Jom Kippur

Dieses Fest ist schon vorbei!

Es ist das Jahr 5780 und wir feiern wieder Jom Kippur!

Du bist herzlich eingeladen!

Infos zum Fest

Wie Du mitmachen kannst

Wann: 12.Oktober 2019 um 16:00 Uhr

Wo: Grafenberger Allee 55-57, 40237 Düsseldorf

Anmeldung: keine Anmeldung notwendig

Eintritt frei!

Jedes Jahr feiern wir den Versöhnungstag. Dies ist der heiligste Tag des Jahres, schon seit seit der Zeit des Mischkan (Stiftshütte).  Jom Kippur, so hieß die große Zeremonie der Reinigung des gesamten Volkes. Wie majestätisch das gewesen sein musste – der Kohen haGadol (Hohepriester), der mit dem Blut des Lammes in das Kodesch haKodschim (Allerheiligste) schreitet und Kapara (Sühnung) erwirkt, für ein ganzes Jahr!

HaSchem hat Sich ein Volk berufen, um ein heiliges Volk zu sein – im Dienst für den Herrn. Geht das auch noch heute?

Sei bei diesem Jom-Kippur-Fest dabei und finde es heraus, was Du persönlich damit zu tun hast!

Informationen zu Jom Kippur

Du hast eine Frage zu Jom Kippur? Dann schreib uns hier!

יוֹם כִּיפּוּר

Jom Kippur (= Tag der Sühne/Versöhnung)

Das ist der höchste jüdische Feiertag. Er stellt den Abschluss der Jamim Noraim (10 Tage der Reue und Umkehr) dar.

Alle Bibelstellen zu Jom Kippur

5 Dann soll er von der Gemeinde der Kinder Israels zwei Ziegenböcke nehmen als Sündopfer und einen Widder als Brandopfer.

6 Und Aaron soll den Jungstier als Sündopfer für sich selbst herzubringen und Sühnung erwirken für sich und sein Haus.

7 Danach soll er die beiden Böcke nehmen und sie vor den HERRN stellen, an den Eingang der Stiftshütte.

8 Und Aaron soll Lose werfen über die beiden Böcke, ein Los »Für den HERRN« und ein Los »Für die Verwendung als Sündenbock«.

9 Und Aaron soll den Bock herzubringen, auf den das Los »Für den HERRN« fiel, und ihn als Sündopfer opfern.

29 Und das soll eine ewig gültige Ordnung für euch sein: Am zehnten Tag des siebten Monats sollt ihr eure Seelen demütigen und kein Werk tun, weder der Einheimische noch der Fremdling, der in eurer Mitte wohnt.

30 Denn an diesem Tag wird für euch Sühnung erwirkt, um euch zu reinigen; von allen euren Sünden sollt ihr gereinigt werden vor dem HERRN.

26 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

27 Am zehnten [Tag] in diesem siebten Monat ist der Versöhnungstag, der soll euch eine heilige Versammlung sein; und ihr sollt eure Seelen demütigen und dem HERRN ein Feueropfer darbringen;

28 und ihr sollt an diesem Tag keine Arbeit verrichten, denn es ist der Versöhnungstag, um Sühnung für euch zu erwirken vor dem HERRN, eurem Gott.

29 Denn jede Seele, die sich an diesem Tag nicht demütigt, die soll ausgerottet werden aus ihrem Volk;

30 und die Seele, die an diesem Tag irgendeine Arbeit verrichtet, die will ich vertilgen mitten aus ihrem Volk.

31 Ihr sollt keine Arbeit verrichten. Das ist eine ewig gültige Ordnung für eure [künftigen] Geschlechter an allen euren Wohnorten.

32 Ein Sabbat der Ruhe soll es für euch sein, und ihr sollt eure Seelen demütigen. Am neunten [Tag] des Monats, am Abend, sollt ihr die Feier [beginnen], und sie soll währen von einem Abend bis zum anderen.

Da sollst du Hörnerschall ertönen lassen im siebten Monat, am zehnten [Tag] des siebten Monats; am Tag der Versöhnung sollt ihr ein Schopharhorn durch euer ganzes Land erschallen lassen.

7 Und am zehnten Tag dieses siebten Monats sollt ihr eine heilige Versammlung halten und sollt eure Seelen demütigen; da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten.

