Rosch haSchana

Dieses Fest ist schon vorbei!

Das Jahr 5780 ist da! Das feiern wir!

Und Du bist herzlich eingeladen!

Infos zum Fest

Wie Du mitmachen kannst

Wann: 5.Oktober 2019 um 16:00 Uhr

Wo: Grafenberger Allee 55-57, 40237 Düsseldorf

Anmeldung: keine Anmeldung notwendig

Eintritt frei!

Rosch HaSchana ist das zivile jüdische Neujahr und zugleich auch der Beginn der zehn Tage innerer Besinnung (Jamin Noraim), an denen man nach jüdischer Tradition Bilanz über das vergangene Jahr zieht – um einen Neubeginn zu machen. Diese Periode endet mit Jom Kippur, dem Versöhnungstag, der höchste aller Feiertage. Man prüft sein Inneres und versucht, Dinge mit G-tt und Mensch in Ordnung zu bringen. Traditionell begrüßt man sich mit „Le’schana towa tikatew we’tichatem“, was bedeutet: “Mögest du eingetragen sein (im Buch des Lebens) für ein glückliches Jahr!” Wer möchte das nicht?

Was hat es mit diesem Buch des Lebens auf sich? Sei dabei uns finde es heraus!

Informationen zu Rosch haSchana

Du hast eine Frage zu Rosch haSchana? Dann schreib uns hier!

יוֹם תְּרוּעָה

Jom Tru'a (= Tag des lauten Schalls)

Begin der Jamim Noraim und das zivile jüdische Neujahr

Alle Bibelstellen zum Fest des Hörnerschalls

23 Und der Herr redete zu Mose und sprach:

24 Rede zu den Kindern Israels und sprich: Im siebten Monat, am ersten des Monats, soll ein Ruhetag für euch sein, ein Gedenken unter Hörnerschall, eine heilige Versammlung.

25 Ihr sollt keine Werktagsarbeit verrichten, sondern dem Herrn ein Feueropfer darbringen.

1 Und am ersten Tag des siebten Monats sollt ihr eine heilige Versammlung halten; da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten, denn es ist euer Tag des Hörnerschalls.

1 Dem Vorsänger. Auf der Gittit. Von Asaph.

2 Singt fröhlich Gott, der unsere Stärke ist, jauchzt dem Gott Jakobs!

3 Stimmt ein Lied an und nehmt das Tamburin zur Hand, die liebliche Laute samt der Harfe!

4 Stoßt am Neumond in das Horn, am Vollmond, zum Tag unseres Festes!

5 Denn das ist eine Satzung für Israel, es ist eine Verordnung des Gottes Jakobs.

Zwei Begriffe - ein Fest?

Zwischen Rosch haSchana und Jom Tru'a

Diese Fest wurde ursprünglich in der Tora als Jom Tru’a von HaSchem eingesetzt, mit der Anordnung, zu opfern und nicht zu arbeiten. Das ist auch schon alles, was zu diesem Chag gesagt wird. Die Besonderheit von Jom Tru’a ist erstens, das es zu Neumond gefeiert wird und zweites, dass es nicht wie alle anderen Feste des Herrn einen geschichtlichen Ursprung bzw. expliziten Grund zum Feiern hat.

Nach der Zerstörung des zweiten Bejt Mikdasch (Tempel) im Jahr 70 nach Jeschua wurde Jom Tru’a in der Mischna zu Rosch haSchana umgetauft, da der Zeitpunkt des Festes laut Schemot 23:16 das Ende des Jahres darstellt.

