Eines Tages, als ich die Schrift las, habe ich erkannt, dass der der größte Evangelist, der bedeutsamste Prediger, der nicht nur hundert Menschen zu Gott geführt hat, nicht nur eine Stadt, sondern eine ganze Nation gerettet hat, Jonah war.

Ich habe nachgedacht: wie groß sind die Taten Gottes!

Den  Verlauf dieser Geschichte lesen wir im Buch Jonah. Jonah verabscheute die Einwohner Ninives – aber nicht nur das: Gott gebot dem Jonah nach Ninive zu gehen, dieser aber rannte in entgegengesetzter Richtung davon! Jonah tat alles, damit die Einwohner Ninives das Wort Gottes nicht zu hören bekamen.

Wir kennen die Geschichte, wie er drei Tage und drei Nächte betend, im Magen eines Fisches verbrachte. Gott befreit ihn. Jonah war zwar nicht begeistert,  er geht dennoch nach Ninive und predigt – widerwillig – den heidnischen Bewohnern, die den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs bisher nicht kannten. Und die Einwohner Ninives taten Buße!

Obwohl Jonah nicht wollte, dass es eintrifft, obwohl er das Volk dieser Stadt verabscheute und wahrscheinlich eine Sprache sprach, die nicht jeder Einwohner verstand, handelte Gott dennoch so, dass die Menschen begannen zu fasten. Heiden – eine große Menge Menschen – wurden durch Jonah von Gott errettet.

Ich möchte euch fragen: was hat er ihnen gepredigt, dass sie Buße taten? Die Ereignisse fanden 650-700 Jahre vor dem Kommen des Messias statt.

Jonah dachte nicht so, wie viele von uns es heute tun: wie soll man auf den Menschen zugehen, mit welchen Worten, mit welchen Tonfall sprechen, womit anfangen usw. Er kam und verkündete nach der Weisung Gottes: „Nach 40 Tage und Ninive wird zerstört“ ( Jonah 3:4). Wir aber sind „zu hoch gestiegen“, um über ernsthafte biblische Dinge einfach zu sprechen.

Ich möchte uns allen wünschen, dass wir unseren Mund für alle aufmachen und ganz einfach die biblische Botschaft weitersagen, denn so kann Gott diese Welt retten.

Dmitriy Siroy