8 Und ihr sollt dem HERRN ein Brandopfer darbringen, zum lieblichen Geruch: einen jungen Stier, einen Widder, sieben einjährige Lämmer, makellos sollen sie euch sein,

9 samt ihrem Speisopfer von Feinmehl, mit Öl gemengt, drei Zehntel zum Stier, zwei Zehntel zu dem einen Widder,

10 und ein Zehntel zu jedem Lamm von den sieben Lämmern;

11 dazu einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem Sündopfer zur Versöhnung und dem beständigen Brandopfer mit seinem Speisopfer und ihren Trankopfern.

1 Rufe aus voller Kehle, schone nicht! Erhebe deine Stimme wie ein Schopharhorn und verkündige meinem Volk seine Übertretungen und dem Haus Jakob seine Sünde!

2 Sie suchen mich Tag für Tag und begehren, meine Wege zu kennen, wie ein Volk, das Gerechtigkeit geübt und das Recht seines Gottes nicht verlassen hat; sie verlangen von mir gerechte Urteile, begehren die Nähe Gottes:

3 »Warum fasten wir, und du siehst es nicht, warum kasteien wir unsere Seelen, und du beachtest es nicht?« — Seht, an eurem Fastentag geht ihr euren Geschäften nach und treibt alle eure Arbeiter an!

4 Siehe, ihr fastet, um zu zanken und zu streiten und dreinzuschlagen mit gottloser Faust; ihr fastet gegenwärtig nicht so, dass euer Schreien in der Höhe Erhörung finden könnte.

5 Meint ihr, dass mir ein solches Fasten gefällt, wenn der Mensch sich selbst einen Tag lang quält und seinen Kopf hängen lässt wie ein Schilfhalm und sich in Sacktuch und Asche bettet? Willst du das ein Fasten nennen und einen dem HERRN wohlgefälligen Tag?

6 Ist nicht das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: dass ihr ungerechte Fesseln losmacht, dass ihr die Knoten des Joches löst, dass ihr die Unterdrückten freilasst und jegliches Joch zerbrecht?

7 Besteht es nicht darin, dass du dem Hungrigen dein Brot brichst und arme Verfolgte in dein Haus führst, dass, wenn du einen Entblößten siehst, du ihn bekleidest und dich deinem eigenen Fleisch nicht entziehst?

8 Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird rasche Fortschritte machen; deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des HERRN wird deine Nachhut sein!

9 Dann wirst du rufen, und der HERR wird antworten; du wirst schreien, und er wird sagen: Hier bin ich! Wenn du das Joch aus deiner Mitte hinwegtust, das [höhnische] Fingerzeigen und das unheilvolle Reden;

10 wenn du dem Hungrigen dein Herz darreichst und die verschmachtende Seele sättigst — dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag!

11 Der HERR wird dich ohne Unterlass leiten und deine Seele in der Dürre sättigen und deine Gebeine stärken; du wirst sein wie ein wohlbewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegen.

12 Und die aus dir [hervorgehen,] werden die Trümmer der Vorzeit wieder aufbauen, du wirst die Grundmauern früherer Geschlechter wieder aufrichten; und man wird dich nennen »Der die Breschen vermauert und die Straßen wiederherstellt, damit man [dort] wohnen kann«.

13 Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt; wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den heiligen [Tag] des HERRN ehrenwert; wenn du ihn ehrst, sodass du nicht deine Gänge erledigst und nicht dein Geschäft treibst, noch nichtige Worte redest;

14 dann wirst du an dem HERRN deine Lust haben; und ich will dich über die Höhen des Landes führen und dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob! Ja, der Mund des HERRN hat es verheißen.

Jom HaKippurim

Herkunft und Bedeutung des Begriffs "Kappara"

כַּפָּרָה = kappara ist auf die Wurzel כָּפַר = kafar aufgebaut, dessen Bedeutung zudecken/überdecken ist. Ein mal im Jahr sollte der Kohen haGadol (der Hohepriester) für das Volk vor das Aron haKodesch (Bundeslade) treten und erwirken, dass die Sünde des gesamten Volkes für das letzte Jahr “zugedeckt” wird. Kappara ist der Begriff für “Zudeckung”, also das bereits erfolgte Zudecken der Sünde, sodass sie nicht mehr sichtbar vor HaSchem offen daliegt.

Die Frage ist dann: was passiert mit dieser Sünde? Kann sie wieder entdeckt werden? Ist es nicht möglich, sie vollständig loszuwerden? Das kannst Du in unserem JomKippur-G-ttesdienst erfahren!