Eckdaten zu "Rosch HaSchana" bzw. "Jom Tru'a"

Bezeichnungen: Rosch haSchana, Jom Tru’a, Jom haZikaron (Tag der Erinnerung), Jom haDin (Tag des Gerichts)
Datum: 1.Tischrej
Historisches Ereignis an diesem Datum: Erschaffung der Welt – 6.Tag
Dauer: 2 Tage
Feiern/Zeremonien: intensive körperliche Vorbereitung auf das Fest, Erew Rosch haSchanaMorgengebet mit Schofarblasen, Taschlich, Entbinden von Gelübden, Rosch haSchana Seder
Messianisches Ereignis am Jom Tru’a: der letzte Hörnerschall (1.Kor. 15:50-58, 1.Thess. 4:16-18)
Jeschua und Jom Tru’a: das erfährst Du bei unserem Rosch HaSchana G-ttesdienst
Beschreibung dieses Festes: das zivile Neujahr

Traditionen und Gewohnheiten an diesem Fest

Obwohl es an Rosch haSchana darum geht, sein Inneres zu beleuchten und zu reinigen, ist dieses Fest dennoch kein Trauertag, sondern ein Fest, an dem man sich an G-ttes Erbarmen erfreut. Außer dem Hallel, welches hier am zivilen Neujahr ausgelassen wird, ist es in seinen feierlichen Merkmalen allen anderen Chagim gleich. Dazu gehören: richtige Kleidung, rituelle Waschung, Haareschneiden, innere Vorbereitung und das für das jeweilige Fest spezifische Seder.

Der Schall des Schofar

Ursprünglich sollten zu Jom Tru’a silberne Trompeten geblasen werden (חצוצרות כסף) – unter anderem auch bei diesen Gelegenheiten:

  • Aufbruch und Abmarsch des Lagers der Israeliten in der Wüste
  • während der Tieropfer
  • in der Schlacht

Der Schofar (שׁוֹפָר) sollte zu Jom Kippur und während dem Erlassjahr (שנת היובל) geblasen werden. In der Mischna ist man zu der Übereinkunft gekommen, dass der Schofar auch am Jom Tru’a geblasen werden soll, weil es an die Akeda (Opferung von Jitzchak) erinnert, also an die göttliche Vorsorge durch einen Widder anstatt Jitzchaks Leben und zusätzlich die Gabe der Tora am Berg Sinaj. Am Jom Tru’a liest man traditionell die Akeda und erinnert sich an das große Geschenk HaSchem’s an das hebräische Volk: die Tora.

Der Schofar wird zu Rosch haSchana 100 mal in diesem Formen geblasen:

  • Teki’a (ein langer Ton)
  • Schwarim (drei gebrochene Töne)
  • Schvarim Tru’a (drei gebrochene Töne gefolgt von neun sehr kurzen Tönen).
  • Tru’a (neun kurze Töne)
  • Teki’a Gdola (ein sehr langer Ton)

Jom Tru'a in der Brit Chadascha

Die Idee der Schalls aus silbernen Trompeten kommt auch in der Brit Chadascha vor. In Jeschajahu 27:13 ist die Rede von einem Schofar, der geblasen wird und dann Menschen aus verschiedenen Ländern nach Israel strömen werden, um HaSchem am Berg Zion anzubeten.

Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird das große Schopharhorn geblasen werden; da werden heimkommen die Verlorenen aus dem Land Assyrien und die Vertriebenen aus dem Land Ägypten; und sie werden den HERRN anbeten auf dem heiligen Berg in Jerusalem.

Jeschajahu 27:13

Es wird nur einen Augenblick dauern, einen Lidschlag lang, bei dem letzten Schofar. Denn der Schofar wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden zum ewigen Leben, und auch wir werden verwandelt werden.

1.Korinther 15:52

Es wird am Ende der Zeiten ein großes und finales Jom Tru’a geben. Das endgültige Gericht, wo ersichtlich wird, wer vor HaSchem gerecht empfunden wird, und wer nicht.

Vollkommen gerecht werden kann der Mensch allein durch Jeschua.

Das "Buch" - was hat es damit auf sich?

