sind, sondern auch, weil dieses Land eine unmittelbare Beziehung zu uns hat. Versuchen Sie nicht das eigenartige Gefühl, das Sie immer beim Vernehmen der Nachrichten aus Israel verspüren, zu verjagen. Versuchen Sie eine Schlußfolgerung daraus zu ziehen! Vielleicht liegt der Grund für all das jüdische Leiden darin, dass diese Worte in Dewarim, die vom Mosche Rabejnu – unserem Lehrer(!), gesprochen wurden, für uns keine größere Bedeutung haben, als die Worte von unseren ehemaligen Mittelschullehrern, an welche wir uns kaum noch erinnernd zurückblicken und immer wieder wiederholen „wir haben das und jenes durchgenommen…“.

Mag sein, dass Ihre erste Reaktion so aussieht: „ Ach, nicht schon wieder diese Religion! Diese auswendig gelernten Gebete, diese unverständlichen Rituale! Und das Wichtigste ist, dass es sich niemals ändert. Gibt es denn überhaupt einen Sinn über dieses Thema zu sprechen?“.

Vor kurzem war ich zu Besuch und habe dort eine israelische Werbung auf dem Fernsehkanal NTV gesehen. Ein Berühmter Schamane, der aus russischer Abstammung war, sollte nach Israel kommen. Direkt danach, ist eine billige Musikgruppe mit ihrer Werbung aufgetreten, die eine vollkommene Abgeschmacktheit moderner Unterhaltung gezeigt hat. Natürlich gab es auch Gastspiele in Israel. Und das Interessanteste ist, dass die Karten für alle diese Ereignisse ausverkauft waren.

Worüber reden wir? Wir reden über durchaus konkrete Dinge. Wir sagen, dass im selben Israel heute 150 messianische Gemeinden existieren und die Mitglieder sind nicht nur Juden, sondern auch Araber! Diese Araber demonstrieren öffentlich ihre Solidarität zu Israel! Und diese Araber, mit den Juden zusammen, glauben daran, dass Jeschua, Jesus, der wahre Messias Israels und Retter der ganzen Welt ist. Und sie glauben an das, was Moses gesagt hat. Denn Moses sprach über Jesus. Und sie sind die einzigen, die die Worte Moses nicht nur wahrnehmen, sondern auch erfüllen. Im Endeffekt haben sie Frieden. Sie sind glücklich. Sie freuen sich jeden Tag. Sie preisen den Herrn.

Und Sie? Sind Sie glücklich? Haben Sie Frieden? Sind Sie zufrieden? Sind die Worte von Mosche Rabejnu, des Lehrers der Juden, auch Ihre Worte? Sie haben viele Fragen? Das ist deshalb so, weil wir Ihnen Glück, Frieden und Freude wünschen. So wie Moses.

Lauschen Sie diesen Worten und möge Gott Sie segnen!

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