Eckdaten zu "Jom Kippur"

Bezeichnungen: Jom Kippur (Tag der Versöhnung), Jom haKippurim (plural), Schabbat Schabbaton (der höchste Schabbat im Jahr)
Datum: 10.Tischrej
Historisches Ereignis an diesem Datum: Empfang der 2.Gesetztafeln durch Mosche, jährliches Opfer und Eintritt des Kohen haGadol (Hohepriester) in das Kodschej Kodschim (Allerheiligste) um Sühne für das ganze Volk zu erwirken
Dauer: 25 Stunden
Feiern/Zeremonien: das Mahl vor Jom Kippur, Fasten, Kapparot-Zeremonie, Schabbat G-ttesdienste (Kol Nidrej, Ma’ariv, Schacharit, Jizkor, Musaf, Mincha, Nejla, 
Messianisches Ereignis am Jom Kippur: Jeschua hat die vollkommene und ewige Kappara für die ganze Welt erwirkt (Hebräerbrief)
Jeschua und Jom Kippur: Jeschua liest aus der Jeschajahu-Rolle zu Jom Kippur (Lukas 4:28)
Beschreibung dieses Festes: Tag des Fastens und der Umkehr, Tag der Versöhnung des gesamten Volkes mit HaSchem

Traditionen und Gewohnheiten an diesem Fest

Kol Nidrej: (כָּל נִדְרֵי = alle Gelübde) das ist eine formelhafte Erklärung, die vor dem Ma’ariv am Abend des Jom Kippur gesprochen wird. Das Kol Nidrej ist im Grunde ein Widerruf aller persönlichen Gelübde, Eide und Versprechungen gegenüber HaSchem, die unwissentlich oder unüberlegt abgelegt wurden.

Ma’ariv G-ttesdienst: dieser wird am Abend des Jom Kippur abgehalten und enthält diese Gebete:

  1. Kadisch (Heiligung des Namens des Herrn)
  2. Schema (Höre Israel)
  3. Amida (Achtzehngebet)
  4. Bekenntnis der Sünden
  5. Slichot (Bitten um Vergebung)
  6. Pijutim (Gebete in Poesieform)

Schacharit G-ttesdienst: gewöhnlicher G-ttesdienst wie am Schabbat-Morgen

Jizkor: eine kurze Zeremonie um der in diesem Jahr Verstorbenen zu gedenken

Musaf: direkt nach dem Schacharit – Lesung der Stellen die beschreiben, wie der Kohen haGadol (Hohepriester) die Sühne für das Volk erwirkt hat

Mincha: gewöhnliche Nachmittagsgebet + Lesung des Buches Jona

Nejla: Langer und kräftiger Posaunenschall – laut Tradition ist das die letzte Chance für di “Unentschlossenen” bzw. jene, die zu Jom Tru’a noch nicht als gerecht empfunden werden, um noch gerecht zu werden. Nach dem Posaunenschall werden die Bücher wieder für 1 Jahr verschlossen.

Jom Kippur in der Brit Chadascha

Alle grundlegenden Elemente des Versöhnungstags werden auch in der Brit Chadascha erwähnt.

Sühnung: 1.Jochanan 2:2, 4:10

Sühnen, Sühnung erwirken: Lukas 18:13, Hebräer 2:17

Hinausführung des geschlachteten Sündopfer des Versöhnungstags “außerhalb des Lagers”: Hebräer 13:11

Hineintragen des Blutes der Sündopfer in Heiligtum: Hebräer 13:11

Wegsendung/Vergebung: Mattaj 26:28, Markus 1:4, 3:29, Lukas 1:77, 3:3, 4:18, 24:47, Apostelgeschichte 2:38, 5:31, 10:43, 13:38, 26:18, Epheser 1:7, Kolosser 1:14, Hebräer 9:22, 10:18

Stiere: Hebräer 9:13, 10:4, Offenbahrung 4:7

Böcke: Hebräer 9:12+13+19, 10:4

Reinigung und Heiligung durch Stiere und Böcke: Hebräer 9:13-14

Nur einmal im Jahr Zugang zum Allerheiligsten, allein der Hohepriester, nicht ohne Blut, für sich und das Volk: Hebräer 9:7+25

Das Seil am Fuß des Hohepriesers: Hebräer 6:18-20

Das Fasten: Apostelgeschichte 27:9

Abend: Tischrej 9-10

Kol Nidrej

„Alle Gelübde, Verbote, Bannsprüche, Umschreibungen und alles was dem gleicht, Strafen und Schwüre, die ich gelobe, schwöre, als Bann ausspreche, mir als Verbot auferlege von diesem Jom Kippur an, bis zum erlösenden nächsten Jom Kippur. Alle bereue ich, alle seien ausgelöst, erlassen, aufgehoben, ungültig und vernichtet, ohne Rechtskraft und ohne Bestand. Unsere Gelübde seien keine Gelübde, unsere Schwüre keine Schwüre.“