Rosch haSchana ist auch ein Jom HaDin, („Tag des Gerichts“). Am Neujahrsfest werden laut Talmud (Traktat Rosch Haschana 16b) drei Bücher geöffnet. Ins erste werden die vollkommenen „Gerechten“ eingetragen, das Siegel des Lebens sofort erhalten. Ins zweite Buch werden die „Bösen“ eingetragen, die das Siegel des Todes erhalten. Und das dritte Buch ist für die sogenannten „Mittelmäßigen“ bestimmt, die sowohl Sünden wie auch positive Verdienste vorweisen können. Das endgültige Urteil bleibt in der Zeit vom Neujahrstag bis zum Versöhnungstag aus. Durch Einkehr und Umkehr ist es möglich, das Siegel des Lebens dann zu erhalten.

So die Tradition. Durch den Maschiach wissen wir mittlerweile ein bisschen mehr über dieses Buch. Möchtest Du das erfahren? Dann komm zu unserem Fest und finde es heraus!

Rosch haSchana - Tag 1

BeReschit 21:1-34

1 Und der HERR suchte Sarah heim, wie er verheißen hatte, und der HERR handelte an Sarah, wie er geredet hatte.

2 Und Sarah wurde schwanger und gebar dem Abraham einen Sohn in seinem Alter, zur bestimmten Zeit, wie ihm Gott verheißen hatte.

3 Und Abraham gab seinem Sohn, der ihm geboren wurde, den ihm Sarah gebar, den Namen Isaak.

4 Und Abraham beschnitt Isaak, seinen Sohn, als er acht Tage alt war, wie es ihm Gott geboten hatte.

5 Und Abraham war 100 Jahre alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde.

6 Und Sarah sprach: Gott hat mir ein Lachen bereitet; wer es hören wird, der wird mir zulachen!

7 Und sie sprach: Wer hätte das dem Abraham verkündet, dass Sarah Kinder stillt, dass ich ihm einen Sohn geboren habe in seinem Alter?

8 Und das Kind wuchs heran und wurde entwöhnt. Und Abraham machte ein großes Mahl an dem Tag, als Isaak entwöhnt wurde.

9 Und Sarah sah, dass der Sohn der Hagar, der ägyptischen Magd, den sie dem Abraham geboren hatte, Mutwillen trieb.

10 Da sprach sie zu Abraham: Treibe diese Magd hinaus mit ihrem Sohn; denn der Sohn dieser Magd soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak!

11 Dieses Wort missfiel Abraham sehr um seines Sohnes willen.

12 Aber Gott sprach zu Abraham: Es soll dir nicht leidtun wegen des Knaben und wegen deiner Magd! Höre in allem, was Sarah dir sagt, auf ihre Stimme! Denn in Isaak soll dir ein Same berufen werden.

13 Doch ich will auch den Sohn der Magd zu einem Volk machen, weil er dein Same ist.

14 Da stand Abraham am Morgen früh auf und nahm Brot und einen Schlauch voll Wasser, gab es Hagar und legte es auf ihre Schulter; er gab ihr auch den Knaben und schickte sie fort. Und sie ging und irrte umher in der Wüste von Beerscheba.

15 Als nun das Wasser im Schlauch ausgegangen war, warf sie den Knaben unter einen Strauch,

16 und sie ging hin und setzte sich gegenüber, einen Bogenschuss weit entfernt; denn sie sprach: Ich kann das Sterben des Knaben nicht mit ansehen! Und sie saß ihm gegenüber, erhob ihre Stimme und weinte.

17 Da erhörte Gott die Stimme des Knaben, und der Engel Gottes rief der Hagar vom Himmel her zu und sprach zu ihr: Was ist mit dir, Hagar? Fürchte dich nicht; denn Gott hat die Stimme des Knaben erhört, da, wo er liegt.

18 Steh auf, nimm den Knaben und halte ihn fest an deiner Hand, denn ich will ihn zu einem großen Volk machen!

19 Und Gott öffnete ihr die Augen, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken.

20 Und Gott war mit dem Knaben; der wuchs heran und wohnte in der Wüste und wurde ein Bogenschütze.

21 Und er wohnte in der Wüste Paran, und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus dem Land Ägypten.

22 Und es geschah zur selben Zeit, da redete Abimelech in Begleitung seines Heerführers Pichol mit Abraham und sprach: Gott ist mit dir in allem, was du tust.

