Diese Geschichte ist in Jesaja Kapitel 39 und in 2-ter Chroniken Kapitel 19 beschrieben und erzählt über einen der wundervollsten Könige: Hesekiel.

Hesekiel ist einer der frommsten Könige Israels. Er begann eine der unglaublichsten Reformen seines Landes. Genau damals, als er  ein 25-jähriger junger Mann war, sprach er, dass es in Israel keine Götzen mehr geben soll. Hesekiel fuhr selbst mit seiner Armee durch das Land und zerstörte Götzen und Ihre Altäre.

Nach 9 Jahren seiner Herrschaft kamen die assyrischen Krieger und führten 10 Stämme aus Israel heraus. An Ihre Stelle kamen fremde, wilde Völker. Der assyrische König wollte auch den südlichen Teil Israels erobern. Und so schlug Hesekiel vor, ihm alles Gold und alles Reichtum Israels als Tausch für ein gutes Verhältnis gegen die Okkupation. Doch dem assyrischen König war dies zu wenig, er stellte eine riesige Armee zusammen und im 14-ten Jahr der Herrschaft Hesekiels, kam er zu den Mauern Jerusalems. Einer der Krieger des assyrischen Königs begann mit den Juden auf Hebräisch zu sprechen. Sie sprachen darüber, dass die Hoffnung auf den jüdischen Gott vergeblich ist. Keiner der Götter zuvor erstand dem assyrischen König. Wenn sie aber im guten Verhältnis mit Ihnen bestehen möchten, sollten sie die Tore öffne und den Feind hineinlassen. Kann Jerusalem einer so starken Armee standhalten?

Während die herumstehenden Leute diese Worte hörten, gaben sie den Kriegern Recht. Denn es ist tatsächlich unmöglich Ihnen stand zuhalten. Die Israeliten waren bereit dazu aufzugeben, die Tore zu öffnen und eine Vertrag ab zuschließen.

Hier geht es nicht darum, dass die Assyrer Judäa besetzen wollten, sondern dass Satan sich gegen Israel stellte und die Menschen dazu brachte aufzugeben.

Auch in unserem heutigen Leben kann Satan sich erheben. Und anstatt des assyrischen Königs kann ein anderes Problem entstehen, unabhängig von unserer Reinheit.

Der König Hesekiel zeigte uns ein wunderbares Beispiel: er kam ins Haus Gottes und berichtete über seine unbestritten Hoffnung auf Gott. Diese Geschichte endet damit, dass nachts ein Engel Gottes 180 tausend Menschen aus der assyrischen Armee erlegt hat.

Unser Gott ist über allen Unsicherheiten und Problemen. Doch oft hören wir auf das, was uns die Welt sagt und vorzeigt: Unsicherheiten entstehen in unserem Leben.

Ich möchte dass, wir uns heute gegenseitig wünschen, stand zuhalten, weil kein Satan und kein assyrischer König jemals einen Sieg über den erlangt, welcher mit Gott ist.