Halber Kaddisch

Der Text kann aus einem beliebigen Siddur entnommen werden

Schma

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Amida

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Al Chet

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Slichot

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Pijutim

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Tag: Tischrej 10

Wajikra 16:1-34

1 Und der HERR redete zu Mose nach dem Tod der beiden Söhne Aarons, als sie vor den HERRN traten und daraufhin starben.

2 Und der HERR sprach zu Mose: Sage deinem Bruder Aaron, dass er nicht zu allen Zeiten in das Heiligtum hineingehen soll, hinter den Vorhang, vor den Sühnedeckel, der auf der Lade ist, damit er nicht stirbt; denn ich will auf dem Sühnedeckel in einer Wolke erscheinen.

3 Auf diese Weise soll Aaron in das Heiligtum hineingehen: mit einem jungen Stier als Sündopfer und mit einem Widder als Brandopfer;

4 und er soll den heiligen leinenen Leibrock anziehen und soll ein leinenes Unterkleid an seinem Fleisch haben und sich mit einem leinenen Gürtel gürten und einen leinenen Kopfbund umbinden, denn das sind die heiligen Kleider; und er soll sein Fleisch im Wasser baden und sie anziehen.

5 Dann soll er von der Gemeinde der Kinder Israels zwei Ziegenböcke nehmen als Sündopfer und einen Widder als Brandopfer.

6 Und Aaron soll den Jungstier als Sündopfer für sich selbst herzubringen und Sühnung erwirken für sich und sein Haus.

7 Danach soll er die beiden Böcke nehmen und sie vor den HERRN stellen, an den Eingang der Stiftshütte.

8 Und Aaron soll Lose werfen über die beiden Böcke, ein Los »Für den HERRN« und ein Los »Für die Verwendung als Sündenbock«.

9 Und Aaron soll den Bock herzubringen, auf den das Los »Für den HERRN« fiel, und ihn als Sündopfer opfern.

10 Aber den Bock, auf den das Los »Für die Verwendung als Sündenbock« fiel, soll er lebendig vor den HERRN stellen, um über ihm die Sühnung zu erwirken und ihn als Sündenbock in die Wüste fortzuschicken.

11 Und Aaron bringe den Jungstier des Sündopfers herzu, das für ihn selbst bestimmt ist, und erwirke Sühnung für sich und sein Haus; und er schächte den Jungstier des Sündopfers, das für ihn selbst bestimmt ist.

12 Danach nehme er die Pfanne voll Feuerkohlen von dem Altar, der vor dem HERRN steht, und seine beiden Hände voll wohlriechenden zerstoßenen Räucherwerks und bringe es hinein hinter den Vorhang;

13 und er lege das Räucherwerk auf das Feuer vor dem HERRN, damit die Wolke des Räucherwerks den Sühnedeckel verhüllt, der auf dem Zeugnis ist, und er nicht stirbt.

14 Er soll auch von dem Blut des Jungstieres nehmen und es mit seinem Finger gegen den Sühnedeckel sprengen, nach Osten zu. Siebenmal soll er so vor dem Sühnedeckel mit seinem Finger von dem Blut sprengen.

15 Danach soll er den Bock des Sündopfers, das für das Volk bestimmt ist, schächten und sein Blut hineinbringen hinter den Vorhang, und er soll mit dessen Blut tun, wie er mit dem Blut des Jungstiers getan hat, und er soll es auf den Sühnedeckel und vor den Sühnedeckel sprengen.

16 So soll er Sühnung erwirken für das Heiligtum wegen der Unreinheiten der Kinder Israels und wegen ihrer Übertretungen und aller ihrer Sünden, und er soll dasselbe tun mit der Stiftshütte, die sich mitten unter ihren Unreinheiten befindet.

17 Und kein Mensch soll in der Stiftshütte sein, wenn er hineingeht, um die Sühnung zu erwirken im Heiligtum, bis er wieder hinausgeht. Und so soll er Sühnung erwirken für sich und sein Haus und die ganze Gemeinde Israels.

18 Und er soll hinausgehen zu dem Altar, der vor dem HERRN steht, und für ihn Sühnung erwirken. Und er soll von dem Blut des Jungstieres und von dem Blut des Bockes nehmen und auf die Hörner des Altars tun, ringsum,

19 und er soll mit seinem Finger von dem Blut siebenmal darauf sprengen und ihn reinigen und heiligen von der Unreinheit der Kinder Israels.