23 So schwöre mir nun hier bei Gott, dass du weder an mir noch an meinen Kindern, noch an meinen Kindeskindern treulos handeln wirst. Dieselbe Freundschaft, die ich dir bewiesen habe, sollst du auch an mir beweisen und an dem Land, in dem du ein Fremdling bist!

24 Da sprach Abraham: Ich will schwören!

25 Und Abraham stellte Abimelech zur Rede wegen des Wasserbrunnens, den die Knechte Abimelechs mit Gewalt genommen hatten.

26 Da antwortete Abimelech: Ich weiß nichts davon; wer hat das getan? Du hast mir gar nichts erzählt, und ich habe auch nichts davon gehört bis zu diesem Tag!

27 Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech, und sie machten beide einen Bund miteinander.

28 Und Abraham stellte sieben Lämmer beiseite.

29 Da sprach Abimelech zu Abraham: Was sollen die sieben Lämmer hier, die du beiseitegestellt hast?

30 Er antwortete: Du sollst sieben Lämmer von meiner Hand nehmen, damit sie ein Zeugnis für mich seien, dass ich diesen Brunnen gegraben habe!

31 Daher wird der Ort Beerscheba genannt, weil sie beide dort einander schworen.

32 Als sie aber den Bund in Beerscheba geschlossen hatten, machten sich Abimelech und Pichol, sein Heerführer, auf und zogen wieder in das Land der Philister.

33 [Abraham] aber pflanzte eine Tamariske in Beerscheba und rief dort den Namen des HERRN, des ewigen Gottes, an.

34 Und Abraham hielt sich lange Zeit als Fremdling im Land der Philister auf.

BaMidbar 29:1-6

1 Und am ersten Tag des siebten Monats sollt ihr eine heilige Versammlung halten; da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten, denn es ist euer Tag des Hörnerschalls.

2 Und ihr sollt dem HERRN Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch: einen jungen Stier, einen Widder, sieben einjährige makellose Lämmer;

3 dazu ihr Speisopfer von Feinmehl, mit Öl gemengt, drei Zehntel zum Stier, zwei Zehntel zum Widder,

4 und ein Zehntel zu jedem Lamm von den sieben Lämmern;

5 auch einen Ziegenbock als Sündopfer, um Sühnung für euch zu erwirken,

6 außer dem Brandopfer des Neumonds und seinem Speisopfer, und außer dem beständigen Brandopfer mit seinem Speisopfer und mit ihren Trankopfern, nach ihrer Vorschrift, zum lieblichen Geruch, ein Feueropfer für den HERRN.

Schmuel Alef 1:1 - 2:10

1 Und es war ein Mann aus Ramataim-Zophim, vom Bergland Ephraim, der hieß Elkana, ein Sohn Jerochams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Tohus, des Sohnes Zuphs, eines Ephratiters.

2 Er hatte aber zwei Frauen, die eine hieß Hanna, die andere Peninna. Peninna aber hatte Kinder, und Hanna hatte keine Kinder.

3 Dieser Mann nun ging Jahr für Jahr hinauf aus seiner Stadt, um den HERRN der Heerscharen anzubeten und ihm zu opfern in Silo. Dort aber waren Hophni und Pinehas, die beiden Söhne Elis, Priester des HERRN.

4 An dem Tag nun, als Elkana opferte, gab er seiner Frau Peninna und allen ihren Söhnen und Töchtern Anteile [vom Opfermahl].

5 Hanna aber gab er einen doppelten Anteil, denn er hatte Hanna lieb; aber der HERR hatte ihren Mutterleib verschlossen.

6 Und ihre Widersacherin reizte sie sehr mit kränkenden Reden, um sie darüber zu erzürnen, dass der HERR ihren Mutterleib verschlossen hatte.