20 Und wenn er die Sühnung vollendet hat für das Heiligtum und die Stiftshütte und den Altar, so soll er den lebendigen Bock herzubringen.

21 Und Aaron soll seine beiden Hände auf den Kopf des lebendigen Bockes stützen und über ihm alle Schuld der Kinder Israels und alle ihre Übertretungen in allen ihren Sünden bekennen, und er soll sie dem Bock auf den Kopf legen und ihn durch einen Mann, der bereitsteht, in die Wüste fortschicken.

22 Und der Bock soll alle ihre Schuld, die auf ihm liegt, in ein abgeschiedenes Land tragen; und er schicke den Bock in die Wüste.

23 Und Aaron soll in die Stiftshütte gehen und die leinenen Kleider ausziehen, die er anzog, als er in das Heiligtum ging, und soll sie dort lassen;

24 und er soll sein Fleisch im Wasser baden an heiliger Stätte und seine eigenen Kleider anziehen und hinausgehen und sein Brandopfer und das Brandopfer des Volkes opfern und Sühnung erwirken für sich und das Volk.

25 Und das Fett des Sündopfers soll er auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen.

26 Der aber, welcher den Bock als Sündenbock fortgesandt hat, soll seine Kleider waschen und seinen Leib im Wasser baden, und danach kann er in das Lager kommen.

27 Den Jungstier des Sündopfers aber und den Bock des Sündopfers, deren Blut zur Sühnung in das Heiligtum gebracht worden ist, soll man hinaus vor das Lager schaffen und mit Feuer verbrennen, ihre Haut und ihr Fleisch und ihren Unrat.

28 Und der sie verbrannt hat, wasche seine Kleider und bade seinen Leib im Wasser, und danach kann er in das Lager kommen.

29 Und das soll eine ewig gültige Ordnung für euch sein: Am zehnten Tag des siebten Monats sollt ihr eure Seelen demütigen und kein Werk tun, weder der Einheimische noch der Fremdling, der in eurer Mitte wohnt.

30 Denn an diesem Tag wird für euch Sühnung erwirkt, um euch zu reinigen; von allen euren Sünden sollt ihr gereinigt werden vor dem HERRN.

31 Darum soll es euch ein Sabbat der Ruhe sein, und ihr sollt eure Seelen demütigen; das soll eine ewige Ordnung sein.

32 Und die Sühnung soll ein Priester vollziehen, den man gesalbt und dessen Hand man gefüllt hat, damit er anstelle seines Vaters als Priester dient; und er soll die leinenen Kleider anziehen, die heiligen Kleider,

33 und er soll Sühnung erwirken für das Allerheiligste und die Stiftshütte, und für den Altar soll er Sühnung tun; auch für die Priester und für die ganze Volksgemeinde soll er Sühnung erwirken.

34 Das soll euch eine ewige Ordnung sein, dass ihr für die Kinder Israels einmal im Jahr Sühnung erwirkt wegen aller ihrer Sünden! Und man machte es so, wie der HERR es Mose geboten hatte.

BaMidbar 19:7-11

7 Und der Priester soll seine Kleider waschen und seinen Leib im Wasser baden und danach ins Lager gehen; und der Priester soll unrein sein bis zum Abend.

8 Ebenso soll der, welcher sie verbrannt hat, seine Kleider mit Wasser waschen und seinen Leib mit Wasser baden; und er soll unrein sein bis zum Abend.

9 Und ein reiner Mann soll die Asche der jungen Kuh sammeln und außerhalb des Lagers an einen reinen Ort schütten, damit sie dort für die Gemeinde der Kinder Israels aufbewahrt wird für das Reinigungswasser; denn es dient zur Entsündigung.

10 Und der, welcher die Asche der jungen Kuh gesammelt hat, soll seine Kleider waschen und unrein sein bis zum Abend. Und dies soll eine ewige Ordnung sein für die Kinder Israels und für die Fremdlinge, die unter ihnen wohnen.

11 Wer einen Toten anrührt, irgendeinen Leichnam eines Menschen, der bleibt sieben Tage lang unrein.

Jeschajahu 57:14 - 58:14

14 Und er wird sagen: Macht Bahn, macht Bahn! Ebnet den Weg! Räumt jeden Anstoß aus dem Weg meines Volkes!

15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt und dessen Name »Der Heilige« ist: In der Höhe und im Heiligtum wohne ich und bei dem, der zerschlagenen und gedemütigten Geistes ist, damit ich den Geist der Gedemütigten belebe und das Herz der Zerschlagenen erquicke.

16 Denn ich will nicht ewig rechten und nicht ohne Ende zornig sein; denn ihr Geist würde vor mir verschmachten und die Seelen, die ich gemacht habe.