7 Und so ging es Jahr für Jahr; sooft sie zum Haus des HERRN hinaufzog, kränkte jene sie so, dass sie weinte und nichts aß.

8 Elkana aber, ihr Mann, sprach [dann] zu ihr: Hanna, warum weinst du? Und warum isst du nicht? Warum ist dein Herz so traurig? Bin ich dir nicht mehr wert als zehn Söhne?

9 Und [eines Tages] stand Hanna auf, nachdem sie in Silo gegessen und getrunken hatte. Eli, der Priester, saß eben auf seinem Stuhl beim Türpfosten des Tempels des HERRN.

10 Sie aber, betrübt, wie sie war, betete zum HERRN und weinte sehr.

11 Und sie legte ein Gelübde ab und sprach: HERR der Heerscharen, wenn du das Elend deiner Magd ansehen und an mich gedenken und deine Magd nicht vergessen wirst und deiner Magd einen Sohn geben wirst, so will ich ihn dem HERRN geben, so lange er lebt, und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen!

12 Während sie nun lange vor dem HERRN betete, beobachtete Eli ihren Mund.

13 Hanna aber redete in ihrem Herzen; nur ihre Lippen bewegten sich, doch so, dass man ihre Stimme nicht hörte. Da meinte Eli, sie wäre betrunken.

14 Und Eli sprach zu ihr: Wie lange willst du betrunken sein? Gib deinen Wein von dir!

15 Hanna aber antwortete und sprach: Nein, mein Herr, ich bin eine Frau von beschwertem Gemüt; Wein und starkes Getränk habe ich nicht getrunken, sondern ich habe mein Herz vor dem HERRN ausgeschüttet!

16 Halte doch deine Magd nicht für eine Tochter Belials, denn aus großem Kummer und Betrübnis habe ich so lange geredet!

17 Da antwortete ihr Eli und sprach: Geh hin in Frieden! Der Gott Israels gewähre dir deine Bitte, die du an ihn gerichtet hast!

18 Sie sprach: Lass deine Magd Gnade finden vor deinen Augen! So ging die Frau ihren Weg und aß, und ihr Angesicht war nicht mehr so wie vorher und sah nicht mehr traurig aus.

19 Und am anderen Morgen machten sie sich früh auf und beteten an vor dem HERRN; und sie kehrten wieder um und kamen heim nach Rama. Und Elkana erkannte seine Frau Hanna, und der HERR gedachte an sie.

20 Und es geschah, dass Hanna schwanger wurde; und als die Tage um waren, gebar sie einen Sohn; und sie gab ihm den Namen Samuel, denn [— sagte sie —] ich habe ihn von dem HERRN erbeten.

21 Und der Mann Elkana zog mit seinem ganzen Haus hinauf, um dem HERRN das jährliche Opfer darzubringen und das, was er gelobt hatte;

22 aber Hanna ging nicht mit, sondern sprach zu ihrem Mann: Wenn der Knabe entwöhnt ist, dann will ich ihn bringen, damit er vor dem HERRN erscheine und dort bleibe für immer!

23 Elkana, ihr Mann, sprach zu ihr: Tue, was gut ist in deinen Augen; bleibe, bis du ihn entwöhnt hast; möge der HERR nur sein Wort erfüllen! So blieb die Frau zurück und stillte ihren Sohn, bis sie ihn entwöhnt hatte.

24 Und sobald sie ihn entwöhnt hatte, nahm sie ihn mit sich hinauf samt drei Jungstieren, einem Epha Mehl und einem Schlauch Wein und brachte ihn in das Haus des HERRN nach Silo; aber der Knabe war noch sehr jung.

25 Und sie schlachteten einen Jungstier und brachten den Knaben zu Eli.

26 Und sie sprach: Ach, mein Herr, so wahr deine Seele lebt — mein Herr, ich bin die Frau, die hier bei dir stand, um zu dem HERRN zu beten.

27 Ich habe um diesen Knaben gebeten, und nun hat mir der HERR meine Bitte gewährt, die ich an ihn gerichtet hatte.

28 Darum übergebe ich ihn auch dem HERRN; alle Tage seines Lebens sei er dem HERRN übergeben! — Und er betete dort den HERRN an.

1Und Hanna betete und sprach: Mein Herz freut sich in dem HERRN; mein Horn ist erhöht durch den HERRN. Mein Mund hat sich weit aufgetan über meine Feinde; denn ich freue mich in deinem Heil!

2 Niemand ist heilig wie der HERR, ja, es ist keiner außer dir; und es ist kein Fels wie unser Gott!

3 Redet nicht viel von hohen Dingen; Vermessenes gehe nicht aus eurem Mund! Denn der HERR ist ein Gott, der alles weiß, und von ihm werden die Taten gewogen.

4 Der Bogen der Starken ist zerbrochen, aber die Schwachen haben sich mit Kraft umgürtet.

5 Die Satten haben sich um Brot verkauft, aber die Hungrigen hungern nicht mehr; ja, die Unfruchtbare hat sieben geboren, und die viele Kinder hatte, ist verwelkt!

6 Der HERR tötet und macht lebendig; er führt ins Totenreich und führt herauf!

7 Der HERR macht arm und macht reich; er erniedrigt, aber er erhöht auch.

8 Er erhebt den Geringen aus dem Staub; aus dem Kot erhöht er den Armen, damit er sie sitzen lasse unter den Fürsten und sie den Thron der Herrlichkeit erben lasse. Denn die Grundfesten der Erde gehören dem HERRN, und er hat den Erdkreis auf sie gestellt.

9 Er wird die Füße seiner Getreuen behüten; aber die Gottlosen verstummen in der Finsternis; denn der Mensch vermag nichts aus [eigener] Kraft.

10 Die Widersacher des HERRN werden zerschmettert werden; er wird über sie donnern im Himmel. Der HERR wird die Enden der Erde richten und wird seinem König Macht verleihen und das Horn seines Gesalbten erhöhen!

1.Thessalonicher 4:13-18

13 nun, Brüder, möchten wir, dass ihr die Wahrheit über die kennt, die gestorben sind; anderenfalls könntet ihr traurig werden wie andere Menschen, die nichts haben, worauf sie hoffen.

14 denn da wir glauben, dass Jeschua gestorben und wieder auferstanden ist, glauben wir auch, dass Gott durch Jeschua auf die gleiche Weise diejenigen mit sich nehmen wird, die gestorben sind.

15 wenn wir das sagen, dann begründen wir es mit des Herrn eigenen Worten: Wir, die wir am Leben bleiben, bis der Herr kommt, werden mit Sicherheit nicht denen, die gestorben sind, vorgezogen werden.

16 Der Herr selbst wird aus dem Himmel herabkommen mit einem immer lauter werdenden Ruf, mit einem Ruf von einem der Engelfürsten, und mit G-ttes Schofar; diejenigen, die in der Vereinigung mit dem Messias gestorben sind, werden als erste aufweckt;

17 dann werden die, die noch lebendig sind, mit ihnen in den Wolken entrückt, dem Herrn in der Luft entgegen; und auf diese Weise werden wir allezeit beim Herrn sein.

18 Deshalb ermutigt einander mit diesen Worten.

1.Korinther 15:51-54

51 seht, ich will euch ein Geheimnis sagen – nicht alle von uns werden sterben! Doch wir werden alle verwandelt werden!

52 Es wird nur einen Augenblick dauern, einen Lidschlag lang, bei dem letzten Schofar. Denn der Schofar wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden zum ewigen Leben, und auch wir werden verwandelt werden.

53 Denn dieser Stoff, der verwesen kann, muss in Unvergänglichkeit gekleidet werden; das, was sterblich ist, muss in Unsterblichkeit gekleidet werden.