17 Über [Israels] sündhafte Habgier wurde ich zornig, und ich schlug es, verbarg mich und zürnte; da wandte es sich noch weiter ab auf seinen selbst erwählten Wegen.

18 Seine Wege habe ich gesehen; dennoch will ich es heilen und es leiten und ihm und seinen Trauernden mit Tröstungen vergelten,

19 indem ich Frucht der Lippen schaffe: Friede, Friede den Fernen und den Nahen, spricht der HERR; ja, ich will es heilen!

20 Aber die Gottlosen sind wie das aufgewühlte Meer, das nicht ruhig sein kann, dessen Wasser Schlamm und Kot aufwühlen.

21 Keinen Frieden, spricht mein Gott, gibt es für die Gottlosen!

1 Rufe aus voller Kehle, schone nicht! Erhebe deine Stimme wie ein Schopharhorn und verkündige meinem Volk seine Übertretungen und dem Haus Jakob seine Sünde!

2 Sie suchen mich Tag für Tag und begehren, meine Wege zu kennen, wie ein Volk, das Gerechtigkeit geübt und das Recht seines Gottes nicht verlassen hat; sie verlangen von mir gerechte Urteile, begehren die Nähe Gottes:

3 »Warum fasten wir, und du siehst es nicht, warum kasteien wir unsere Seelen, und du beachtest es nicht?« — Seht, an eurem Fastentag geht ihr euren Geschäften nach und treibt alle eure Arbeiter an!

4 Siehe, ihr fastet, um zu zanken und zu streiten und dreinzuschlagen mit gottloser Faust; ihr fastet gegenwärtig nicht so, dass euer Schreien in der Höhe Erhörung finden könnte.

5 Meint ihr, dass mir ein solches Fasten gefällt, wenn der Mensch sich selbst einen Tag lang quält und seinen Kopf hängen lässt wie ein Schilfhalm und sich in Sacktuch und Asche bettet? Willst du das ein Fasten nennen und einen dem HERRN wohlgefälligen Tag?

6 Ist nicht das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: dass ihr ungerechte Fesseln losmacht, dass ihr die Knoten des Joches löst, dass ihr die Unterdrückten freilasst und jegliches Joch zerbrecht?

7 Besteht es nicht darin, dass du dem Hungrigen dein Brot brichst und arme Verfolgte in dein Haus führst, dass, wenn du einen Entblößten siehst, du ihn bekleidest und dich deinem eigenen Fleisch nicht entziehst?

8 Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird rasche Fortschritte machen; deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des HERRN wird deine Nachhut sein!

9 Dann wirst du rufen, und der HERR wird antworten; du wirst schreien, und er wird sagen: Hier bin ich! Wenn du das Joch aus deiner Mitte hinwegtust, das [höhnische] Fingerzeigen und das unheilvolle Reden;

10 wenn du dem Hungrigen dein Herz darreichst und die verschmachtende Seele sättigst — dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag!

11 Der HERR wird dich ohne Unterlass leiten und deine Seele in der Dürre sättigen und deine Gebeine stärken; du wirst sein wie ein wohlbewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegen.

12 Und die aus dir [hervorgehen,] werden die Trümmer der Vorzeit wieder aufbauen, du wirst die Grundmauern früherer Geschlechter wieder aufrichten; und man wird dich nennen »Der die Breschen vermauert und die Straßen wiederherstellt, damit man [dort] wohnen kann«.

13 Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt; wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den heiligen [Tag] des HERRN ehrenwert; wenn du ihn ehrst, sodass du nicht deine Gänge erledigst und nicht dein Geschäft treibst, noch nichtige Worte redest;

14 dann wirst du an dem HERRN deine Lust haben; und ich will dich über die Höhen des Landes führen und dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob! Ja, der Mund des HERRN hat es verheißen.

Römer 3:21-26

21 nun aber ist der Weg offenbar geworden, wie G-tt in seinen Augen außerhalb der Tora Menschen gerecht macht – wenn auch die Tora und die Propheten ebenfalls dafür Zeugen -,

22 und das ist eine Gerechtigkeit, die von G-tt kommt, durch die Treue des Messias Jeschua, zu allen, die fest vertrauen. Denn es macht keinen Unterschied, ob einer Jude oder ein Heide ist,

23 weil alle gesündigt haben und das Lob G-ttes nicht verdienen können.

24 Durch G-ttes Gnade, ohne es zu verdienen, erhalten alle den Status, vor Ihm für gerecht erachtet zu werden, durch die Tat, die uns aus unserer Knechtschaft der Sünde befreit hat, die vollbracht wurde durch den Messias Jeschua.