54 Wenn, was verwest, Unvergänglichkeit anlegt, und was sterblich ist, Unsterblichkeit, dann wird die folgende Passage in der Tenach erfüllt werden:
der Tod ist verschlungen in den Sieg.” [Jeschajahu 25:8]

Rosch haSchana - Tag 2

BeReschit 22:1-22 + 24

1 Und es geschah nach diesen Begebenheiten, da prüfte Gott den Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich.

2 Und er sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und geh hin in das Land Morija und bringe ihn dort zum Brandopfer dar auf einem der Berge, den ich dir nennen werde!

3 Da stand Abraham am Morgen früh auf und sattelte seinen Esel; und er nahm zwei Knechte mit sich und seinen Sohn Isaak; und er spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, den ihm Gott genannt hatte.

4 Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Ort von ferne.

5 Da sprach Abraham zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel, ich aber und der Knabe wollen dorthin gehen und anbeten, und dann wollen wir wieder zu euch kommen.

6 Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm das Feuer und das Messer in seine Hand, und sie gingen beide miteinander.

7 Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Und er antwortete: Hier bin ich, mein Sohn! Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Lamm zum Brandopfer?

8 Und Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird für ein Lamm zum Brandopfer sorgen! Und sie gingen beide miteinander.

9 Und als sie an den Ort kamen, den Gott ihm genannt hatte, baute Abraham dort einen Altar und schichtete das Holz darauf; und er band seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz.

10 Und Abraham streckte seine Hand aus und fasste das Messer, um seinen Sohn zu schlachten.

11 Da rief ihm der Engel des HERRN vom Himmel her zu und sprach: Abraham! Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich!

12 Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm gar nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest, weil du deinen einzigen Sohn nicht verschont hast um meinetwillen!

13 Da erhob Abraham seine Augen und schaute, und siehe, da war hinter ihm ein Widder, der sich mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen hatte. Und Abraham ging hin und nahm den Widder und brachte ihn als Brandopfer dar anstelle seines Sohnes.

14 Und Abraham nannte den Ort: »Der HERR wird dafür sorgen«, sodass man noch heute sagt: Auf dem Berg wird der HERR dafür sorgen!

15 Und der Engel des HERRN rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu,

16 und er sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR: Weil du dies getan und deinen Sohn, deinen einzigen, nicht verschont hast,

17 darum will ich dich reichlich segnen und deinen Samen mächtig mehren, wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen,

18 und in deinem Samen sollen alle Völker der Erde gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorsam warst!

19 Und Abraham kehrte wieder zurück zu seinen Knechten; und sie machten sich auf und zogen miteinander nach Beerscheba; und Abraham wohnte in Beerscheba.

20 Und es geschah nach diesen Begebenheiten, da wurde Abraham berichtet: Siehe, auch Milka hat deinem Bruder Nahor Söhne geboren:

21 Uz, den Erstgeborenen, und Bus, seinen Bruder, und Kemuel, den Vater des Aram,

22 und Kesed und Haso und Pildasch und Jidlaph und Bethuel.

24 Und seine Nebenfrau mit Namen Rehuma gebar auch, nämlich Tebach, Gaham, Tahasch und Maacha.

BaMidbar 29:1-6

1 Und am ersten Tag des siebten Monats sollt ihr eine heilige Versammlung halten; da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten, denn es ist euer Tag des Hörnerschalls.

2 Und ihr sollt dem HERRN Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch: einen jungen Stier, einen Widder, sieben einjährige makellose Lämmer;

3 dazu ihr Speisopfer von Feinmehl, mit Öl gemengt, drei Zehntel zum Stier, zwei Zehntel zum Widder,

4 und ein Zehntel zu jedem Lamm von den sieben Lämmern;

5 auch einen Ziegenbock als Sündopfer, um Sühnung für euch zu erwirken,

6 außer dem Brandopfer des Neumonds und seinem Speisopfer, und außer dem beständigen Brandopfer mit seinem Speisopfer und mit ihren Trankopfern, nach ihrer Vorschrift, zum lieblichen Geruch, ein Feueropfer für den HERRN.