25 G-tt hat die Jeschua hingestellt als Kapparah für die Sünde durch Seine Treue in Hinsicht auf Seinen blutigen Opfertod. Diese hat G-ttes Gerechtigkeit gerechtfertigt; denn in Seiner Vergebung hatte er die Sünden, die die Menschen in der Vergangenheit begangen hatten, [ohne Strafe und Vergebung] übergangen;

26 und E rechtfertigt Seine Gerechtigkeit in der gegenwärtigen Zeit, indem er zeigt, dass Er selbst gerecht ist und zugleich derjenige, der Menschen aufgrund von Jeschuas Treue gerecht macht.

2.Korinther 5:10-21

10 den wir alle müssen vor dem Gerichtshof des Messias erscheinen, wo jeder die guten oder schlechten Folgen dessen, was er tat, solange er im Leib war, empfangen wird.
11 So geschieht es also in der Frucht des Herrn, dass wir versuchen, Menschen zu überzeugen. Darüber hinaus kennt G-tt uns so, wie wir wirklich sind; und ich hoffe, dass auch ihr uns in eurem Gewissen kennt, wie wir wirklich sind.
12 Wir empfehlen uns euch nicht abermals, sondern geben euch einen Grund, stolz auf uns zu sein, damit ihr fähig sein werdet, denen zu entgegnen, die mehr mit der äußeren Erscheinung eines Menschen prahlen als mit seinen inneren Eigenschaften.
13 Wenn wir von Sinnen sind, dann um G-ttes willen; und wenn wir bei Sinnen sind, dann um euretwillen .
14 Die Liebe des Messias hat Macht über uns und, weil wir überzeugt sind, dass ein Mensch für die ganze Menschheit starb, (was voraussetzt dass die ganze Menschheit bereits tot war),
15 und dass er für alle starb, damit die, die leben, nicht länger sich selbst leben, sondern dem, der für sie starb und auferweckt wurde.
16 So betrachten wir von nun an also niemanden mehr von einem weltlichen Standpunkt aus. Selbst wenn wir den Messias einst von einem weltlichen Standpunkt aus sahen, so doch jetzt nicht mehr.
17 Deshalb ist, wer mit der Messias vereint ist, eine neue Schöpfung – das alte ist vergangen; siehe, was gekommen ist, ist frisch und neu!
18 Und es ist alles von Gott, der uns durch den Messias mit sich selbst versöhnt hat und uns den Dienst dieser Versöhnung gegeben hat,
19 die bedeutet, dass G-tt im Messias die Menschheit mit Sich selbst versöhnt hat, dass Er ihnen ihre Sünden nicht angerechnet hat und dass Er uns die Botschaft der Versöhnung anvertraut hat.
20 Deshalb sind wir Botschafter des Messias, ja, G-tt lässt Seinen Ruf durch uns ergehen. Wir rufen um des Messias Willen: “Seid versöhnt mit G-tt!
21 G-tt hat diesen sündlosen Menschen unseretwegen zu einem Sündopfer gemacht, damit wir in der Vereinigung mit Ihm die volle Teilhabe an der Gerechtigkeit G-ttes haben mögen.”

Gedenken an die kürzlich Verschiedenen

Der Text kann aus einem beliebigen Siddur entnommen werden

Geschichte von Jom Kippur im Bejt Mikdasch

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Birkat Kohanim

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Wajikra 18:1-30

1 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

2 Rede zu den Kindern Israels und sprich zu ihnen: Ich, der HERR, bin euer Gott!

3 Ihr sollt nicht so handeln, wie man es im Land Ägypten tut, wo ihr gewohnt habt, und sollt auch nicht so handeln, wie man es im Land Kanaan tut, wohin ich euch führen will, und ihr sollt nicht nach ihren Satzungen wandeln.

4 Nach meinen Rechtsbestimmungen sollt ihr handeln und meine Satzungen halten, dass ihr in ihnen wandelt; denn ich, der HERR, bin euer Gott.

5 Darum sollt ihr meine Satzungen und meine Rechtsbestimmungen halten, denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben. Ich bin der HERR!

6 Niemand soll sich irgendeiner seiner Blutsverwandten nahen, um ihre Scham zu entblößen; ich bin der HERR!

7 Du sollst die Scham deines Vaters und die Scham deiner Mutter nicht entblößen. Es ist deine Mutter; du sollst ihre Scham nicht entblößen!