Irmijahu 31:1-9

1 Zu jener Zeit, spricht der HERR, werde ich der Gott aller Geschlechter Israels sein, und sie werden mein Volk sein.

2 So spricht der HERR: Ein Volk, das dem Schwert entflohen ist, hat Gnade gefunden in der Wüste. Ich will gehen, um Israel zur Ruhe zu bringen!

3 Von ferne her ist mir der HERR erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade.

4 Ich will dich wieder aufbauen, ja, du wirst aufgebaut dastehen, du Jungfrau Israel; du sollst dich wieder mit deinen Handpauken schmücken und ausziehen in fröhlichem Reigen.

5 Du wirst auf den Höhen Samarias wieder Weinberge pflanzen; die sie angelegt haben, sollen sie auch genießen.

6 Denn es kommt ein Tag, da die Wächter auf dem Bergland von Ephraim rufen werden: Macht euch auf, lasst uns nach Zion gehen, zu dem HERRN, unserem Gott!

7 Denn so spricht der HERR: Frohlockt mit Freuden über Jakob und jauchzt über das Haupt der Völker! Verkündet, singt und sprecht: Rette, o HERR, dein Volk, den Überrest Israels!

8 Siehe, ich bringe sie herbei aus dem Land des Nordens und sammle sie von den Enden der Erde; unter ihnen sind Blinde und Lahme, Schwangere und Gebärende miteinander; eine große Gemeinde kehrt hierher zurück!

9 Weinend kommen sie, und unter Flehen führe ich sie; ich will sie zu Wasserbächen führen auf einem ebenen Weg, auf dem sie nicht straucheln werden; denn ich bin Israel zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener.

1.Thessalonicher 4:13-18

13 nun, Brüder, möchten wir, dass ihr die Wahrheit über die kennt, die gestorben sind; anderenfalls könntet ihr traurig werden wie andere Menschen, die nichts haben, worauf sie hoffen.

14 denn da wir glauben, dass Jeschua gestorben und wieder auferstanden ist, glauben wir auch, dass Gott durch Jeschua auf die gleiche Weise diejenigen mit sich nehmen wird, die gestorben sind.

15 wenn wir das sagen, dann begründen wir es mit des Herrn eigenen Worten: Wir, die wir am Leben bleiben, bis der Herr kommt, werden mit Sicherheit nicht denen, die gestorben sind, vorgezogen werden.

16 Der Herr selbst wird aus dem Himmel herabkommen mit einem immer lauter werdenden Ruf, mit einem Ruf von einem der Engelfürsten, und mit G-ttes Schofar; diejenigen, die in der Vereinigung mit dem Messias gestorben sind, werden als erste aufweckt;

17 dann werden die, die noch lebendig sind, mit ihnen in den Wolken entrückt, dem Herrn in der Luft entgegen; und auf diese Weise werden wir allezeit beim Herrn sein.

18 Deshalb ermutigt einander mit diesen Worten.

1.Korinther 15:51-54

51 seht, ich will euch ein Geheimnis sagen – nicht alle von uns werden sterben! Doch wir werden alle verwandelt werden!

52 Es wird nur einen Augenblick dauern, einen Lidschlag lang, bei dem letzten Schofar. Denn der Schofar wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden zum ewigen Leben, und auch wir werden verwandelt werden.

53 Denn dieser Stoff, der verwesen kann, muss in Unvergänglichkeit gekleidet werden; das, was sterblich ist, muss in Unsterblichkeit gekleidet werden.

54 Wenn, was verwest, Unvergänglichkeit anlegt, und was sterblich ist, Unsterblichkeit, dann wird die folgende Passage in der Tenach erfüllt werden:
der Tod ist verschlungen in den Sieg.” [Jeschajahu 25:8]

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