8 Du sollst die Scham der Frau deines Vaters nicht entblößen, denn es ist die Scham deines Vaters.

9 Die Scham deiner Schwester, welche die Tochter deines Vaters oder deiner Mutter ist, daheim oder draußen geboren — ihre Scham sollst du nicht entblößen.

10 Die Scham der Tochter deines Sohnes oder der Tochter deiner Tochter, ihre Scham sollst du nicht entblößen, denn es ist deine Scham.

11 Die Scham der Tochter der Frau deines Vaters, die von deinem Vater gezeugt und deine Schwester ist, ihre Scham sollst du nicht entblößen.

12 Du sollst die Scham der Schwester deines Vaters nicht entblößen, denn sie ist die nächste Blutsverwandte deines Vaters.

13 Du sollst die Scham der Schwester deiner Mutter nicht entblößen, denn sie ist die nächste Blutsverwandte deiner Mutter.

14 Du sollst die Scham des Bruders deines Vaters nicht entblößen, du sollst nicht zu seiner Frau eingehen, denn sie ist deine Tante.

15 Du sollst die Scham deiner Schwiegertochter nicht entblößen, denn sie ist die Frau deines Sohnes; du sollst ihre Scham nicht entblößen.

16 Du sollst die Scham der Frau deines Bruders nicht entblößen, denn es ist die Scham deines Bruders.

17 Du sollst nicht zugleich die Scham einer Frau und ihrer Tochter entblößen, noch die Tochter ihres Sohnes oder die Tochter ihrer Tochter nehmen, um ihre Scham zu entblößen, denn sie sind Blutsverwandte; es wäre eine Schandtat.

18 Du sollst auch nicht eine Frau zu ihrer Schwester hinzunehmen, sodass du Eifersucht erregst, wenn du ihre Scham entblößt, während jene noch lebt.

19 Du sollst dich nicht einer Frau nahen während ihrer [monatlichen] Unreinheit, um ihre Scham zu entblößen.

20 Auch sollst du bei der Frau deines Nächsten nicht liegen, um ihr beizuwohnen, sodass du dich mit ihr verunreinigst.

21 Du sollst auch von deinen Kindern keines hergeben, um es dem Moloch durch [das Feuer] gehen zu lassen, und du sollst den Namen deines Gottes nicht entweihen; ich bin der HERR!

22 Du sollst bei keinem Mann liegen, wie man bei einer Frau liegt, denn das ist ein Gräuel.

23 Auch sollst du bei keinem Vieh liegen, dass du dich mit ihm verunreinigst. Und keine Frau soll sich vor ein Vieh stellen, um sich mit ihm einzulassen; es ist eine schändliche Befleckung!

24 Ihr sollt euch durch all diese Dinge nicht verunreinigen. Denn durch das alles haben sich die Heiden verunreinigt, die ich vor euch her austreibe,

25 und dadurch ist das Land verunreinigt worden, und ich suchte ihre Schuld an ihm heim, sodass das Land seine Einwohner ausspeit.

26 Ihr aber sollt meine Satzungen und Rechtsbestimmungen halten und keinen dieser Gräuel verüben, weder der Einheimische noch der Fremdling, der in eurer Mitte wohnt —

27 denn alle diese Gräuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, sodass das Land verunreinigt worden ist —,

28 damit euch nun das Land nicht ausspeie, wenn ihr es verunreinigt, wie es die Heiden ausgespien hat, die vor euch gewesen sind.

29 Denn jeder, der einen dieser Gräuel tut — die Seelen, die dergleichen verüben, sollen ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes.

30 So haltet denn meine Verordnungen, dass ihr keinen von den gräulichen Gebräuchen übt, die man vor euch geübt hat, und euch nicht durch sie verunreinigt. Ich, der HERR, bin euer Gott!

Jona 1:1 - 4:11

Es wird das ganze Buch Jona gelesen.

Micha 7:18-20

18 Wer ist ein Gott wie du, der die Sünde vergibt und dem Überrest seines Erbteils die Übertretung erlässt, der seinen Zorn nicht allezeit festhält, sondern Lust an der Gnade hat?

19 Er wird sich wieder über uns erbarmen, unsere Missetaten bezwingen. Ja, du wirst alle ihre Sünden in die Tiefe des Meeres werfen!

20 Du wirst Jakob Treue erweisen und an Abraham Gnade üben, wie du unseren Vätern von den Tagen der Vorzeit her geschworen hast.

Hebräer

Jede Gemeinschaft liest Wahlweise Auszüge aus dem Buch der Hebräer

Lauter Schall des Schofar

Der Text kann aus einem beliebigen Siddur entnommen werden

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